Rummenigge "kein Freund" des Confederations Cups

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.
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Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

München - Angesichts der Zusatzbelastung für die Fußball- Profis stößt der Confederations Cup in Südafrika bei Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auf wenig Gegenliebe.

“Ich bin persönlich kein Freund des Confed-Cups“, gestand der Vorstandschef des FC Bayern München am Freitag auf der Homepage des deutschen Rekordmeisters. “Dadurch bekommen die Spieler weniger Zeit, sich nach einer harten Saison zu regenerieren und nach einem ausreichenden Urlaub voll ausgeruht in das neue Spieljahr zu gehen. Das ist Fakt.“ Der FC Bayern ist beim Turnier in Südafrika mit dem Brasilianer Lucio und dem italienischen Weltmeister Luca Toni vertreten.

“Aus Vereinssicht muss man dagegen sein“, erklärte Rummenigge weiter. “Vier Wochen Urlaub wären angemessen, aber unsere Spieler Lucio und Luca Toni können wegen dieses Turniers diese Zeit leider nicht voll ausschöpfen, weil ja am 7. August schon wieder die Bundesliga startet“, sagte der Bayern-Vorstandschef.

Zugleich äußerte Rummenigge aber Verständnis für die Confed-Cup- Veranstaltung ein Jahr vor der WM. “Der Weltfußball-Verband will vor einer WM eben einen Testlauf, eine Art Generalprobe machen, und vor Ort testen, wie weit die Vorbereitungen gediehen sind und ob alles klappen wird.“

dpa

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