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Jury: Nürnberg hat das schönste Trikot, Köln das hässlichste

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Javier Pinola im neuen Nürnberg-Dress

Hamburg - So sehen Sieger aus: Experten wählten das Trikot des 1. FC Nürnberg zum schönsten in der Bundesliga. Freiburg und Köln sind die modischen Absteiger. Beim FC Bayern lobte die Jury ein Element konkret.

Platz zwei. Es hat wieder nicht gereicht für den FC Bayern, auch wenn es „nur“ um die Trikot-Meisterschaft ging. Denn hier ist die erste Entscheidung der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga bereits gefallen: Der 1. FC Nürnberg hat die schönste Arbeitskleidung.

Eine Jury der Mediadesign Hochschule in Berlin, München und Düsseldorf hat die Trikots der 18 Erstligavereine unter die Lupe genommen und eine Rangliste erstellt. Die Experten wählten den bordeauxroten Stoff der Nürnberger zum besten Trikot, das die Bundesliga zu bieten hat. Auf dem dritten Rang landete Werder Bremen. Dagegen steigen Köln und Freiburg laut Trikot-Tabelle ab.

„So sehen Sieger aus“, urteilte die Jury um Modedesign-Professorin Julia Schnitzer über das Nürnberger Trikot, „die weißen Streifen wirken sauber, sachlich und geben dem Trikot die notwendige Helligkeit, um nicht zu düster zu wirken.“ Positiv wurde zudem bewertet, dass das Trikot nicht zu bunt gestaltet wurde. Bunt passe zu „Karnevalsvereinen oder Kindergärten, aber nicht zu einem Fußball-Klub“.

Von Giftgrün bis Königsblau - die Bundesliga-Trikots 2011/12

Von Giftgrün bis Königsblau - die Bundesliga-Trikots 2011/12

Aufsteiger FC Augsburg lässt Tobias Werner, Dominic Peitz und Marcel Ndjeng (v.l.) zur Präsentation antreten. © ap
Am blau-weißen Trikot von Aufsteiger Hertha BSC Berlin hat sich nicht allzuviel verändert. © getty
Gladbach-Neuzugang Oscar Wendt scheint sich im blütenweißen Trikot der Borussia wohlzufühlen. © getty
Mit giftig-grüner Trikotfarbe tritt der Meister von 2009 an, der VfL Wolfsburg. © dapd
Für Klaas-Jan Huntelaar und Schalke 04 hat sich an der Trikotfarbe nichts geändert: königsblau. © getty
Marko Marin trägt den klassisch grünen Dress von Werder Bremen. © getty
Neuer Mann, neue Arbeitskleidung: William Kvist zeigt das neue Trikot des VfB Stuttgart. © dpa
Die in weißem Grundton mit dezenten blauen Längsstreifen gehaltene Arbeitskleidung von 1899 Hoffenheim schmückt in der Saison das Logo des neuen Hauptsponsors Suntech. © dapd
Die Laune des kölschen Prinzen Lukas Podolski kann nur wenig verderben - erst recht nicht das strahlend weiße Jersey des 1. FC Köln. © getty
Der SC Freiburg vertraut auf ein rot-schwarzes Streifenmuster. © dpa
David Jarolim in der dem Trikotsponsor des Hamburger SV angepassten Pose. © getty
Das erneut in Bordeauxrot gefärbte Trikot des 1. FC Kaiserslautern gefällt auch Neuzugang Richard Sukuta-Pasu. © getty
Der "Club " aus Nürnberg präsentiert abgesetzte Querstreifen auf der Brust. © dpa
Rot ist die dominierende Farbe des Mainzer Trikots, hier vorgeführt von neuzugang Zoltan Stieber. © getty
Steht auch verletzten Spielern ganz gut: das neue Jersey von Hannover 96. © ap
Rot und Gold sind die Farben des neuen Bayern-Trikots. © dpa
Lars Bender trägt das schwarz-rot gehaltene Jersey von Bayer Leverkusen. © getty
Shinji Kagawa präsentiert das neue Trikot des amtierenden Meisters Borssia Dortmund. © getty

Beim Bayern-Trikot gefiel der Jury besonders der Retro-Look. „In den 70er Jahren gab es die schönsten Trikots. Dieses hier kombiniert Elemente der damaligen Zeit mit der technischen Machbarkeit der heutigen Zeit auf gelungene Art und Weise.“ Bastian Schweinsteiger und Co. sehen also schon so gut aus wie ihre legendären Vorgänger. Jetzt müssen die aktuellen Bayern-Stars nur noch so spielen wie Beckenbauer, Müller und Maier. Dann klappt es auch wieder mit einem Titel.

Während das Werder-Trikot den Jury-Test ebenfalls mit Bravour bestand („Schnitt, Silhouette: alles bestens“), wurden andere stark geschmäht. Nicht gerade figurfreundlich ist das neue Trikot des 1. FC Kaiserslautern. Das Trikot der Pfälzer wirke „weit und kastig“. Und die Hoffenheimer, 2009 noch Trikotmeister, wurden in diesem Jahr modisch mit „wenig Raffinesse ausgezeichnet“.

Auch das Jersey des deutschen Meisters Borussia Dortmund bekam ein wenig schmeichelhaftes Urteil. Das gelbe Leibchen mit den schwarzen Quadraten sei zwar „ein schöner Versuch“, wirke aber zu unruhig. Modisch fast vernichtet wurden von den Experten der VfB Stuttgart und der 1. FC Köln. Die Schwaben machen mit ihrem Trikot „nichts falsch, aber auch nichts richtig. Es ist einfach und ziemlich designfrei“. Beim Blick auf das Trikot der Kölner zogen die Experten das Fazit: ideenlos.

sid

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