Kuriosum in Brooklyn

"Cupgate" in der NBA: Coach muss zahlen

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Brooklyn-Coach Jason Kidd.

New York - Trainerneuling Jason Kidd (40) muss für ein verschüttetes Getränk auf dem Parkett seiner Brooklyn Nets tief in die Tasche greifen.

 Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA belegte den ehemaligen Teamkollegen von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks in der „Cupgate“ getauften Affäre wegen vorsätzlicher Spielverzögerung mit einer Strafe in Höhe von 50.000 Dollar.

Im Heimspiel gegen die Lakers hatten die Nets 8,3 Sekunden vor Schluss beim Stand von 94:96 keine Auszeit mehr. Deshalb rief Kidd seinem Spieler Tyshawn Taylor „hit me“ (rempel mich an) zu, dies ist auf Videos zu erkennen. Taylor hörte, der Becher fiel nach der Kollision zu Boden. Während der Reinigung hatte Kidds Assistent John Welch Zeit, einen Spielzug anzusagen. Es half nichts, die Partie ging 94:99 verloren.

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„Der Becher ist mir in der Hitze des Gefechts einfach aus der Hand gerutscht“, sagte Kidd: „Meine Handflächen waren schweißnass.“ Auch Guard Tyshawn Taylor wies jegliche Absicht hinter der Aktion zurück: „Ich habe nicht aufgepasst und bin mit ihm zusammengestoßen. Ich wusste nicht einmal, dass der Trainer etwas in der Hand hat.“

Nicht jeder kaufte dem früheren Starspieler Kidd, der 2011 mit Nowitzki NBA-Champion geworden war, die Erklärung ab. „Wenn ich jemals Trainer werde, benutze ich diesen Trick“, schrieb etwa Olympiasieger Andre Iguodala bei Twitter.

sid

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