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"Unnötiger Wirbel"

Schiedsrichter froh über Abseitsänderung

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Die Änderung der Abseitsregel stößt auf Zustimmung.

Grassau - Deutschlands Schiedsrichter-Spitze begrüßt die leicht modifizierte Abseitsregel, die zur kommenden Saison auch in der Bundesliga eingeführt wird.

Deutschlands Schiedsrichter-Spitze begrüßt die leicht modifizierte Abseitsregel, die zur kommenden Saison auch in der Bundesliga eingeführt wird. „Das trägt zur Klarheit bei. Es ändern sich nur Nuancen, im Grundsatz bleibt alles gleich“, sagte Herbert Fandel, Chef der DFB-Schiedsrichterkommission, am Donnerstag. „Der mediale Wirbel war völlig unnötig“, konstatierte Fandel zum Start des alljährlichen Vorbereitungslehrgangs, zu dem die Bundesliga- und Zweitligaschiedsrichter noch bis zum Sonntag im oberbayerischen Grassau am Chiemsee zusammengekommen sind.

Mit der Regelanpassung will der Fußball-Weltverband FIFA künftig verhindern, dass ein am Angriff unbeteiligter Stürmer einen Vorteil aus einer unglücklichen Abwehraktion des Gegners ziehen kann.

In der Bundesliga sollen in der neuen Saison dieselben 22 Referees zum Einsatz kommen wie bereits zuletzt. „Wir sind momentan der Meinung, dass das die richtige Zahl ist. Wir bleiben bei 22“, betonte Fandel. Darüber hinaus dürfen sich die Männer an der Pfeife von Sommer an auf mehr Geld freuen: Der erst Mitte 2012 eingeführte Grundbetrag wird von Juli an weiter aufgestockt, wie der Deutsche Fußball-Bund schon im Mai bekanntgegeben hatte. „Das war ein wichtiger Schritt“, urteilte FIFA-Schiedsrichter Deniz Aytekin.

dpa

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