"Nehme jede Strafe an"

Nach Promille-Crash: Northug reumütig

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Petter Northug würde auch ins Gefängnis gehen.

Oslo - Nach seinem schwerem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss zeigt sich Norwegens Skilanglauf-Star Petter Northug reumütig.

„Ich werde jede Strafe annehmen. Wenn das Gefängnis bedeutet, werde ich es tun“, sagte Northug am Montagabend dem norwegischen Sender TV 2. Er bereue sein Vergehen zutiefst. Der Unfall sei ein Weckruf für ihn gewesen, nach Verbüßung der Strafe wolle er ein Comeback starten.

Northugs Wagen in der Leitplanke.

Der zweimalige Olympiasieger hatte am Wochenende in einem Kreisverkehr in Trondheim die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Die Polizei hatte den völlig zerbeulten Wagen in den Leitplanken gefunden. Während sein Beifahrer einen Schlüsselbeinbruch erlitt und im Auto blieb, verließ der 28-Jährige den schrottreifen Wagen und ging in seine nicht weit entfernte Wohnung. Dort spürte ihn später eine Hundepatrouille auf. Ihm drohen zwischen 30 und 60 Tage Gefängnis. Zwei Hauptsponsoren wollen nun bis Ende der Woche ihre Zusammenarbeit mit dem neunmaligen Weltmeister überprüfen. Andere Sponsoren sehen indes keine Veranlassung, ihre Verträge zu kündigen.

Bei den Olympischen Spiele in Sotschi war Northug ohne Medaille geblieben. In der Saisonvorbereitung hatte er mit Krankheiten zu kämpfen und sich eigenständig abseits des Nationalteams vorbereitet. Das hatte für heftige Diskussionen gesorgt.

dpa

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