Nur von André Rieu will er nichts hören

Rod-Stewart-Vergleiche: Was Verbeek sagt

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Gertjan Verbeek (l.) und Rod Stewart

Nürnberg - Gertjan Verbeek, neuer Trainer des 1. FC Nürnberg, wird von Medien immer wieder mit Rod Stewart und André Rieu verglichen. Nun hat er verraten, was er davon hält.

Mit einer offensiven Ausrichtung will der neue Trainer Gertjan Verbeek der sportlichen Krise des 1. FC Nürnberg ein Ende setzen. Vor dem Heimduell in der Fußball-Bundesliga gegen den ebenfalls noch sieglosen SC Freiburg setzte der Niederländer im Training vermehrt auf Torschussübungen, auch die Außenverteidiger sollen künftig weiter vorne stehen. „Ich weiß, dass es in der Vergangenheit immer sehr schwer war gegen Freiburg. Jetzt wäre eine gute Gelegenheit, das zu ändern. Wir haben das auch nötig“, sagte Verbeek zwei Tage vor der Partie an diesem Samstag (15.30 Uhr).

André Rieu

Der bislang letzte Nürnberger Bundesliga-Heimsieg gegen Freiburg liegt schon neun Jahre zurück. Trotz der sportlichen Misere erkennt Verbeek kein Kopfproblem: „Bei dieser Mannschaft hat es noch nie mentale Schwierigkeiten gegeben, sie hat ja sogar schon oft Rückstände aufgeholt“, erkannte Verbeek, der wegen seines Äußeren von den Medien bereits mit Rod Stewart und André Rieu verglichen worden war. Die Musik des Violinisten sei allerdings nicht seine, gestand er. „Der Vergleich mit Rod Stewart gefällt mir besser. Er macht Druck - und wir müssen Fußball spielen wie ein Rockstar singt.“

dpa

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

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