2. Liga, Samstagsspiele

Halfar rettet Köln den Karneval - 1860 torlos

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Daniel Halfar (Mitte) hat dem 1. FC Köln gegen Erzgebirge Aue einen Punkt gerettet.

Aue - Zwei teils glückliche Tore haben dem 1. FC Köln einen Punkt am Karnevalswochenende gebracht. Der TSV 1860 München rettet währenddessen ein Remis in Sandhausen.

Daniel Halfar hat den souveränen Tabellenführer 1. FC Köln vor einer unnötigen Niederlage bewahrt. Mit zwei Distanzschüssen in der Schlussphase (83./88.) rettete der offensive Mittelfeldspieler dem Aufstiegsfavoriten am 23. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga ein 2:2 (0:1) bei Erzgebirge Aue. Auch Karneval ist damit für die FC-Fans gerettet - obwohl ihr Verein nur zwei der vergangenen 15 Spiele an Karnevalswochenenden gewonnen hat.

„Wenn wir noch ein bisschen länger spielen, dann gewinnen wir das sogar noch. Wir haben drei, vier Riesenchancen nicht verwertet. Für Halfar freut es mich extrem“, sagte der FC-Sportgeschäftsführer Jörg Schmadtke bei Sky.

Der Vorsprung der Kölner (44 Punkte) auf den Relegationsplatz beträgt vor den Spielen der Konkurrenten sieben Punkte. Aue (29) war durch Treffer von Jakub Sylvestr (12./zehntes Saisontor) und Frank Löning (69., Foulelfmeter) auf dem Weg zum dritten Sieg in Serie, wurde dann aber kalt erwischt.

Die Sachsen verdienten sich ihren Punkt mit hoher Laufbereitschaft und guter Ordnung in allen Mannschaftsteilen. Einige Male allerdings waren die Gastgeber vor 13.050 Zuschauern im Erzgebirgsstadion mit dem Glück im Bunde: Einen Kopfball von Dominik Maroh (35.) stoppte Torhüter Martin Männel mit dem linken Fuß auf der Linie, Slawomir Peszko traf vor dem leeren Tor den Ball nicht (43.). Das Foul von Maroh an Sylvestr und der folgende Strafstoß brachten Aue das 2:0, das letztlich doch nicht zum Sieg reichte.

"Löwen" erzittern sich Punkt in Sandhausen

860 München wartet weiter auf den ersten Sieg im Fußball-Jahr 2014. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel kam am Samstag nicht über ein mageres 0:0 beim SV Sandhausen hinaus und ist damit seit sechs Partien sieglos. Einen Tag nach der Trennung von Sportchef Florian Hinterberger mussten sich die Bayern vor 5300 Zuschauern sogar glücklich schätzen, dass die Gastgeber so schlampig mit ihren zahlreichen Großchancen umgingen. 1860 schwächte sich auch noch selbst, als Innenverteidiger Kai Bülow (65.) wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz musste. Beide Teams liegen mit jeweils 31 Punkten im Tabellenmittelfeld.

Der SV Sandhausen setzte die Münchner von Beginn an unter Druck, die Defensive der Gäste fand überhaupt kein Gegenmittel. Gleich mehrfach (5./20./30.) musste 1860-Keeper Gabor Kiraly sein Team in der ersten Hälfte vor einem Rückstand bewahren. Im Vorwärtsgang präsentierte sich Funkels Mannschaft harmlos. Dasselbe Bild bot sich auch in der zweiten Halbzeit: Die Hausherren rannten an, 1860 konnte nur reagieren. Am Ende war es ein glücklicher Punkt für die Gäste.

SID

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