Champions League

Schalke verliert gegen FC Chelsea

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Schalke hat gegen den FC Chelsea verloren.

Gelsenkirchen - Schalke 04 ist gegen die Startruppe des FC Chelsea international an seine Grenzen gestoßen und hat in der Champions League den ersten Rückschlag erlitten.

Der FC Schalke 04 hat die Wachablösung in seiner Champions-League-Gruppe nicht verhindert. Durch einen Doppelschlag von Fernando Torres musste sich der Fußball-Bundesligist am Dienstag dem FC Chelsea mit 0:3 (0:1) klar geschlagen geben und seinen Spitzenplatz in der Gruppe E an die Engländer abgeben. Der Weltmeister aus Spanien legte mit seinen Treffern in der 5. und 69. Minute die Grundlage für den Erfolg der routinierten und cleveren Londoner. Eden Hazard setzte den Schlusspunkt (87.). Chelseas Trainer José Mourinho überwand damit seinen Deutschland-Komplex und durfte endlich den ersten Sieg in seinem siebten Champions-League-Spiel auf deutschem Boden feiern. Die personell dezimierten Schalker waren fast die gesamte Spielzeit feldüberlegen, schafften es aber nicht, den Abwehrriegel des Europa-League-Siegers zu knacken. „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen“, stellte Schalkes Trainer Jens Keller im TV-Sender Sky fest. „Es ist sehr, sehr ärgerlich, schon so früh ein Standardtor zu kassieren.“ Seine Mannschaft habe danach „drei, vier Chancen erspielt, mehr lässt eine Mannschaft wie Chelsea nicht zu“.

„Wir haben es selbst verbockt“, meinte auch Kellers Kapitän Bendedikt Höwedes nach der höchsten Heimniederlage der Schalker in der Champions-League-Geschichte. „In der zweiten Halbzeit haben wir alles riskiert. Da hat Chelsea unsere Fehler brutal ausgenutzt.“

Trotz der ersten Pleite in dieser Königsklassen-Saison haben die Gelsenkirchener mit sechs Punkten in der Tabelle als Zweiter noch immer beste Chance auf die K.o.-Runde. Chelsea ist nun punktgleich Tabellenerster.

Keller hatte überraschend den wiedergenesenden Kevin-Prince Boateng in die Sturmspitze beordert und ließ Adam Szalai auf die Bank. Hinter Boateng sollte der 18-jährige Max Meyer die Fäden ziehen, assistiert von Julian Draxler und Christian Clemens.

Kellers Experiment hatte noch keine Möglichkeit, sich zu bewähren, da lagen die Gastgeber schon hinten. Nach einem Eckball drückte Fernando Torres (5.) den Ball per Kopf aus kurzer Entfernung über die Linie. Die Königsblauen, die in den zehn Pflichtspielen zuvor immerhin acht Siege eingefahren hatten, zeigten sich beeindruckt vom ersten Gegentor in dieser Champions-League-Saison. Sie agierten bieder und ohne jeden Zug zum Tor. Boateng freundete sich nur schwer mit seiner ungewohnten Rolle an.

Die Gäste aus London konzentrierten sich auf die Defensive. „Sie standen mit zehn, neun Mann um den Strafraum“, sagte Schalkes Coiach Keller. Das Spiel nach vorne vernachlässigten die Londoner. Auch von Nationalspieler Andre Schürrle war auf der linken Seite kaum etwas zu sehen. Er wurde später in der 72. Minute ausgewechselt.

Die besten Fan-Choreographien in Europas Stadien

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Ein Traum in weiß-blau: Fans des TSV 1860 bei der Eröffnung der Münchner Allianz-Arena. © dpa
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BVB-Anhänger schwören ihrer geliebten Dortmunder Borussia ewige Treue. © dpa
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Tooor - so steht es auf den Plakaten der Dynamo Dresden Fans geschrieben. © dpa
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Ein überdimensionales Trikot der französischen "Equipe Tricolore", ausgebreitet auf den Rängen des Stade de France in Paris-St.Denis. © dpa
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Champions League 2006/2007: Eine Choreographie soll den Spielern des FC Bayern den Weg ins Finale nach Athen weisen. © dpa
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WM 2006: Finale oh oh, Finale oh oh oh oh!!! © dpa
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Bei der WM 2002 schreien fanatische Anhänger von Südkorea ihr Team bis ins Halbfinale. © dpa
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Eine Choreographie fast ganz ohne Fans: die Tribüne in der HSH Nordbank Arena in Hamburg. © dpa
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Russische Anhänger bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr. © dpa
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Ein Bild aus alten Tagen: Bayern-Anhänger präsentieren in der Südkurve des Olympia-Stadions ein Trikot mit der Nummer 12. © dpa
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"Nur gemeinsam sind wir stark" - Freiburger Anhänger demonstrieren Einheit. © dpa
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Gehören zu den treuesten Anhänger der Fußball Bundesliga: die Fans vom 1. FC Köln. © wikipedia Sebastian Ritter
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Im spanischen Block feiern begeisterte Zuschauer den Gewinn der Europameisterschaft. © dpa
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Eintracht-Fans in der Commerzbank Arena in Frankfurt. © wikipedia Dirk Ingo Franke
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Ein aufwändige Choreographie im Karlsruher Wildparkstadion. © wikipedia firestar
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Sechs Spanierinnen, sechs Buchstaben: E-S-P-A-N-A! © dpa
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Bayern-Fans feiern 2001 auf dem Münchner Marienplatz den Sieg in der Champions League. © Kurzendörfer
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Die Fans von den Young Boys Bern sorgen in der Schweiz für mächtig Stimmung. © wikipedia amstutzmarco
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Schalke 04 - die Macht im Revier! © dpa
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Bayern-Anhänger in der Allianz Arena. © Westermann
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Die Fankurve im Bernabeu-Stadion vor dem Stadtderby Real gegen Atletico Madrid. © wikipedia elemaki
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Forca! Portugisische Fans präsentieren ihre Schals. © wikipedia Fritz Duras
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Köln-Fans im Rhein-Energie-Stadion. © wikipedia Sebastian Ritter
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Ein überdimensionales Kunstwerk: die Choreographie im Magdeburger Stadion. © wikipedia Sven Gebhard
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Bayern-Fans beim Derby gegen 1860 im Oktober 2001. © Bodmer

Schalke hatte wesentlich mehr Ballbesitz, machte aber zu wenig daraus. Dass gegen den alles andere als übermächtigen Premier-League-Zweiten mehr möglich ist, spürten die Hausherren erst kurz vor der Pause. Youngster Meyer prüfte zunächst Chelsea-Keeper Petr Cech (38.), kurz danach musste sich Cech erneut strecken nach Boatengs Schuss aus 30 Metern. Nach dem Eckball scheiterte Neustädter mit dem Kopf an Cech.

Nach dem Wechsel versuchte der Bundesliga an das Ende der ersten Halbzeit nahtlos anzuknüpfen - und erlebten wieder eine Schrecksekunde. Nach einem Freistoß von Lampard (51.) setzte Torres erneut mit dem Kopf den Ball an die Unterkante der Latte. Danach spielte zunächst nur noch Schalke, ohne zu großen Möglichkeiten zu kommen. Mitten in der Drangphase dann die Entscheidung gegen die Gastgeber: Nach einem Fehler von Meyer im Spielaufbau krönte Torres den Konter. Schalke war geschockt und gab sich auf. Hazards Treffer kurz vor Ende war beinahe die logische Folge.

dpa

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