Anni Friesinger: Ihr Gold-Missgeschick in Bildern

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Anni Friesinger-Postma rutscht in Richtung Ziellinie.

Richmond - Anni Friesinger kommt ins Straucheln und stürzt. Auf allen Vieren schlittert sie über die Ziellienie. Ein Bein kann sie gerade noch nach vorn reißen. Alles scheint verloren.

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Friesinger liegt hinter der Zielline. Und ist untröstlich. Sie glaubt, ihr Team habe wegen ihr den Einzug ins Finale um Gold verpasst. Einige Sekunden kauert sie auf der Rundbahn, hämmert mit den Fäusten auf die eisige Unterlage. Doch dann blickt sie zur Anzeigentafel und realisiert das schier Unmögliche. Mit ihrer "Bein-nach-vorn-Aktion" hat sie ihrem Team den Finaleinzug gesichert.


Anni Friesinger: Ihr Gold-Missgeschick in Bildern

Kurz vor der Ziellinie stürzt Anni Friesinger-Postma im Halbfinale des Eisschnelllauf-Team-Wettbewerbes. © dpa
Sie schlittert der Ziellinie entgegen. © dpa
Gegenwärtig reißt sie das rechte Bein nach vorn, um noch die eine oder andere hundertstel Sekunde gut zu machen. © dpa
Entscheidend ist nämlich, wann der Schlittschuh die Ziellinie überquert. © dpa
Total erschöpft liegt Anni Friesinger auf der Rundbahn. © dpa
Sie glaubt, ihr Team habe wegen ihr das Finale verpasst. © dpa
Anni ist untröstlich. © dpa
Doch dann blickt sie nach oben in Richtung Anzeigentafel. Und sieht das Unglaubliche. © dpa
Mit ihrer Bein-nach-vorn-Aktion hat sie das Unmögliche möglich gemacht und den Finaleinzug doch noch geschafft. © dpa
Von einer Sekunde zur andere strahlt Anni. Sie reißt den Arm nach oben. Sie ist überglücklich. © dpa
Am Ende konnte sie im Finale zwar nicht starten, Gold gewonnen hat sie trotzdem mit der deutschen Mannschaft. © dpa

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