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Schalke und Werder auf Kurs - Bayern gewinnt Derby

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Schalkes Raul (Mitte) jubelt mit seinen Kollegen über das 1:0

München - Der FC Bayern hat das Derby gegen Nürnberg für sich entschieden, auch Schalke und Bremen durften sich über Siege freuen. Die Samstagsspiele der Bundesliga im Überblick:

Fußball-Rekordmeister Bayern München hat sich von der jüngsten Bundesliga-Niederlage in Hannover gut erholt gezeigt und das 183. Bayern-Derby gegen den 1. FC Nürnberg mit 4:0 klar für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes baute die Tabellenführung aus und rangiert jetzt vier Punkte vor Schalke (3:1 gegen 1899 Hoffenheim).

Im Spitzenspiel erkämpfte sich Titelverteidiger Borussia Dortmund ein 1:1 beim VfB Stuttgart und ist mit fünf Zählern Rückstand auf die Bayern Tabellendritter. Vierter ist Werder Bremen nach dem 3:1 beim FSV Mainz 05. Borussia Mönchengladbach rangiert nach dem 2:1 durch einen Doppelpack von Marco Reus gegen Hannover 96 punktgleich mit Dortmund und Bremen auf Position fünf.

Vor 69.000 Zuschauern in der wiederum ausverkauften Münchner Allianz Arena schossen Mario Gomez (2./68.), Bastian Schweinsteiger (19.) und Franck Ribery (39.) den Bayern-Sieg gegen die Franken heraus. Für Gomez waren es die Saisontreffer Nummer elf und zwölf.

In Stuttgart ging der VfB durch Serdar Tasci (22.) in Führung, Lukasz Piszczek (45.+1) sorgte für den Ausgleich der Westfalen, die auf der Fahrt zur Mercedes-Benz-Arena im Stau steckengeblieben waren. Das Spiel begann mit 15 Minuten Verspätung.

Der BVB-Erzrivale Schalke ist jetzt Bayern-Jäger Nummer eins. Der spanische Star Raul (28.) schoss die Königsblauen gegen Hoffenheim in Führung, doch Vedad Ibisevic (63.) markierte den Ausgleich für die Kraichgauer. Zwei Treffer von Torjäger Klaas-Jan Huntelaar (73., Foulelfmeter/76.) sicherten den Sieg gegen die Hoffenheimer. Der Niederländer hat jetzt schon zehn Saisontreffer auf seinem Konto.

Bremens Torjäger Claudio Pizarro mit seinem 150. Bundesliga-Treffer, Aaron Hunt (47.) und Sebastian Prödl (78.) sicherten dem SV Werder den Erfolg in Mainz. Niko Bungert (23.) hatte die Rheinhessen per Kopf in Führung gebracht.

Reus war in der 21. und 51. Minute für die Gladbacher erfolgreich. Emanuel Pogatetz (26.) hatte für Hannover zwischenzeitlich ausgleichen können. Damit bleibt der fünfmalige deutsche Meister auf Tuchfühlung zu den Spitzenteams.

Aufsteiger Hertha BSC Berlin feierte derweil einen 3:2-Erfolg beim VfL Wolfsburg. Raffael (27.), Lewan Kobiaschwili (37., Foulelfmeter) und Pierre-Michel Lasogga (85.) trafen für die Hauptstädter. Mario Mandzukic (31.) und Marcel Schäfer (84.) zeichneten für den zwischenzeitlichen 1:1- bzw. 2:2-Ausgleich verantwortlich.

Bereits am Freitagabend hatte Vizemeister Bayer Leverkusen 1:0 beim Tabellenletzten SC Freiburg gewonnen. Michael Ballack hatte erst Torriecher bewiesen, dann aber einen Nasenbeinbruch erlitten. Der 35-Jährige erzielte schon in der zweiten Minute das Siegtor für die Werksklub, musste allerdings in der 65. Minute nach einem Ellbogencheck des Freiburgers Jan Rosenthal ausgewechselt werden. In der Freiburger Uniklinik wurde eine Fraktur des Nasenbeins bei Ballack, der nach 1994 Tagen wieder im deutschen Fußball-Oberhaus traf, diagnostiziert.

Nun bangen die Leverkusener um einen Einsatz des Capitano im wichtigen Champions-League-Spiel am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) beim FC Valencia. Im Krankenhaus wurde Ballack am Samstag eine Maske angepasst. „Man muss sehen, was jetzt kurzfristig möglich ist, ob er in Valencia spielen kann, ob er eine Maske tragen muss. Wir sind noch nicht soweit, dass wir das jetzt entscheiden können“, sagte Bayer-Coach Robin Dutt.

Komplettiert wird die elfte Runde am Sonntag mit den Duellen zwischen dem 1. FC Köln und Aufsteiger FC Augsburg (15.30 Uhr) sowie zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Kaiserslautern (17.30 Uhr/jeweils Sky und Liga total!).

dpa

So hießen Fußball-Stadien früher

Vom Stadion zur Arena: So hießen Fußballtempel früher

Die BayArena in Leverkusen, die Heimstätte von Bayer 04, hat knapp über 30.000 Sitzplätze. Bis zum Jahr 1998 hieß das Stadion aber noch ... © dpa
Urlich-Haberland-Stadion. Benannt wurde es nach dem ehemaligen Vorstands-Vorsitzenden der Bayer AG. © dpa
Die AllianzArena in München. Hier spielen der deutsche Rekordmeister  FC Bayern und der TSV 1860 München vor bis zu 69.000 Zuschauern. Die Arena ist ein Neubau, zuvor kickten die Bayernspieler ... © dpa
... im Olympiastadion. Dort feierten die Bayern bislang ihre größten Erfolge, auch für die Nationalmannschaft ein gutes Pflaster: Deutschland wurde in München 1974 Weltmeister. 1860 München indes spielte vor den Auftritten in der Allianz Arena im ... © Getty
... Stadion an der Grünwalder Straße. Viele Löwenfans würden dort auch heute gerne wieder die Heimspiele ihrer Mannschaft sehen, statt im Wohnzimmer des verhassten Lokalrivalen. © Getty
Die Veltins-Arena in Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 bestreitet heute seine Heimspiele in einem der modernsten Stadien der Welt. Zuvor aber kickten die Königsblauen ... © dpa
... im weiten Oval des Gelsenkirchener Parkstadions. Das gibt es heute noch, die Veltins-Arena ist im Norden neu gebaut worden. © dpa
Borussia Dortmund spielt nach wie vor vor rund 80.000 Zuschauern. Seit dem 1. Dezember 2005 heißt die Heimstätte der Gelb-Schwarzen Signal-Iduna-Park. Vorher trug das Stadion den Namen ... © dpa
... Westfalenstadion. Auch mit neuem Namen: Die Arena in Dortmund ist das größte reine Fußballstadion Deutschlands. Es gilt zudem als Wahrzeichen der Stadt. © dpa
Die Imtech Arena ist das Stadion des Hamburger SV. Nach dem Neubau trug es zunächst den Namen AOL-Arena, dann hieß sie HSH Nordbank Arena. Doch die ursprüngliche Spielstätte der Hanseaten, wo sie ihre größten Erfolge feierten, trug den Namen ... © dpa
... Volksparkstadion. Hier hat Uwe Seeler noch gekickt. © Getty
Das ist die Commerzbank Arena in Frankfurt, dort trägt Eintracht Frankfurt ihre Heimspiele aus. Zuvor nannte sich die Arena noch ... © dpa
... Waldstadion. Nach dem Umbau finden dort noch rund 51.500 Fans Platz. © dpa
Hier in der Volkswagen-Arena feierte der VfL Wolfsburg 2009 die Deutsche Meisterschaft. Zuvor trugen die Wölfe ihre Heimspiele aber im ... © dpa
... VfL-Stadion am Elsterweg aus. © Wikipedia Commons
Das Bild zeigt die Mercedes-Benz Arena, wie sie nach dem Umbau aussehen soll. Der VfB Stuttgart trug zuvor seine Heimspiele im ... © dpa
... Gottlieb-Daimler-Stadion aus. Das hieß bis 1993 noch Neckarstadion. © Getty
Das Stadion im Borussia-Park ist der Spielort von Borussia Mönchengladbach. Das Stadion wurde am 30. Juli 2004 feierlich eröffnet. Zuvor absolvierten die Fohlen ihre Heimspiele im ... © dpa
... Stadion am Bökelberg. Dort feierte der VfL Borussia Mönchengladbach seine größten Erfolge. © Wikipedia Commons
Der 1. FC Köln spielt im RheinEnergieStadion. Sein Vorläufer war das 1923 an gleicher Stelle erbaute ... © Getty
... Müngersdorfer Stadion, welches 1975 neu errichtet wurde. © Getty
Das Rewirpowerstadion ist die Wettkampfstätte des VfL Bochum. Das Stadion liegt an der Castroper Straße, wo der VfL und seine Vorgängervereine bereits seit 1911 Fußball spielen. Der VfL Bochum verfügt damit über eine der traditionsreichsten Wettkampfstätten im deutschen Profifußball. Allerdings hieß das Stadion zuvor ... © dpa
... Ruhrstadion. © Getty
Das Badenova-Stadion in Freiburg. Mittlerweile heißt das Wohnzimmer der Breisgauer schon wieder anders. Nämlich Mage Solar-Stadion. Hier trägt der SC seine Heimspiele aus. Die Badener kickten früher im ... © dpa
... Dreisamstadion. © Getty
Die HDI-Arena ist ein Fußballstadion im Stadtteil Calenberger Neustadt in Hannover und Wettkampfstätte des Bundesligisten Hannover 96. Von 2002 bis 2013 trug der Fußballtempel den Namen AWD-Arena. Das ursprüngliche Stadion hieß ... © dpa
... Niedersachsenstadion. Das wurde 1954 fertiggestellt und fasste einst bis zu 86.000 Zuschauer. © dpa
Der 1. FC Nürnberg trägt seine Heimspiele neuerdings im Grundig-Stadion aus. Zuvor hieß die Arena ... © Getty
... Frankenstadion. Am 14. März 2006 wurde es umbenannt. Vormals trug es den Namen Städtisches Stadion. © Getty
Das Millerntor-Stadion ist der Austragungsort der Heimspiele des FC St. Pauli. Vor 1998 trug es den Namen ... © Getty
... Wilhelm-Koch-Stadion. Den Namen verdankte es dem ehemaligen Präsidenten des Vereins. © Getty
Die SGL-Arena ist die neue Heimat des FC Augsburg. Die Arena wurde am 26. Juli 2009 eröffnet. Zuvor spielte der FCA im ... © Getty
... Rosenaustadion. Das ist übrigens mit einem Fassungsvermögen von 31.300 Zuschauern noch vor der SGL-Arena das größte Stadion Augsburgs. © Getty
Die SchücoArena in Bielefeld. Hier kicken die Spieler von Arminia. Zuvor nannte sich die Sportstätte ... © Getty
... Bielefelder Alm oder Alm oder Alm-Stadion. Im Grundbuch steht allerdings: Stadion an der Melanchthonstraße. Der Verein trat die Namensrechte 2004 an die Firma Schüco ab. © Getty
Die Esprit-Arena in Düsseldorf. Hier spielt die Fortuna. Bis 2009 hieß das Stadion allerdings LTU-Arena. Der Neubau wurde an der Stelle des Vorgängers errichtet, und der hieß ... © Getty
... Rheinstadion. Dort trugen ab 1995 auch die Sportler der American-Football-Mannschaft Rhein Fire ihre Heimspiele aus. © Getty
Die Schauinsland-Reisen-Arena ist ein Fußballstadion in Duisburg. Sie ist die Heimat des Traditionsvereines MSV Duisburg. Der spielte aber vorher im ... © Wikipedia Commons
... Wedaustadion. Das wurde 1921 gebaut und war mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Zuschauern nach dem Berliner Grunewaldstadion erst die zweite Großsportstätte in Deutschland. Das Wedaustadion wurde 2003 abgerissen. Am selben Ort entstand die MSV-Arena. © Getty
Die Benteler-Arena in Paderborn ist die Heimat des SC Paderborn. Bis Juni 2009 hieß die Spielstätte Paragon Arena, danach Energieteam Arena. Davor wiederum trug der SC seine Heimspiele im ... © Getty
... Hermann-Löns-Stadion aus. Bis Ende der Saison 2007/08 kickte der SCP dort, dann zogen die in den Neubau um. © Getty
Die DKB-Arena ist das Fußballstadion des FC Hansa Rostock. Das Stadion trug bis 2007 allerdings den Namen ... © dpa
... Ostseestadion. © Getty
Das Frankfurter Volksbank Stadion dient unter anderem dem FSV Frankfurt als Heimat. Zuvor kickten die Hessen im ... © dpa
... im Stadion am Bornheimer Hang. © Getty
Aus dem Leipziger Zentralstadion ... © Getty
... wurde 2010 die Red Bull Arena © Getty
Dynamo Dresden spielt seit 2010 im Glücksgas-Stadion. Zuvor hingegen... © getty
...waren die Sachsen im Rudolf-Harbig-Stadion beheimatet. © getty
Das Stadion am Bruchweg war der Ort der größten Erfolge des 1. FSV Mainz 05. Zwei Aufstiege wurden hier gefeiert. Doch mit der Saison 2011/12... © getty
...ziehen die Jungs um Coach Thomas Tuchel in die neugebaute Coface-Arena um. © getty
Früher spielte die TSG Hoffenheim im Dietmar-Hopp-Stadion. Dort verbrachten sie mehrere Jahre in unterklassigen Ligen. Heute hingegen... © getty
...nennt sich das Team aus Sinsheim "1899 Hoffenheim" und kickt erstklassig in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena. © dpa
In den letzten Jahren kickte der FC Ingolstadt 04 im Tuja-Stadion. Dort gewannen sie z.B. die Relegation 2010. Jetzt spielen sie... © dpa
...im neu errichteten Audi-Sportpark. © dpa

Tabelle

1 Bayern München 11 8 1 2 30:3 27 25
2 FC Schalke 04 11 7 0 4 22:16 6 21
3 Borussia Dortmund 11 6 2 3 21:8 13 20
4 Werder Bremen 11 6 2 3 20:14 6 20
5 Bor. Mönchengladbach 11 6 2 3 13:8 5 20
6 VfB Stuttgart 11 5 3 3 17:9 8 18
7 Hannover 96 11 5 3 3 14:15 -1 18
8 Bayer Leverkusen 11 5 2 4 13:14 -1 17
9 1899 Hoffenheim 11 5 1 5 14:12 2 16
10 Hertha BSC 11 4 4 3 15:15 0 16
11 VfL Wolfsburg 11 4 1 6 14:20 -6 13
12 1. FC Köln 10 4 1 5 15:23 -8 13
13 1. FC Nürnberg 11 3 3 5 12:18 -6 12
14 1. FC Kaiserslautern 10 3 2 5 8:13 -5 11
15 1. FSV Mainz 05 11 2 3 6 13:22 -9 9
16 FC Augsburg 10 1 5 4 8:17 -9 8
17 Hamburger SV 10 2 2 6 12:22 -10 8
18 SC Freiburg 11 2 1 8 14:26 -12 7

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