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Uruguay stolz wie Oscar - "So nah dran"

Diego Forlan trauert dem verpassten Finaleinzug hinterher
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Diego Forlan trauert dem verpassten Finaleinzug hinterher

Kapstadt - Uruguay kann sich nach einer großartigen WM auf einen stürmischen Empfang in der Heimat einstellen. Nur der Superstar des Teams ärgert sich über das Halbfinal-Aus gegen die Niederlande.

Diego Forlans blaue Augen hatten ihren Glanz verloren, als der Kapitän und Star der Uruguayer mit gesenktem Haupt in die Kabine trottete. “Wir waren so nah am Finale dran. Es ist furchtbar schade, diese einzigartige Chance vergeben zu haben“, meinte der 31-Jährige von Atletico Madrid nach dem Halbfinal-Aus durch das 2:3 (1:1) gegen die Niederlande. Doch das Team aus dem kleinen südamerikanische Land kann sich nach einer großartigen WM auf einen stürmischen Empfang in der Heimat einstellen - selbst wenn die “Himmelblauen“ das Spiel um Platz drei verlieren sollten.

Brüste als Handy-Tasche: So sexy war die WM bisher

Brüste als Handy-Tasche: So sexy war die WM

Ein neuer Trend geht von Paraguay aus um die Welt: Dieses Foto war der Anfang und wurde in zahlreichen internationalen Medien gezeigt. © AP
Larissa Riquelme nutzt ihre Brüste gerne als Handytasche © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Larissa Riquelme nutzt ihre Brüste gerne als Handytasche © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Larissa Riquelme nutzt ihre Brüste gerne als Handytasche © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Larissa Riquelme nutzt ihre Brüste gerne als Handytasche © AP
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan
Larissa Riquelme, Paraguays schönster Fan © AP
"Ich habe einfach keine Tasche", erklärt sie. © AP
Schönes Modell. Wir meinen natürlich das Handy. © AP
Vooooorsicht, könnte rausfallen. © AP
Lieber gut festhalten! © AP
Hier die sehr freizügige Version © AP
Das Handy sieht man kaum, dafür aber einen doppelten Nippelblitzer © AP
Hier sehen Sie weitere sexy Fotos von der WM © Getty
Dieser Herr ist ein Fan des Portugiesen Fabio Coentrao. © Getty
Und mit wem diese Damen gerne mal einen Kaffee trinken würden, ist unübersehbar. © Getty
Na na, wer wird denn gleich vulgär werden? © Getty
An heißen Hasen mangelt es bei dieser WM nicht. © dpa
Was für ein Lächeln! © Getty
Nach dem Viertelfinal-Einzug feierten die Fans in Rio de Janeiro ausgelassen © AP
Auch die Männer tanzten mit. © AP
Jaaaaaaaaa! © dpa
Samba Samba die ganze Nacht © dpa
Ein Meer in Grün und Gelb © AP
20.000 feierten vor Ort © AP
Dieser weibliche Fan durfte sogar im Stadion mit dabei sein © dpa
Vielleicht hat diese Dame nicht ganz mitbekommen, dass Ballack gar nicht dabei ist. © AP
Im Achtelfinale jubelten die Deutschen. © Getty
Ah, Superwoman ist ins Stadion eingeschwebt. © Getty
Knallenge Shirts sind doch ein Augenschmaus! © Getty
Heiße Hasen gibt's bei der WM einige. © Getty
Was für die Frauen: Ein Adler-Tattoo auf durchtrainiertem Oberkörper © dpa
Vor Achtelfinal-Anpfiff war die Stimmung bei den englischen Fans noch bestens - da lupfte diese Dame doch mal spontan das Shirt © dpa
Och, zieh dir doch bitte etwas an! © AP
Von diesen männlichen Fans wurde das Neuseeland-Team bei der Ankunft zu Hause begrüßt. Ob sie gleich wieder umkehren und in den Flieger steigen wollten, ist nicht überliefert. © Getty
Da wäre mancher Mann wohl gerne roter Punkt. © Getty
Da will jemand mit Spaniens Mittelfeld-Star anbändeln - und macht keinen Hehl draus © Getty
Das lässt tief blicken. © Getty
Ein Traum in Grün © Getty
Sexy Kleidung ist nicht nur den Jüngeren vorbehalten, findet diese Dame. © Getty
Heiß! © Getty
Das würde man sich doch gerne als Poster ausdrucken. © Getty
Da staunten die Anwesenden: Eine Italien-Anhängerin riss plötzlich ihre Bluse auf und zeigte, was sie drunter trägt: sehr wenig! © Getty
Drei Bälle auf einmal? © Getty
Wer keine hübsche weibliche Begleitung hat, der bläst sich eben eine auf © dpa
Sara Carbonero sorgt für Wirbel. © dpa
War Spaniens Nr. 1, Iker Casillas, bei der 0:1-Niederlage nicht voll auf der Höhe? Hat ihn seine für den TV-Sender "Tele 5" arbeitende Freundin Sara Carbonero abgelenkt? © dpa
Zumindest stand sie direkt hinterm Tor. Die bezaubernde Brünette wurde von FHM jüngst zur „sexiest Reporter in the World“ gewählt. © Getty
In Berlin kam es zu einem WM-Match der besonderen Art. © Getty
Am Rande des Public Viewings trafen sich verschiedene Erotikstars und ließen sich bemalen. © Getty
Dann traten sie gegen den Ball. © Getty
Und fragen Sie uns nun bitte nicht nach dem Ergebnis! © Getty
Weil die
Weil die Fotos vom Public Viewing in Asuncion (Paraguay) so schön sind, hier noch eines. © AP
Und noch eines! © AP
Schöne Wangen-Bemalung! Oder wo haben Sie jetzt hingeschaut? © dpa
Eine Brauerei hat eine Gruppe von 36 Frauen mit orangenen Minikleidern ausgestattet und zum WM-Auftaktspiel der Niederlande geschickt. Das gab Ärger mit der FIFA - denn daran war eine Werbung für die Brauerei befestigt, die kein offizieller Sponsor ist. © dpa
Schade, Diese Damen hätten wir gerne wiedergesehen. © Getty
Was da auf den Armen steht, wissen wir nicht. Aber ist das wichtig? © Getty
Schönes Shirt. © Getty
Ui! © Getty
So viel Eintritt gezahlt, und dann sieht man nix! © dpa
Nigeria ist ein tolles Land! © dpa
Griechenland auch! © dpa
So schön, so schön! © dpa
Dieses Foto ist aber definitiv sexy. Also nicht nur der Pokal. © Getty
Diese Dame sowieso © Getty
Applaus! © dpa
Sie liebt Paraguay. Und Paraguay liebt auch sie. © Getty
So feiert die Copacabana © dpa
Alphorn ist das aber keines. © Getty
Hon-du-ras! © Getty
Pustekuchen © Getty
Sexy WM-Fans
Diese hübsche Dame riskiert dank voluminöser Hutkrampe garantiert keinen Sonnenbrand © Getty
Sexy WM-Fans
Seit auch Gruppenspiele parallel laufen, fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Da helfen selbst diese Monsterbrillen nichts ... © Getty
Sexy WM-Fans
Die griechischen Gladiatoren zeigen Muckis. Leider zeigten sich die Hellenen auf dem Rasen weitaus weniger angriffslustig © Getty
Sexy WM-Fans
Auch gegen die heißen argentinischen Fans taten sie sich schwer © Getty
Sexy WM-Fans
Immer ein Hauch von Samba und Karneval: Das schöne Pärchen in Nahaufnahme © Getty
Sexy WM-Fans
Bei solch einem Anblick ist es kein Wunder, dass Messi und Co. wie ein Hurrikan ins Achtelfinale wirbelten © Getty
Sexy WM-Fans
Minnie Maus war auch dabei! Und alles tanzt nach ihrer Pfeife ... © Getty
Sexy WM-Fans
Sie ist nicht die einzige süße Maus im Stadion © Getty
Sexy WM-Fans
In Deutschand gab es pünktlich zum letzten Gruppenspiel wieder Strandkorbwetter © dpa
Sexy WM-Fans
Mit dem Rechner am Strand lässt sich übrigens auch unser Live-Ticker zu den deutschen Spielen verfolgen - sehr zu empfehlen! © dpa
Sexy WM-Fans
Die US-Girls "cheerten" die US-Boys ins Achtelfinale © Getty
Sexy WM-Fans
Einer der wenigen Fälle, in denen Querstreifen nicht dick machen! © Getty
Sexy WM-Fans
Eine kleine, sympathische Cheerleader-Gruppe © Getty
Sexy WM-Fans
Die deutschen Fans standen den US-Girls aber in keiner Weise nach © Getty
Sexy WM-Fans
Beim Public Viewing gaben sie in allen größeren deutschen Städten lautstark alles für die DFB-Elf © Getty
Sexy WM-Fans
Erst anfeuern, dann jubeln. © Getty
Sexy WM-Fans
Özil trifft, darauf ein Kuss! © Getty
Die italienischen Fans ... © ap
... waren hier noch guter Dinge. © Getty
Doch nach der sensationellen 2:3-Pleite ist der Titelverteidiger raus und hinterlässt tausende trauriger weiblicher Tifosi. © ap
Paraguay dagegen ... wow! © ap
Die Südamerikaner zogen als Gruppenerster ins Achtelfinale ein. © dpa
ORANJE! © ap
Ach, ist sie nicht ... © Getty
... süüüüüüß? © Getty
Huch, eine Flitzerin. © Getty
Taschentuch gefällig? © Getty
Trotz tierischer Unterstützung: Australien ist nach Hause gehoppelt. © AP
Jaaaaaaaaaaaa! © AP
Auf geht's, Deutschland schieß ein Tor! © dpa

“Wir haben verloren, aber in Würde“, sagte Präsident José Mujica. Die Mannschaft habe vor allem eines gezeigt: Dass mit Geduld und Anstrengung viel zu erreichen sei. Tourismusminister Héctor Lescano kündigte an, die Nationalelf werde nach ihrer Rückkehr am Montag auf der Freitreppe vor dem Parlament in Montevideo empfangen. Sie ist normalerweise offiziellen Staatsakten vorbehalten.

So übte Coach Oscar Tabárez nach dem Abpfiff vor 62 479 Zuschauern in Kapstadts Green Point Stadium auch nicht den Hauch einer Kritik an Forlan und Co., die so sehr auf Uruguays dritten WM-Titel nach 1930 und 1950 gehofft hatten. “Wir haben alles versucht, aber es hat nicht gereicht. Es ist nicht der Moment, um Tränen zu vergießen oder Ausreden zu suchen“, sagt der Trainer der erfolgreichsten südamerikanischen Mannschaft in Südafrika.

Ob Tabarez die “Urus“ nun auch durch die WM-Qualifikation für Brasilien 2014 führt, ist ungewiss. “Das hängt nicht von mir ab. Ich glaube nicht, dass es der richtige Moment ist, diese Frage zu beantworten“, erklärte Tabárez und forderte die Verbandsfunktionäre auf: “Meine Arbeit der letzten vier Jahre ist getan, jetzt sollen sie sie analysieren und entscheiden, ob ich weitermachen soll.“

Mit einem geschätzten Monatsgehalt von 25 000 US-Dollar gilt der ehemalige Grundschullehrer als der mit Abstand am schlechtesten bezahlte Coach aller Halbfinalisten. Eine saftige Gehaltserhöhung hielt ein Funktionär bereits vor dem Halbfinale für unwahrscheinlich. Uruguays Verband habe nicht die Mittel, Tabárez monatlich 50 000 US- Dollar zu bezahlen. Er könne sich ja nicht bewerben, meinte der Erfolgstrainer selbst, aber: “In Uruguay ist es sehr wichtig, Bedingungen zu stellen, bevor man sich an eine Arbeit macht.“ Bereits 1990, als Uruguay im Achtelfinale an Italien scheiterte, hatte “El Maestro“ die Auswahl betreut.

“Ich bin stolz und glücklich mit meiner Mannschaft. Wir haben dem uruguayischen Volk gezeigt, was möglich ist. Nicht nur, weil wir in die Fußballmächte hineingestoßen sind, sondern weil es jeder Gegner gegen uns schwer hat“, bilanzierte Tabárez, “diese Truppe verdient höchste Anerkennung, für ihren Einsatz, für ihre Emotionen.“ Mit einem Erfolg im “kleinen Finale“ am Samstag in Port Elizabeth könnte er sein Empfehlungsschreiben noch veredeln.

Jedenfalls zeigten Trainer und Spieler Größe in der Niederlage. Bei Wesley Sneijders Tor zum 1:2 stand Stürmer Robin van Persie im Abseits. Torwart Fernando Muslera fühlte sich irritiert, meinte aber nur niedergeschlagen: “Viele sind der Meinung, dass war Abseits, aber das Spiel ist vorbei.“ Der gesperrte Stürmerstar Luis Suárez winkte ebenfalls ab: “Wir sollten keine Entschuldigungen suchen.“

Auch Charakterkopf Tabárez beklagte sich nicht über Schiedsrichter Rawschan Irmatow (Usbekistan), sondern erklärte tiefgründig: “Wenn ich mir eine Niederlage aussuchen müsste, dann so eine.“ Etwas ungehalten reagierte er nur auf die Frage, warum er Forlan kurz vor Schluss ausgewechselt hatte. “Ich wäre ja dumm, Forlan rauszunehmen, wenn es nicht nötig gewesen wäre.“

Der Blondschopf erzielte zwar sein viertes WM-Tor zum 1:1, kämpfte aber während der Partie zunehmend mit Oberschenkelproblemen und war am Ende “nicht mehr 100 Prozent fit“ (Tabárez). So erlebte der blonde Stürmerstar das bittere Ende der Titelträume in der Trainingsjacke vom Spielfeldrand aus. “Ich konnte der Mannschaft nicht mehr helfen, wie ich wollte, das ärgert mich natürlich auch“, meinte Forlan. “Ich bin sehr enttäuscht. Wir hatten Chancen und haben sie nicht genutzt.“

dpa

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