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Werder verliert 0:2 beim FCA

Werder-Drama! Nach Niederlage beim FC Augsburg droht den Bremern der Abstieg

Ganz bitterer Nachmittag für Werder Bremen: Das Team von Trainer Florian Kohfeldt verliert beim FC Augsburg und rutscht auf den Relegationsplatz.
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Ganz bitterer Nachmittag für Werder Bremen: Das Team von Trainer Florian Kohfeldt verliert beim FC Augsburg und rutscht auf den Relegationsplatz.

Der SV Werder Bremen verliert auch den Abstiegskampf-Kracher gegen den FC Augsburg mit 0:2 (0:0) und rutscht auf den Relegationsplatz ab. Die Bremer Lage im Bundesliga-Keller wird immer dramatischer - der Spielbericht der DeichStube*.

Augsburg – Der erste Bundesliga-Abstieg des SV Werder Bremen nach 41 Jahren rückt immer näher. Durch eine extrem bittere 0:2 (0:0)-Niederlage beim direkten Konkurrenten FC Augsburg stürzten die Bremer auf den Relegationsplatz und haben einen Spieltag vor Schluss nur noch einen Zähler Vorsprung auf den 1. FC Köln direkt dahinter. Immerhin ist das rettende Ufer mit Arminia Bielefeld auch nur einen Punkt entfernt.

Somit kommt es am nächsten Samstag im Weserstadion gegen Borussia Mönchengladbach zum nächsten Krimi, nachdem schon die Partie in Augsburg ein Werder-Drama gewesen war. Augsburgs Ruben Vargas hatte schon früh Rot gesehen (12.). Werder vergab beste Chancen zur Führung. Dann aber sorgte Christian Groß mit seiner Ampelkarte (49.) für personellen Gleichstand – und Rani Khedira (57.) und Daniel Caligiuri (90., Foulelfmeter für einen 2:0-Sieg und die Augsburger Rettung. Werder liegt dagegen nach der achten Niederlage aus den letzten neun Spielen (nur ein Unentschieden) am Boden. Den Konkurrenten Bielefeld (1:1 gegen Hoffenheim) und Köln (0:0 gegen Hertha) erging es etwas besser und sie können mit einem besseren Gefühl in ihre letzten Spiele gegen Stuttgart (Bielefeld) und Schalke (Köln) gehen.

Werder Bremen verliert gegen den FC Augsburg trotz der Rückkehr von Ömer Toprak

Der Nachmittag hatte mit einer guten Nachricht für Werder Bremen begonnen: Abwehrchef Ömer Toprak war nach seinem Muskelfaserriss in der Wade tatsächlich rechtzeitig fit geworden und konnte den Posten des verletzt fehlenden Milos Veljkovic in der Innenverteidigung übernehmen. Mehr Wechsel nahm Werder-Coach Florian Kohfeldt im Vergleich zum 0:0 vor einer Woche gegen Leverkusen nicht vor und schickte die älteste Bremer Startelf seit über vier Jahren ins Rennen. Das Durchschnittsalter betrug 28 Jahre und 328 Tage. Seine Erwartungshaltung war dabei klar: „Wir wollen unbedingt gewinnen. Heute darf sich keiner verstecken, und es wird sich auch keiner verstecken.“

Und so setzte Christian Groß gleich mal ein Zeichen – ein für Rani Khedira etwas schmerzhaftes. Fouls gehörten fortan genauso zu diesem Abstiegskrimi wie eine Sirene und klappernde Mülltonnen von Augsburger Mitarbeitern. Denen stockte aber schnell der Atem, als nach acht Minuten Niclas Füllkrug völlig frei vor dem Tor des FC Augsburg auftauchte, den Ball aber nicht richtig traf. Was für eine Riesenchance für Werder Bremen!

Werder Bremen: Mit der Gelb-Roten Karte von Christian Groß nimmt das Bremer Unheil gegen den FCA seinen Lauf

In der zwölften Minute wurde es dann richtig hektisch. Bei einem langen Ball der Gastgeber tobte plötzlich Werder-Coach Florian Kohfeldt am Spielfeldrand. Und die Wiederholung im Fernsehen zeigte umgehend, warum: Ruben Vargas hatte nahe der Mittellinie fernab vom Ball nach einem Zweikampf mit Theodor Gebre Selassie nachgetreten. Zwar ohne zu treffen, aber deutlich genug, dass der Video-Schiedsrichter dem Unparteiischen einen Hinweis gab – und Robert Schröder zückte sofort Rot. Jetzt tobten die Augsburger. Schröder ging auf Nummer sicher, schaute auf einem Bildschirm am Spielfeldrand noch mal nach, blieb aber bei seiner richtigen Entscheidung.

Beide Teams brauchten etwas, sich auf die neuen Zahlenverhältnisse auf dem Platz einzustellen. Dann gab Werder Bremen aber Gas und hätte durch Josh Sargent (21.), Ludwig Augustinsson (28.) und Davie Selke (44.) in Führung gehen können oder sogar müssen. Auf der anderen Seite hatten die Bremer dann möglicherweise Glück, dass Schiedsrichter Schröder auf Abseits von Andre Hahn entschied und damit das Handspiel von Selke im Strafraum nicht mehr in die Wertung kam (38.). Durchatmen bei Werder – genauso wie nach dem Schuss von Marco Richter, den Keeper Jiri Pavlenka entschärfen konnte (45.).

Trotz der Bremer Überzahl und leichten Überlegenheit war es eine enge Partie, die direkt nach der Pause noch enger werden sollte. Denn der bereits verwarnte Groß ging nach einem langen Ball viel zu robust gegen Florian Niederlechner zu Werke. Die Gelb-Rote Karte war eine vertretbare Entscheidung – und die Überzahl der Gäste nach 49 Minuten damit wieder Geschichte. Auch Topraks Geschichte in diesem Spiel endete kurz darauf. Nach seiner Verletzungspause konnte der 31-Jährige offenbar noch nicht länger als 55 Minuten spielen, er wurde durch Marco Friedl ersetzt.

Entsetzen bei Werder Bremen: Niederlage beim FC Augsburg befördert Werder auf den Relegationsplatz

Gleichzeitig kam Milot Rashica für Selke. Glückliche Wechsel waren das allerdings nicht. Denn Rashica verlor prompt am Strafraum ein folgenschweres Kopfballduell mit Robert Gumny – und im Zentrum fehlte einfach einer wie Toprak. So setzte sich Khedira gegen Theodor Gebre Selassie durch, und sein Kullerball prallte vom Innenpfosten zum 1:0 ins Tor (57.). Riesenjubel beim FC Augsburg, Entsetzen bei den Grün-Weißen. 

Der nächste Aufreger ließ nicht lange auf sich warten. Friedl traf Richter im Strafraum ganz leicht am Fuß, der Augsburger ließ sich fallen, bekam dafür aber keinen Elfmeter, sondern Gelb (65.). Eine knifflige Entscheidung. Werder Bremen blieb im Spiel und kam nun endlich auch mal wieder selbst gefährlich vor das Tor. Leonardo Bittencourt donnerte die Kugel auf das Gehäuse – und nicht wenige Bremer hatten in der 72. Minute den Torschrei schon auf den Lippen. Doch der Ball prallte diesmal eben nicht vom Innenpfosten ins Tor. Kein 1:1. Was für ein Drama für Werder!

Und es kam noch schlimmer: Rashica foulte Hahn – Elfmeter, den Daniel Caligiuri sicher zum 2:0 verwandelte (90.). Davor hatte Werder Bremen allerdings auch zu wenig Druck gemacht, um den Ausgleich zu erzwingen. Bis auf Bittencourts Schuss kam da nicht viel. So wird es auch gegen Mönchengladbach schwer, zu punkten und den Klassenerhalt zu schaffen. (kni/dco)

Werder Bremens Aufstellung gegen den FCA: Pavlenka - Gebre Selassie, Toprak (56. Friedl), Moisander, Augustinsson - Groß, Eggestein, Bittencourt (81. Osako) - Sargent, Selke (56. Rashica), Füllkrug.

Der Live-Ticker zum Nachlesen: Werder Bremen verliert gegen den FC Augsburg und rutscht auf den Relegationsplatz ab!

<<< LIVETICKER AKTUALISIEREN >>>

17.24 Uhr: Was sollen wir zu dem Spiel noch sagen? Nach 13 Minuten sehen die Augsburger Rot, Werder ist daraufhin die spielbestimmende Mannschaft und lässt die ein oder andere hochprozentige Chance liegen. Und wie so oft im Fußball, rächt sich ein solcher Chancenwucher. Das Unglück begann mit der Gelb-Roten von Groß in der 49. Minute. Knapp neun Minuten später nahm das Unheil seinen Lauf, nachdem Khedira zur 1:0-Führung für Augsburg traf. Den Schlusspunkt besorgte Caligiuri vom Elfmeterpunkt. Bitter, einfach nur bitter!

17.23 Uhr: Abpfiff! Es ist passiert. Werder verliert mit 0:2 gegen den FC Augsburg! Da fehlen einem wirklich die Worte. Was war das für ein Match!

90. + 3 Min: Weinzierl nimmt ein wenig Zeit von der Uhr. Hahn geht, Gregoritsch kommt.

90. + 2 Min: Moisander und Hahn haben noch ein paar Nettigkeiten auszutauschen und sehen beide Gelb.

90. Min: Drin! Caligiuri drischt das Ding kompromisslos in die Maschen. Pavlenka ahnt die richtige Ecke, kann den Einschlag jedoch nicht verhindern. Das kann nicht angehen. Das Ding ist heute leider so gut wie durch.

89. Min: Nein, nein, nein! Elfmeter für Augsburg! Rashica kommt gegen Hahn zu spät - völlig richtige Entscheidung!

89. Min: Der Schwede zieht den Ball Richtung Tor, doch Oxford passt und klärt.

88. Min: Füllkrug zieht ein Foul gegen Oxford im Halbfeld. Geht jetzt vielleicht etwas? Augustinsson steht bereit.

87. Min: Werder fehlt der Geistesblitz. Das ist offensiv zu wenig. Augsburg verteidigt die knappe Führung mit Mann und Maus.

85. Min: Fünf Minuten plus Nachspielzeit bleiben den Grün-Weißen noch. So gut wie jeder lange Ball in den Strafraum landet in den Armen von Gikiewicz - so kann das nichts werden.

83. Min: Werder kommt kaum noch an den Ball. Augsburg lässt die Gäste ordentlich hinterherlaufen.

81. Min: Nächster Wechsel auf Seiten der Bremer: Osako ersetzt Bittencourt.

80. Min: Langsam aber sicher läuft dem Team von Florian Kohfeldt die Zeit davon. Wann gehen die Gäste All-in?

78. Min: Augsburg verpasst zum Glück die Vorentscheidung! Ein katastrophaler Fehlpass im Zentrum wird zu einem Augsburger-Konter, den Iago abschließt. Pavlenka ist jedoch zur Stelle und schnellt rechtzeitig Richtung Boden.

76. Min: Werder versucht es immer wieder über die Flügel. Die anschließenden Hereingaben sind in der Regel jedoch zu ungenau.

75. Min: Positionsgetreuer Wechsel bei den Augsburgern. Niederlechner wird durch Finnbogason ersetzt.

74. Min: Was soll Werder denn noch machen, um hier einen Treffer zu markieren? Langsam wird es wirklich lächerlich.

72. Min: Was ist heute bloß los? Der Fußballgott hat heute kein Trikot der Bremer an! Bittencourt zieht vor dem Sechzehner hervorragend ab, Gikiewicz kann nur hinterhergucken, doch vom Innenpfosten springt das Kunstleder wirklich noch raus! Das kann man gar nicht glauben, was hier passiert.

70. Min: Doppelwechsel bei den Augsburgern. Benes und Caligiuri kommen ins Match. Platz machen Richter und Moravek.

70. Min: Werder drückt weiter, doch wirklich gefährlich wird es nicht. Das ist leider alles zu ungenau.

68. Min: Augsburg macht das leider ziemlich geschickt. Sobald sich die Chance auf ein Foul anbietet, nehmen es die Gastgeber dankend an und nehmen so natürlich wichtige Sekunden von der Uhr.

65. Min: Glück für Werder! Im Sechzehner trifft Friedl Richter am Knöchel - doch anstelle eines Elfmeters gibt es Gelb für Richter wegen einer vermeindlichen Schwalbe!

63. Min: Die Augsburger beschränken sich aktuell nur aufs Verteidigen. Lediglich Niederlechner lauert auf Kontersituationen. Von Werder muss mehr kommen. Noch bleibt genügend Zeit.

62. Min: Es hilft alles nichts, Werder braucht ganz dringend einen Treffer! Wann gehen die Grün-Weißen All-in?

60. Min: Werfen wir einen Blick auf die Blitztabelle: De facto liegt Werder aktuell auf dem Relegationsrang. Bielefeld ist vorbeigezogen.

57. Min: Was war das für ein unnötiges Tor. Nach einer Ecke verliert Rashica das Kopfballduell gegen Gumny. Danach behauptet Khedira den Ball gegen Gebre Selassie, der den Ball mit Hilfe des Innenpfostens im Tor unterbringt. Der Fußballgott meint es wirklich nicht gut mit den Bremern. Freunde, ist das bitter.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den FC Augsburg: Rani Khedira bringt den Gastgebern die Führung!

57. Min: Das darf einfach nicht angehen! Werder liegt zurück. Khedira bringt Augsburg mit 1:0 in Front!

55. Min: Erster Wechsel in der Partie. Rashica und Friedl kommen in die Partie. Dafür gehen Selke und Toprak vom Feld.

53. Min: Langsam trauen sich die Augsburger mehr. Khedira versucht es aus gut 20 Metern - deutlich über den Kasten von Pavlenka.

51. Min: Das ist der Vorteil mit dem einen Mann mehr dahin. Wie geht Werder mit der Gelb-Roten um? Wittert Augsburg neue Hoffnung?

49. Min: Das kann wirklich nicht wahr sein! Groß kommt viel zu spät gegen Niederlechner und sieht völlig zurecht Gelb-Rot! Jetzt geht es Zehn gegen Zehn! Niederlechner macht das natürlich geschickt und stellt den Körper rein, Groß hält komplett ungeschickt den Fuß rein.

47. Min: Wie viel Ausdauer haben die Augsburger?

46. Min: Es geht weiter im zweiten Durchgang. Diesmal beginnen die Gäste.

16.22 Uhr: Werfen wir einen Blick auf die anderen Plätze:

Borussia Mönchengladbach 1:0 VfB Stuttgart

Bayer Leverkusen 1:0 Union Berlin

SC Freiburg 1:1 Bayern München

Hertha BSC 0:0 1. FC Köln

FC Schalke 1:1 Eintracht Frankfurt

Arminia Bielefeld 1:1 TSG Hoffenheim

16.19 Uhr: Freunde, durchatmen und kurz entspannen. Die ersten 45 Minuten sind vorbei und was war das für ein Durchgang! Vargas hat der Mannschaft mit seiner Roten Karte einen Bärdendienst erwiesen. Seitdem konnten die Bremer offensiv vielversprechend in Erscheinung treten, doch Zählbares ist noch nicht dabei rausgesprungen. Egal ob Selke, Füllkrug oder Sargent. Alle haben gute Möglichkeiten liegen lassen. Aber: Die Leistung macht Bock auf den zweiten Durchgang. Werder hat es weiterhin in der eigenen Hand.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den FC Augsburg: Halbzeit - keine Tore im ersten Durchgang

16.18 Uhr: Halbzeit! Bis hierhin ist es die erwartete Schlacht im Abstiegskampf! Ohne Tore geht es in die Kabine.

45. + 2 Min: Gute Chance für Augsburg! Richter versucht es aus ganz spitzem Winkel und zwingt Pavlenka zu einer Parade. Die anschließende Ecke bringt nichts ein.

45. + 1 Min: Drei Minuten gibt es obendrauf. Gikiewicz lässt sich ganz viel Zeit beim Abstoß und sieht Gelb!

44. Min: Wie viele Chancen will Werder liegen lassen? Sargent bekommt den Ball klasse in den Lauf gelupft und drischt den Ball Richtung Tor. Selke versucht noch im Fünfer rein zuspringen, kommt aber nicht mehr ran.

42. Min: Niederlechner macht das smart. Erst behauptet er sich im Zweikampf mit Groß und zieht anschließend das Foul im Halbfeld. Für Groß gibt es Gelb.

42. Min: Auch bei gegnerischem Pressing lassen sich die Bremer nicht aus der Ruhe bringen. Über ein, zwei Stationen gelangt der Ball zum freien Mann.

39. Min: Nur noch Toprak und Moisander sind in der eigenen Hälfte. Der Rest der Bremer Mannschaft macht es sich in der gegnerischen Hälfte gemütlich. In den Gefahrenbereich kommen die Gäste aktuell jedoch nicht.

36. Min: Werder bringt die nächste Flanke in den Strafraum. Diesmal steigt Füllkrug am höchsten, befördert den Ball per Kopf jedoch in die zweite Etage.

36. Min: Werder macht weiter Druck. Wie lange kann Augsburg noch dagegenhalten? Wann belohnt sich das Team von Florian Kohfeldt?

34. Min: Beide Teams schenken sich nichts. Hier wird um jeden Zentimeter Gras gekämpft. So gehört sich das im Abstiegskampf.

31. Min: Werder ist weiter die spielbestimmende Mannschaft. Augsburg ist bisher nur darauf bedacht, den Laden hinten einigermaßen dicht zu halten. Bisher geht das gut. Das liegt aber vor allem an der kläglichen Chancenverwertung der Gäste.

28. Min: Chancenwucher von Werder! Wieder ist es Sargent, der mit seinem Abschluss lediglich den Fuß eines Augsburgers findet. Der Abpraller landet über Umwege bei Augustinsson. Der Schwede hat Zeit und Platz, verzieht jedoch völlig und drischt den Ball aus gut 18 Metern über den Kasten der Augsburger.

27. Min: Werder macht das bis hierhin ganz ordentlich. Der Einsatz stimmt, lediglich an der Chancenverwertung müssen die Grün-Weißen noch arbeiten.

24. Min: Kommando zurück - Bielefeld trifft zum 1:1 gegen Hoffenheim. Also alles wieder auf Anfang.

21. Min: Meine Güte! Das kann nicht angehen! Wie kann Sargent den nicht machen? Der US-Amerikaner bekommt den Ball im Sechzehner perfekt auf den Schlappen, während Gikiewicz den Platz auf der Linie verlassen hat und durch die Gegend irrt. Sargent zieht direkt ab, doch Oxford steht sehr gut im Fünfmeterraum und kann klären!

19. Min: Nächster Standard in der Partie. Diesmal für die Grün-Weiße. Gumny checkt Bittencourt regelwidrig um.

18. Min: Was kann Werder aus der Überzahlsituation machen?

17. Min: Doch auch dieser Standard bringt nichts ein.

16. Min: Augsburg erkämpft sich die nächste Ecke.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den FC Augsburg: Intensiver Beginn - rote Karte für Ruben Vargas

14. Min: Vargas geht mit den Tränen in den Augen vom Feld. Doch da gibt es nichts zu diskutieren. Das ist eine Tätlichkeit und Rot!

13. Min: Erste Rudelbildung in der Partie. Gebre Selassie kreuzt den Weg von Vargas. Letzterer hat sich gar nicht im Griff und tritt nach. Klar Entscheidung: Das ist Rot! Augsburg spielt ab sofort nur noch mit zehn Mann!

8. Min: Den muss er machen! Füllkrug hat hier die Führung auf dem Fuß. Einen langen Ball verlängert Sargent per Kopf in den Sechzehner zu seinem Sturmkollegen. Füllkrug legt sich den Ball auf den rechten Fuß, zieht ab und setzt das Spielgerät deutlich neben den linken Pfosten! Freunde, den muss er einfach machen!

6. Min: Super Nachrichten aus Bielefeld. Die Arminia liegt mit 0:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim zurück - läuft!

4. Min: Werder versucht Ruhe ins eigene Spiel zu bringen und lässt den Ball über Moisander, Toprak und Co. durch die eigenen Reihen laufen.

3. Min: Zwei Augsburger verpassen den Volley und Moisander drischt das Kunstleder in die gegnerische Hälfte. Mit dem Konter kann Bittencourt eine Ecke herausholen, die jedoch nichts einbringt.

2. Min: Dummes Foul von Bittencourt auf dem rechten Flügel. Erster Standard für die Gastgeber. Wird es direkt gefährlich?

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den FC Augsburg: Anpfiff - der Abstiegskrimi beginnt!

1. Min: In den ersten Sekunden fliegt der Ball im hohen Bogen in die Hälfte der Bremer. Werder steht jedoch sicher und kann den Ball vom eigenen Strafraum fernhalten.

1. Min: Auf geht‘s! Das spiel läuft - Augsburg beginnt die Partie!

15.26 Uhr: Für die Teams geht es raus auf den Rasen.

15.23 Uhr: Vor dem Anpfiff halten Kohfeldt und Weinzierl noch ein nettes Pläuschchen. Was die beiden sich wohl zu erzählen haben?

15.14 Uhr: Nichtsdestotrotz müssen wir bei der Sache bleiben. Schauen wir einmal, wer als Schiedsrichter fungiert. Referee der heutigen Partie Robert Schröder. An den Seitenlinien assistieren ihm Jan Neitzel-Petersen und Rene Rohde. Dr. Matthias Jöllenbeck ist Vierter Offizieller, während Marl Pelgrim als VAR agiert.

15.10 Uhr: Noch knapp 20 Minuten und die Anspannung steigt bereits unaufhörlich...

15.06 Uhr: Noch eine Info zum Werder-Kader: Wer sich gefragt hat, warum Romano Schmid nicht im Aufgebot steht - dies hat sportliche Gründe. Eine Verletzung liegt nicht vor.

15.02 Uhr: Laut Florian Kohfeldt gibt es kein medizinisches Risiko für den Toprak-Einsatz. Ihm fehle lediglich ein wenig der Rhythmus.

15.00 Uhr: „Die letzten beiden Spiele haben uns Vertrauen gegeben“, verrät Coach Kohfeldt bei Sky. Nach der bitteren Niederlage gegen Union Berlin haben die Grün-Weißen einiges in ihrem Spiel umgestellt und hoffen nun darauf, dass dies auch zu Punkten führt. Darauf hoffen wir auch - die Daumen sind gedrückt!

14.58 Uhr: Nachdem wir den Negativlauf der Bremer unter die Lupe genommen, läuft es beim FCA nicht viel besser. Aus den letzten fünf Bundesligaspielen gab es ein mickriges Pünktchen.

14.55 Uhr: „Wir wollen gewinnen. Wir müssen gewinnen“, gibt Frank Baumann die heutige Marschroute bei den Kollegen von Sky zu Protokoll. Er vertraue weiterhin dem Trainer. Alle sind fokussiert, wollen am FC Augsburg vorbeiziehen und einen ganz entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt tätigen.

14.50 Uhr: Trotzdem: Der Trend ist aktuell nicht auf der Seite von Florian Kohfeldt und Co. Seit acht (!) Spielen warten die Grün-Weißen auf einen Sieg in der Bundesliga. Nach zuletzt sieben Niederlagen in der Liga gab es immerhin mal wieder ein Pünktchen gegen Leverkusen (0:0). Wenn heute nicht mal wieder Zeit für einen Sieg ist, wann dann?

14.44 Uhr: Ganz ehrlich, schon vor dem Anpfiff geht uns ein wenig die Flatter. Der Abstiegskampf ist nicht gut für die seelische Verfassung. Aber wo Verzweiflung ist, gibt es auch immer einen Funken Hoffnung. Und eben jenen Funken wollen wir euch nicht vorenthalten: Wenn Florian Kohfeldt gegen einen Verein in der Bundesliga gewinnen kann, dann gegen den FCA. Sechs Mal gab es die Begegnung, fünf Siege fuhren die Grün-Weißen ein. Da darf heute nicht nur ein Sieg dazu kommen, da muss ein weiterer Dreier her - auf geht‘s!

14.38 Uhr: Freudige Überraschung in der Startelf der Bremer: Ömer Toprak feiert sein Comeback für die Grün-Weißen! Der Abwehrchef - der sich am 28. Spieltag gegen RB Leipzig (1:4-Niederlage) verletzte - wurde in den letzten Spielen schmerzlichst vermisst. Nun feiert er endlich sein Comeback und kann ein immens wichtiges Puzzlestück für den möglichen Klassenerhalt sein. Doch eine Frage bleibt: Wie fit ist Toprak? Hält er 90 Minuten durch? Eine erneute Verletzung können die Grün-Weißen überhaupt nicht gebrauchen.

14.37 Uhr: Bei den Augsburgern stehen folgende Männer für eine Einwechslung bereit: Koubek - Pedersen, Suchy, Framberger, Benes, Caligiuri, Strobl, Gregoritsch und Finnbogason.

14.35 Uhr: Und wer darf für die Grün-Weißen erst einmal auf der Ersatzbank Platz nehmen? Zetterer - Möhwald, Rashica, Osako, Agu, Erras, Friedl, Mbom und Bargfrede.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den FC Augsburg: So spielen die Teams - das sind die Startelf-Aufstellungen!

14.32 Uhr: Auch die Gastgeber lassen nicht lange auf sich warten! Markus Weinzierl stellt folgende Elf auf: Gikiewicz - Iago, Gouweleeuw, Oxford, Iago - Khedira, Moravek - Vargas, Richter, Hahn - Niederlechner.

14.29 Uhr: Die Aufstellung ist da! So lässt Trainer Florian Kohfeldt im Abstiegskrimi spielen: Pavlenka - Gebre Selassie, Toprak, Moisander, Augustinsson - Groß - Eggestein, Bittencourt - Sargent - Selke, Füllkrug.

14.21 Uhr: Was wäre, wenn...? Um diese Frage gleich vorweg zu nehmen. Mit einem Sieg können sich die Männer von Florian Kohfeldt noch nicht endgültig retten, würden aber an den Augsburgern (vor dem Spiel 33 Punkte) vorbeiziehen und hätten es am letzten Spieltag weiter in der eigenen Hand.

14.15 Uhr: Freunde, willkommen zum Abstiegskampf-Endspiel. Die Grün-Weißen sind heute bei den Augsburgern zu Gast und es geht nicht weniger als ums nackte Überleben. Die Anspannung ist riesig.

Bremen/ Augsburg - Der SV Werder Bremen gegen den FC Augsburg im Live-Ticker. Anpfiff in der WWK-Arena in Augsburg ist heute um 15.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos vom Abstiegskampf-Endspiel - alles live im Live-Ticker der DeichStube.

Werder Bremen gegen den FC Augsburg - der Vorbericht:

Der SV Werder Bremen und das „Nervenspiel“ beim FC Augsburg

Es gab da während der offiziellen Pressekonferenzen am Donnerstag – eine in Bremen, die andere gut 700 Kilometer weiter südlich in Bobingen, wo der FC Augsburg sein Quarantäne-Trainingslager abhält – dieses eine Wort, an dem Florian Kohfeldt und Markus Weinzierl einfach nicht vorbeikamen. Sowohl der Trainer des SV Werder Bremen als auch der des FCA benutzten es unabhängig voneinander, um das Duell zwischen ihren beiden Mannschaften am Samstagnachmittag zu beschreiben. Das Wort lautete: „Nervenspiel“. 

Und es brachte die Sache ziemlich genau auf den Punkt. Denn wenn der Tabellen-15. Werder Bremen (31 Zähler) am vorletzten Spieltag beim 14. FC Augsburg (33) antritt (Samstag, 15.30 Uhr im Live-Ticker der DeichStube*), dann ist das Abstiegskampf in Reinkultur. Ein Duell auf Augenhöhe. Direkt am Abgrund. Kein Wunder also, dass beide Trainer im Vorfeld darum bemüht waren, verbale Schritte in Richtung Rettung zu gehen.

Werder Bremen: Endspiel im Abstiegskampf gegen den FC Augsburg wird für Florian Kohfeldt und Co. zum Nervenspiel

Im Norden, bei Florian Kohfeldt, klang das so: „Ich glaube, dass man in den letzten zwei Spielen eine deutliche Leistungssteigerung bei uns gesehen hat.“ Weinzierl hingegen, nicht weniger optimistisch, betonte: „Wir haben keine Sorgen, wir haben nur eine Riesenchance!“ In der Tat kann der FC Augsburg den Klassenerhalt durch einen Heimsieg gegen Werder Bremen perfekt machen, was sie, zumindest auf dem Papier, in die etwas entspanntere Ausgangslage versetzt. Allerdings muss die Mannschaft am letzten Spieltag beim Meister FC Bayern München antreten, der nach der Partie die Schale überreicht bekommt – und das ganz sicher nicht mit einer vorangegangenen Niederlage wird erleben wollen. Wenn Weinzierl vor dem Duell mit Werder also vom „Matchball“ spricht, dann klingt da zumindest indirekt die Befürchtung durch, dass es danach wohl eher nicht mehr viel für seinen FCA zu holen geben könnte.

Florian Kohfeldt rechnet vielleicht auch deshalb mit „zielstrebigen Augsburgern“, die während der Partie „schnell die Tiefe suchen werden“. Ganz so defensiv ausgerichtet wie zuletzt den Top-Teams RB Leipzig im Pokal (1:2 n. V.) und danach Bayer Leverkusen (0:0) wird Werder dem Gegner aber nicht begegnen. „Wir werden mit Sicherheit die eine oder andere spielerische Lösung mehr finden müssen als in den letzten Wochen, weil wir wahrscheinlich häufiger den Ball haben werden“, blickte Kohfeldt voraus. Am Hauptmotto der vergangenen Wochen soll sich bei seiner Mannschaft aber nichts ändern: „Wir müssen Kampf und absolute Energie auf den Platz bringen.“ Schließlich ist Werder Bremen dringend auf einen Auswärtssieg angewiesen, um vor dem Saisonfinale gegen Borussia Mönchengladbach nicht in eine nahezu aussichtslose Lage abzurutschen.

Es ist, wenn man so möchte, eine deutliche Parallele zur Vorsaison, als sich Werder Bremen am vorletzten Spieltag in Mainz die Chance geboten hatte, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Genutzt wurde sie beim 1:3 zwar nicht. Am Ende der Saison ging in der Relegation gegen Heidenheim aber dennoch alles glimpflich aus, was Florian Kohfeldt nun von einem „Erfahrungswert“ sprechen lässt, der sich in einen „Mehrwert“ verwandeln könne. „Wir wissen im Rückblick, was dazu geführt hat, dass wir es im letzten Jahr überstanden haben. Diese Punkte versuchen wir jetzt wieder hochzubringen“, sagte der 38-Jährige. Eine Garantie dafür, dass es wieder klappt, sei das natürlich nicht: „Das wäre ein fataler Trugschluss.“ Zumal auch der FC Augsburg aus der Vergangenheit ziemlich genau weiß, wie es sich anfühlt, lange zittern zu müssen. Nervenspiele – für beide Vereine sind sie fast schon zur Normalität geworden. Das ist lästig, weil belastend, kann aber immerhin den kleinen Vorteil bieten, dass die Trainer inzwischen genau wissen, welche ihrer Profis mit Druck besonders gut umgehen können. Und welche nicht so sehr.

Werder Bremen: Abstieg oder Klassenerhalt? Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt muss beim FC Augsburg punkten

„Ich habe leider schon eine Menge Abstiegskämpfe mit Werder mitgemacht und weiß natürlich von dem einen oder anderen Spieler, wie er auf diese Situation reagiert“, sagte Kohfeldt, der die Auswahl des Werder-Personals am Samstag in Augsburg einen „entscheidenden Faktor“ nannte. „In den letzten Wochen“, berichtete der Coach und meinte damit noch einmal Leipzig und Leverkusen, „haben wir Spieler gefunden, die gezeigt haben, dass sie es können“. Die in einem Nervenspiel die Nerven bewahren können. In Augsburg sollte das für Werder Bremen am Ende nur tunlichst auch mal wieder zu einem Sieg führen. (dco) *Deichstube.de ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Mediengruppe Kreiszeitung und der Weser Kurier Mediengruppe sowie ein Angebot von IPPEN.MEDIA. Wie sich Werder-Konkurrent Mainz 05 gegen den BVB schlägt, könnt Ihr hier im Live-Ticker verfolgen.

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