Ultimatum für Franck Ribéry?

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Bleibt er oder geht er?

München - Bayern München will ein schnelles Ende im Transfer-Theater um Franck Ribéry.

Nach Informationen der “Bild“- Zeitung (Dienstag) hat der deutsche Fußball-Rekordmeister dem Franzosen ein Ultimatum gestellt: Spätestens bis zum Start des Trainingslagers am 16. Juli in Donaueschingen wollen die Bayern Klarheit über Ribérys sportliche Zukunft. Laut “Bild“ will der Club den von Real Madrid umworbenen französischen Nationalspieler nicht unter 80 Millionen Euro verkaufen. Der spanische Rekordmeister soll zuletzt 64 Millionen Euro geboten haben.

Die Transferperiode endet erst am 31. August, doch die Bayern und vor allem Trainer Louis van Gaal wollen den Millionenpoker um Ribéry rasch beenden, um sich ungestört auf die Saison vorbereiten zu können. “Der Mannschaft wäre es natürlich am liebsten, wenn das Thema so schnell wie möglich geklärt werden könnte“, hatte auch Kapitän Mark van Bommel am Montag ein baldige Entscheidung im Hickhack um den 26-jährigen Dribbelkünstler gefordert. Ribéry, dessen Vertrag in München bis 2011 läuft, hat inzwischen sein Interesse an einem Wechsel zu Real bestätigt: “Man muss jetzt einfach abwarten und falls es ein Angebot gibt, sich unterhalten.“

Nach Einschätzung des neuen Sportdirektors Christian Nerlinger hat auch der Franzose selbst etwas zu dem “endlosen medialen Thema beigetragen.“ Auf die Transfergerüchte um den Mittelfeldstar reagierte Nerlinger am Montagabend im Bayerischen Fernsehen gelassen. “Für uns zählt der Eindruck, den Franck die letzten Tage im Training gemacht hat. Der stimmt genauso wie die Chemie zwischen ihm und dem Trainer“, sagte der Sportdirektor, “Franck hat noch Vertrag, es gibt keinen Diskussionspunkt. Wir gehen davon aus, dass Franck auch in Zukunft beim FC Bayern spielen wird.“

Die Bayern warten nun in den nächsten neun Tagen auf ein Angebot aus der spanischen Hauptstadt. Medienberichten zu Folge sollen die Madrilenen zuletzt den Bayern ein 64-Millionen-Euro-Paket angeboten haben. Darin sollen neben einer Barzahlung die beiden niederländischen Nationalspieler Wesley Sneijder und Arjen Robben enthalten sein.

dpa

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