Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Tennis-Turnier in Miami

Federer verliert Spitzenplatz und plant Auszeit

Roger Federer (r) gratuliert dem Australier Thanasi Kokkinakis zum Sieg. Foto: Pedro Portal/El Nuevo Herald
+
Roger Federer (r) gratuliert dem Australier Thanasi Kokkinakis zum Sieg. Foto: Pedro Portal/El Nuevo Herald

Der Schweizer Tennis-Star Roger Federer ist in Miami überraschend früh ausgeschieden. Der Spanier Rafael Nadal wird damit wieder Nummer eins. Federer plant nun wie im Vorjahr eine Auszeit.

Miami (dpa) - Roger Federer rutscht wieder hinter Rafael Nadal zurück. Völlig überraschend scheiterte der Schweizer Tennis-Star beim Masters-Turnier in Miami zum Auftakt mit 6:3, 3:6, 6:7 (4:7) am australischen Qualifikanten Thanasi Kokkinakis.

Die Führung in der Weltrangliste wird der 36-Jährige damit nach sechs Wochen wieder los. «Ich habe es nach diesem Spiel verdient», sagte Federer enttäuscht. Mitte Februar war er erstmals seit mehr als fünf Jahren wieder nach ganz oben geklettert und zur ältesten Nummer eins im Profitennis geworden.

Mit dem erneuten Australian-Open-Triumph und 17 Siegen am Stück war Federer ins Jahr gestartet. Nun hat der Rekord-Grand-Slam-Sieger mit dem Aus gegen den Weltranglisten-175. zum zweiten Mal nacheinander verloren, seine beeindruckende Erfolgsserie ist abrupt beendet. Wer hätte das gedacht!

Am 2. April wird Federers momentan pausierender spanischer Dauerrivale Nadal an die Spitze zurückkehren, obwohl er seit den Australian Open kein Match mehr bestritten hat. Der von Verletzungen geplagte Mallorquiner, der zuletzt Probleme am Hüftbeuger hatte, hofft für die anstehende Sandplatz-Saison fit zu werden. Federer dagegen wird sich wochenlang von der Tennis-Tour zurückziehen.

Wie im Vorjahr wird der 20-fache Grand-Slam-Turniersieger die Sandplatz-Saison auslassen und damit auch bei den French Open in Paris fehlen. «Ich brauche eine längere Pause und einen großen Trainingsblock», kündigte der Schweizer nach dem Scheitern in der zweiten Runde von Miami an. «Es liegt viel Arbeit vor mir.» Womöglich tritt er frühestens beim Rasenturnier in Stuttgart ab dem 11. Juni wieder an. 2017 hatte sich die lange Auszeit als Erfolgsstrategie erwiesen und zum achten Wimbledonsieg des Baslers geführt.

Die Niederlage am Samstag gegen den 21-jährigen Kokkinakis, der in den vergangenen Jahren immer wieder verletzt war, kam überraschend. «Das ist verrückt», sagte Kokkinakis, momentan nur die Nummer 175 der Welt. Zuletzt hatte Federer 2014 den Platz zweimal nacheinander als Verlierer verlassen, als er auf Sand im Finale von Monte Carlo und in der ersten Runde von Rom verlor. Wie gegen den Argentinier Juan Martin del Potro im Endspiel der Vorwoche in Indian Wells unterlag Federer im Tiebreak des dritten Satzes.

«Ich habe mich einfach nicht wohl gefühlt. Ich habe den Ball nicht gespürt, und auch die Beinarbeit war nicht gut», sagte Federer. «Ich habe auch schon letzte Woche nicht gut gespielt. Es frustriert mich ein bisschen, dass ich keinen Weg gefunden habe.» In seinem herausragenden Tennis-Jahr 2017 hatte Federer die Turniere in Indian Wells und in Miami gewonnen.

Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev kämpfte sich mit einem 6:4, 1:6, 7:6 (7:5) gegen den Russen Daniil Medwedjew in die dritte Runde. Dort trifft der Hamburger auf den Spanier David Ferrer. Bei den Damen besiegte Angelique Kerber die Russin Anastasia Pawljutschenkowa 6:4, 6:4. Im Achtelfinale wartet die Chinesin Wang Yafan auf die Weltranglisten-Zehnte aus Kiel.

Herren-Tableau

Damen-Tableau

ATP-Bericht zum Spiel

ATP-Mitteilung zu Federers Pause

ATP-Profil Nadal

Weltrangliste

Kommentare