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EM-Kader: Heiner Brand sorgt für eine Überraschung

Heiner Brand hat seinen EM-Kader benannt

Leipzig - Handball-Bundestrainer Heiner Brand hat bei der Nominierung seines 16-köpfigen EM-Kaders für eine Überraschung gesorgt. Ein bewährter Spieler muss zu Hause bleiben.

Der Gummersbacher berief am Donnerstag Linksaußen Uwe Gensheimer von den Rhein-Neckar Löwen ins Aufgebot für das Turnier vom 19. bis 31. Januar in Österreich. Der 23-Jährige hatte sich mit zehn Toren beim 34:22-Sieg am Vorabend gegen Brasilien empfohlen. Für ihn verzichtet Brand auf Dominik Klein (Kiel). “Dominik zeigt immer eine hundertprozentige Leistungsbereitschaft, aber derzeit findet er einfach nicht zu seiner Form“, sagte er.

Zudem strich er Martin Strobel (Lemgo) und Matthias Flohr (Hamburg) sowie den zuletzt wegen der Oberschenkelverletzung von Holger Glandorf nachnominierten Steffen Weinhold (Großwallstadt). “Das waren keine leichten Entscheidungen, und es fiel mir schwer, diese den Spielern mitzuteilen. Aber das lässt sich im Leistungssport nicht vermeiden“, erklärte der Bundestrainer.

Gensheimer, der wegen einer Wadenverletzung die Spiele gegen Island verpasst hatte, nutzte seine letzte EM-Chance mit einem überzeugenden Auftritt gegen Brasilien und setzte sich gegen Klein durch. “Das ist sehr bitter, aber ich bin Profi genug, das zu akzeptieren. Und, wäre ich Bundestrainer, hätte ich vielleicht genauso entschieden“, sagte der Weltmeister von 2007. Auf der Spielmacher-Position erhielt der Göppinger Michael Haaß den Vorzug gegenüber Martin Strobel, der bei der WM im Vorjahr nach der Verletzung von Kapitän Michael Kraus ins Rampenlicht gerückt war.

Im harten Kampf um die dritte Position am Kreis neben Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen) und Manuel Späth (Göppingen) setzte sich der Magdeburger Christoph Theuerkauf gegen Flohr durch. “Er wird auch weiter zum Kader der Nationalmannschaft zählen, aber wir haben jetzt ein neues Kreisläufer-Paar, das eine Chance bei der EM verdient“, befand Brand.

Am 18. Januar muss er seinen Kader offiziell bei den EM- Organisatoren melden. In den vergangenen Jahren hatte der Bundestrainer immer nur 15 Akteure gemeldet, um auf personelle Engpässe reagieren zu können. Im Bedarfsfall kann er zudem nach der Vorrunde zwei und nach der Hauptrunde einen Spieler austauschen, die dem Mitte Dezember benannten 28-er Kader angehören.

Das deutsche EM-Aufgebot:

Tor: Johannes Bitter (HSV Hamburg), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo), Silvio Heinevetter (Füchse Berlin) -

Feld: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Oliver Roggisch (Rhein- Neckar Löwen), Michael Müller (Rhein-Neckar Löwen), Christoph Theuerkauf (SC Magdeburg), Sven-Sören Christophersen (HSG Wetzlar), Torsten Jansen (HSV Hamburg), Manuel Späth (Frisch Auf Göppingen), Michael Kraus (TBV Lemgo), Christian Sprenger (THW Kiel), Lars Kaufmann (Frisch Auf Göppingen), Stefan Schröder (HSV Hamburg), Michael Haaß (Frisch Auf Göppingen), Holger Glandorf (TBV Lemgo)

dpa