Bei Wassertemperaturen um 1° Celsius

Erfolgreicher Auftakt in die Weltcup-Saison der Eisschwimmer für Jochen Aumüller

+
Eisschwimmen in Lettland bei 1° Celsius Wassertemperatur: der 25 Meter lange Pool wurde in den Fluss Driksa gebaut.

Lettland - Bei Wassertemperaturen um 1° Celsius und Außentemperaturen um den Gefrierpunkt, fand am 4. und 5. November die Weltcup-Saisoneröffnung der Eisschwimmer statt. Mit dabei: Jochen Aumüller, der für den TSV Bernau startete. 

Der Eisschwimmer Jochen Aumüller startete für den TSV Bernau.

"Aufgrund der für einen Eisschwimmer immer noch sehr 'warmen' Wassertemperaturen in den heimischen Seen um die 8° Celsius, wie dem Chiemsee, war es für mich bei 1° Celsius kaltem Wasser schon sehr schwer meine Leistung abzurufen, da ich bei diesen Temperaturen noch nicht zu Hause trainieren konnte", berichtet Jochen Aumüller. Trotzdem konnte er sich am ersten Wettkampftag in einer persönlichen Bestzeit den zweiten Platz über die 450 Meter Freistil erkämpfen. Der Wettkampf fand in einem 25 Meter langen Pool statt, der in den Fluss Driksa gebaut wurde. Etwa 200 Athleten aus der ganzen Welt waren am Start.

Auch die anderen deutschen Schwimmer waren mit ihren Leistungen zufrieden. Christof Wandratsch konnte in seiner Altersklasse dreimal den ersten und einmal den zweiten Platz erschwimmen. Genauso erfolgreich waren Benjamin Kontschak aus Berlin in der Altersklasse bis 39 Jahre sowie Martin Kuchenmeister und Jaqueline Jänicke, ebenfalls aus Berlin. Insgesamt 16 Medaillen brachten die deutschen Athleten aus Lettland mit nach Hause.


Bilder und Impressionen vom Weltcup-Auftakt im Eisschwimmen in Lettland

 © Jochen Aumüller
 © Jochen Aumüller
 © Jochen Aumüller
 © Jochen Aumüller
 © Jochen Aumüller
 © Jochen Aumüller
 © Jochen Aumüller
 © Jochen Aumüller
 © Jochen Aumüller

Weltmeisterschaften in Burghausen

Die nächsten Rennen finden am 11. und 12. Dezember im Lake Windermere nördlich von Manchester, England und somit bei etwas 'wärmeren' Wassertemperaturen statt. Am 6. Januar kämpfen dann 120 Eisschwimmer um den Weltmeistertitel in Burghausen. 

Geschwommen wird bei allen Eisschwimm-Wettbewerben natürlich ohne einen Neopren-Anzug. Erlaubt sind nur Badehosen bis zum Knie (Renn-Jammer wie im normalen Beckensport) und freier Oberkörper bei den Männern und bei den Damen muss der Rücken frei sein. Desweiteren sind maximal zwei Bademützen aus Latex oder Silikon und eine Schwimmbrille erlaubt.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Die Redaktion