Stürmer-Duell: Rummenigge befürchtet Unruhe

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Karl-Heinz Rummenigge

München - Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge setzt auf Geduld und Ruhe im Konkurrenzkampf der Angreifer beim deutschen Fußball-Rekordmeister.

Unser 4-3-3-System mit nur einer Mittelstürmerposition bringt möglicherweise Diskussionen und Unruhe“, sagte Rummenigge in einem Interview der “tz“ (Freitag). Damit aber müssten die Vereinsverantwortlichen, Trainer Louis van Gaal als auch die vier Stürmer seriös umgehen.

“Ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere jetzt schon unruhig ist. Aber das nützt nichts. Alle werden Geduld aufbringen müssen - und alle haben die Entscheidungen des Trainers zu akzeptieren“, erklärte Rummenigge.

Natürlich werde er auch mit dem einen oder anderen Stürmer sprechen, betonte Rummenigge. “Es geht für uns ja darum, den Spieler zu unterstützen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es in einer Mannschaft zwei Positionen gibt, die einen Sonderstatus haben: Torwart und Mittelstürmer. Beide brauchen Selbstvertrauen und Unterstützung. Die kriegen sie von uns allen.“

Nach der starken Vorstellung von Franck Ribéry in der ersten Halbzeit beim 0:0 gegen Juventus Turin hob Rummenigge noch einmal die Klasse des Franzosen hervor. “Franck gehört zu den fünf besten Spielern der Welt. Wir hatten hier ja schon früher Spieler, die Europas Fußballer des Jahres wurden: einen Franz Beckenbauer, Gerd Müller, ich selbst bin es mal gewesen“, sagte der Vorstandschef. “Ich traue Ribéry zu, dass er ein Spieler ist, der im Trikot des FC Bayern zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wird.“

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