UEFA fürchtet Manipulationen im russischen Fußball

Moskau - Die UEFA fürchtet laut Moskauer Medienberichten Spiel-Manipulationen in den beiden höchsten russischen Wettbewerben. Bei mindestens sechs Spielen hat sie „größte Bedenken“.

In einem vertraulichen Brief an den Fußballverband in Moskau (RFS) habe die UEFA “größte Bedenken“ am Verlauf von mindestens sechs Partien der Ersten und Zweiten Liga geäußert.

Das berichtete die russische Zeitung “Wremja Nowostej“ (Mittwoch) unter Berufung auf das ihr vorliegende Schreiben. “Wir haben Grund, diese Spiele wegen ihrer möglichen Verbindung zu illegalen Wetten zu verdächtigen“, zitierte das Blatt aus dem Brief.

Besonders die Vereine Tomsk (Sibirien) und Machatschkala (Dagestan) seien ins Visier der UEFA geraten, hieß es. Damit habe die UEFA dem RFS “erstmals Namen genannt“. Die Spiele wurden zwischen dem 13. Juni und dem 17. August 2009 absolviert. Weder vom russischen Verband noch von den Clubs gab es zunächst eine Reaktion auf den Medienbericht.

Westliche Spieler in der russischen Liga hatten wiederholt von “Merkwürdigkeiten“ berichtet. Sollte sich der Verdacht der UEFA bewahrheiten, wäre dies ein schwerer Rückschlag für Russlands Bewerbung um die Fußball-Weltmeisterschaft 2018.

dpa

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