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Legende will mehr Tennis im Fernsehen

Becker: Nicht jedes Bayern-Training live im TV

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Boris Becker.

Köln - Boris Becker hat die Live-Berichterstattung von bedeutungslosen Ereignissen kritisiert und eine Übertragung von wichtigen Tennis-Turnieren in den öffentlich-rechtlichen Sendern gefordert.

„Ich mag Bayern München und von mir aus auch Borussia Dortmund. Aber es muss nicht jedes Training oder jede Busfahrt zum Stadion live übertragen werden“, sagte Becker am Rande des ATP-Turniers auf dem Stuttgarter Weissenhof.

Der 45-Jährige ist vielmehr der Meinung, dass Tennis mittlerweile wieder zu den Sportarten gehöre, die bei den großen Sendern beheimatet sein sollte. „Ich hoffe, dass der Ball diesbezüglich in Bewegung kommt“, meinte der dreimalige Wimbledonsieger mit Blick auf die Verhandlungen über die TV-Rechte.

Das Turnier in Wimbledon, bei dem die Berlinerin Sabine Lisicki das Finale gegen Marion Bartoli (Frankreich) verloren hatte, war exklusiv vom Pay-TV-Sender Sky übertragen worden. „Meine Traumlösung wäre gewesen, dass die ARD oder das ZDF das Damen-Finale live gezeigt hätte“, sagte Becker weiter. Nur lobende Worte fand er indes für Lisicki. „Die Zukunft steht ihr offen. Ich hoffe, dass sie Wimbledon nochmal gewinnen wird.“

Kritischer betrachtet Becker dagegen die Entwicklung im deutschen Männerbereich, in dem einzig der Weltranglistenelfte Tommy Haas heraussticht. „Die Frage muss gestellt werden, warum es ein 35-Jähriger schafft - und kein 25-Jähriger“, meinte der Weltenbummler, der dank Lisicki und Co trotzdem positiv in die Zukunft blickt: „Ich spüre die Anfänge einer Tennis-Euphorie.“

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