Differenzen wegen Termin für WM 2022

Rummenigge kontra IOC

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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge

München - Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge scheut in der Diskussion um die Fußball-WM in Katar 2022 keinen Konflikt mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

 „Wir müssen eine Lösung finden, mit der die Clubs leben können. Es darf kein Modell geben, das zwar dem IOC gefällt, den Ligen und Vereinen aber Probleme bereitet“, sagte Rummenigge in einem Interview der „Welt am Sonntag“.

Damit deutete Rummenigge an, dass er offenbar wie UEFA-Präsident Michel Platini zu einer Ausrichtung der umstrittenen WM am Golf im Januar 2022 tendiert. Dies könnte zu einem Termindisput mit dem IOC führen, denn im Februar 2022 sollen die Olympischen Winterspiele stattfinden.

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Nicht zuletzt deshalb plädiert FIFA-Chef Joseph Blatter für eine WM erst im November und Dezember 2022. Dies wird allerdings von vielen Clubs gerade aus der englischen Premier League abgelehnt. Eine Verlegung der WM in die Wintermonate gilt mittlerweile wegen der hohen Sommertemperaturen in Katar als sicher.

Das Exekutivkomitee der FIFA, dem Blatter und Platini angehören, berät auf seiner nächsten Sitzung am 3. und 4. Oktober in Zürich die Thematik. Die Vereinigung der Europäischen Fußball-Clubs (ECA), die Rummenigge als Vorsitzender anführt, hatte die FIFA kürzlich vor einem Schnellschuss gewarnt und intensive Studien über die Folgen einer Winter-WM für die Spielpläne der europäischen Ligen angemahnt.

dpa

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