Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Das wird geändert

Abfahrt in Garmisch: Konsequenzen aus Streif-Stürzen

Steven Nyman
+
Steven Nyman (USA) stürzte in Kitzbühel.

Salzburg - Die Horror-Stürze auf der legendären Streif haben bei den Verantwortlichen des alpinen Ski-Weltcups zu einem Umdenken geführt. Das hat Konsequenzen für Garmisch-Partenkirchen.

Schon bei der Kandahar-Abfahrt am Samstag in Garmisch-Partenkirchen wird es erste Konsequenzen geben. „Wir werden den tiefsten Punkt der Kompression mit einer anderen Farbe markieren“, sagte Hannes Trinkl, für die Speedrennen zuständiger Renndirektor des Internationalen Skiverbandes (FIS), bei „Sport und Talk aus dem Hangar-7“.

Er werde zudem vor dem Rennen „mit allen Läufern reden. Nicht nur mit den Guten, sondern auch mit den Jungen“, kündigte der Österreicher, früher selbst Weltklasse-Abfahrer, an. Er sei „dankbar für jede Kritik, denn nur so können wir unser Produkt besser machen“.

Die berühmte Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel war am vergangenen Samstag von schweren Stürzen überschattet gewesen. Der norwegische Olympiasieger Aksel Lund Svindal hatte sich dabei ebenso das Kreuzband im Knie gerissen wie Georg Streitberger aus Österreich. Hannes Reichelt war mit einer Knochenstauchung noch einigermaßen glimpflich davon gekommen. Das grenzwertige Rennen war nach 30 Läufern abgebrochen worden.

„Nach der Startnummer 30 konnte ich die Läufer nicht mehr einschätzen. Ich dachte mir: Es reicht, wir haben drei Leute im Netz gehabt. Für die Jungen war es für mich nicht mehr vertretbar“, begründete Trinkl noch einmal den Abbruch.

Der ehemalige Rennläufer Fritz Strobl aus Österreich, Abfahrts-Olympiasieger von 2002, brachte eine „mobile Beleuchtung für die Schlüsselstellen“ ins Gespräch. „Bei dem Aufwand, der betrieben wird, kann es daran nicht scheitern. Und vielleicht sollte es eine außenstehende Person, die sich die Stürze in Zeitlupe anschauen kann, als Entscheidungshelfer geben“, sagte Strobl (43).

SID tn nt