Neunter Tag der French Open

Murray und Wawrinka erreichen souverän das Viertelfinale

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Daumen hoch: Andy Murray steht im Viertelfinale der French Open.

Mit seinem souveränen Dreisatz-Sieg hat Andy Murray das Viertelfinale bei den French Open erreicht. Wenig später macht es ihm Stan Wawrinka nach.

Paris - Der zweimalige Wimbledon-Champion Andy Murray nimmt nach seinem 650. Sieg auf der Profitour weiter Kurs auf seinen ersten French-Open-Titel. Der topgesetzte Brite erreichte durch ein 6:3, 6:4, 6:4 in 2:04 Stunden gegen den ungesetzten Russen Karen Chatschanow das Viertelfinale von Paris und kommt immer besser in Schwung.

"Das war mein bislang bestes Spiel beim diesjährigen Turnier. Es war windig, die Bedingungen waren nicht leicht. Aber ich habe das Gefühl, ich spiele von Match zu Match besser", sagte Murray, der auch an die Terroropfer in seiner Londoner Wahlheimat dachte: "Ich bin in Gedanken und Gebeten bei denen Familien, die davon betroffen sind."

Nishikori beendet Verdascos Reise

Der 30-Jährige trifft im Match um den Sprung in die Vorschlussrunde auf Kei Nishikori (Japan/Nr. 8), der nach einem Fehlstart den spanischen Linkshänder Fernando Verdasco doch noch mit 0:6, 6:4, 6:4, 6:0 bezwang.

In einem weiteren Viertelfinale stehen sich der amtierende US-Open-Sieger Stan Wawrinka (Schweiz/Nr. 3) und der frühere New-York-Champion Marin Cilic aus Kroatien (Nr. 7) gegenüber.

Wawrinka, der 2015 in Paris triumphiert hatte, blieb auch beim 7:5, 7:6 (9:7), 6:2 gegen Lokalmatador Gael Monfils (Frankreich/Nr. 15) ohne Satzverlust. Cilic profitierte beim Stand von 6:3, 3:0 von der verletzungsbedingten Aufgabe des ungesetzten Südafrikaners Kevin Anderson.

Murray verlor 2016 im Finale gegen Djokovic

Murray hatte in den Vorbereitungsturnieren geschwächelt - unter anderem wegen gesundheitlicher Probleme. Im vergangenen Jahr hatte er beim bedeutendsten Sandplatzturnier erstmals im Endspiel gestanden, dort aber gegen Novak Djokovic (Serbien) verloren. Der Titel von Paris fehlt dem Schotten Murray ebenso noch in seiner Grand-Slam-Sammlung wie der Coup bei den Australian Open.

Bei den US Open (2012) sowie in Wimbledon (2013 und 2016) hatte er bereits triumphiert. Sicher ist, dass Murray die Spitze des Rankings in Frankreich nicht verlieren kann. 650 Siege auf der Tour hatten vor ihm nur 14 weitere Spieler erreicht.

In weiteren Viertelfinals stehen sich Titelverteidiger Novak Djokovic (Serbien/Nr. 2) und der Österreicher Dominic Thiem (Nr. 6) sowie Turnier-Rekordsieger Rafael Nadal (Nr. 4) und sein spanischer Landsmann Pablo Carreno Busta (Nr. 20) gegenüber.

sid

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