Schalke eine Nummer zu groß für 1860

Alexander Ludwig (r.) gegen Schalkes Christoph Moritz 
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Alexander Ludwig (r.) gegen Schalkes Christoph Moritz 

München - Der FC Schalke hat sich im Achtelfinale des DFB-Pokals als eine Nummer zu groß für den TSV 1860 erwiesen. Die klammen Knappen nehmen die Millionen-Prämie mit nach Hause.

Durch einen 3:0 (1:0)-Erfolg beim Zweitligisten TSV 1860 München erledigten die Gelsenkirchener am Mittwoch die Pflichtaufgabe im Achtelfinale höchst souverän. Vor gerade einmal 28 500 Zuschauern in der Allianz- Arena erzielten Rafinha (41.) und mit einem Doppelpack Benedikt Höwedes (48./81.) die Tore für den viermaligen Pokalgewinner. Der Tabellen-Vierte im deutschen Fußball-Oberhaus zeigte eine sehr souveräne Leistung. Das Team von Trainer Felix Magath scheint gerüstet für das Bundesliga-Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) im eigenen Stadion gegen Tabellenführer Bayer Leverkusen.

Einmal mehr war es der erneut stark aufspielende Kevin Kuranyi der den ersten Treffer des Favoriten einleitete. Der Ex-Nationalspieler erkämpfte sich den Ball und brachte Rafinha in Position. Der von Magath aus der Abwehr ins Mittelfeld beorderte Brasilianer scheiterte zunächst aus 16 Metern mit einem wuchtigen Schuss am starken Münchner Keeper Gabor Kiraly, ehe er den Abpraller aus sechs Metern doch noch im Tor unterbrachte. Kurz nach der Pause sorgte dann Höwedes für die Vorentscheidung, als er sich im Strafraum durchsetzte. Mit einem Kopfball in den letzten zehn Minuten beseitigte der Verteidiger dann auch die letzten Zweifel.

Wer weiß, wie es gekommen wäre, wenn vor der Pause Stefan Aigner (37.) aus acht Metern getroffen hätte. Torhüter Manuel Neuer zeigte mit einer Glanzparade, warum er so umworben ist. Mit dem Nachschuss traf Aleksandar Ignjovski dann Höwedes.

dpa

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