Nach Watzke-Interview

Zoff um Tuchel: Dortmund bemüht sich um Ruhe

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Tuchel Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2018, doch das Verhältnis zur Vereinsführung ist angespannt. 

Dortmund - Die Verantwortlichen von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund sind offenbar darum bemüht, die Saison mit Trainer Thomas Tuchel in Ruhe über die Bühne zu bekommen.

"Die Vereinsführung hat mir persönlich und proaktiv bereits zu Beginn der Woche mitgeteilt, dass hinter der Veröffentlichung des Interviews am Samstag kein Kalkül gesteckt habe und dass es nicht beabsichtigt gewesen sei, eine derartige mediale Wirkung hervorzurufen", sagte Tuchels Berater Olaf Meinking im Sport1-Gespräch.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte in einem Interview mit der Funke Mediengruppe einen "klaren Dissens" zwischen ihm und Tuchel zugegeben, weil der die Neu-Ansetzung des Champions-League-Viertelfinalhinspiels gegen AS Monaco nur einen Tag nach dem Bombenattentat auf den Mannschaftsbus öffentlich kritisiert hatte. Tuchels Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2018, doch angesichts der anhalten Meinungsverschiedenheiten scheint eine Trennung im Sommer möglich, auch wenn der BVB am 27. Mai das Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt gewinnen sollte.

"Die Gerüchte sind wegen eines Interviews aufgekommen, das Herr Watzke am Samstag gegeben hat, einem wichtigen Tag. Das ist sein Recht, er ist der Chef", hatte Tuchel am Mittwoch erklärt und mit Blick auf die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg angefügt: "Ich werde in Augsburg Cheftrainer von Dortmund sein, so viel ist sicher."

sid

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