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Achtelfinale wir kommen

Liebesgrüße nach Ungarn: Leon Goretzka feiert mit Herz-Jubel vor Gäste-Fans

Fußball EM - Deutschland - Ungarn
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Leon Goretzka (l-r) bejubelt sein Tor zum 2:2 mit Kevin Volland und Joshua Kimmich.

Nationalspieler Leon Goretzka hat seinen Treffer zum 2:2 gegen Ungarn am Mittwochabend mit einer speziellen Geste bejubelt.

München - Nach dem erlösenden Tor zum Ausgleich und dem damit verbundenen Weiterkommen des DFB-Team ins Achtelfinale bejubelte der Spieler des FC Bayern München seinen Erfolg, indem er mit beiden Händen ein Herz formte und in Richtung des Gästeblocks zeigte, von dem aus die ungarischen Fans ihre Mannschaft anfeuerten.

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Die Nachricht hinter dem Jubel war vollkommen klar: Nicht mal eine Stunde nach dem Spiel twitterte der 26-jährige Leon Goretzka das Jubelfoto mit den Worten „Spread Love“ (Verbreitet Liebe) und einen Regenbogenfahnen-Emoji.

Vor dem Spiel hatten Teile der magyarischen Anhängerschaft an einem zentralen Platz in München vereinzelt „schwul, schwul Deutschland schwul“ gerufen. Journalisten wurde der Mittelfinger gezeigt, ebenso Demonstranten, die sich mit Regenschirmen und Flaggen in Regenbogenfarben versammelt hatten.

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Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte verboten, dass die Münchner EM-Arena zum Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben beleuchtet wird. Mit der Beleuchtung sollte gegen ein neues Gesetz protestiert werden, das die Informationsrechte von Jugendlichen in Hinblick auf Homosexualität und Transsexualität in Ungarn einschränkt. Die Regenbogenfahne steht weltweit als Symbol für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

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