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Schumi auf Tour: Von der Strecke in die Fabrik

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Michael Schumacher.

Jerez - Michael Schumacher bleibt auf Touren. Nach seinen dreitägigen Tests mit insgesamt 1151 Kilometern im teilweise verregneten Jerez de la Frontera wollte der Kerpener Rekordweltmeister gleich am Freitag wieder in der Fabrik im englischen Brackley vorbeischauen.

 Im fernen Madonna di Campiglio, wo sonst auch Schumacher eine feste Größe beim Medientreffen von Ferrari war, äußerte sich sein ehemaliger Teamkollege und Formel-1-“Schüler“ Felipe Massa verständnisvoll - aber auch kämpferisch.

“Es ist seine Entscheidung, und an seiner Stelle hätte ich sie vielleicht auch getroffen, wenn ich Rennen fahren wollte und mir etwas fehlen würde“, sagte Massa laut “autosport.com“ am Freitag. Gleichwohl sei es auch ein bisschen merkwürdig, Schumacher für ein anderes Team als Ferrari, für das der mittlerweile 41-Jährige fünf WM-Fahrertitel gewann, fahren zu sehen.

Michael Schumachers Karriere in Bildern

foto

In gut zwei Wochen treffen Massa und auch dessen neuer Teamkollege Fernando Alonso auf Schumacher - wenn auch erstmal nur bei den mit Spannung erwarteten offiziellen Formel-1-Testfahrten in Valencia. Im Rennen, das machte der Brasilianer schon klar, wird der im vergangenen Jahr schwer verunglückte Massa vor seinem Lehrmeister im Mercedes nicht zurückstecken. “Es war extrem wichtig für mich, sein Teamkollege zu sein, es hat mir geholfen zu reifen, zu lernen und ein höheres Niveau als Fahrer zu erreichen - aber wir fahren einer gegen den anderen“, meinte Massa, der sein letztes Rennen am 12. Juli 2009 auf dem Nürburgring bestritten hat und ebenfalls am 13./14. März beim Großen Preis von Bahrain vor einem Comeback steht.

Allerdings keines mit über drei Jahren Pause. Schumachers letzter Grand Prix datiert vom 22. Oktober 2006. Damals unterlag er im WM- Rennen wie im Jahr zuvor Alonso im Renault. “Es ist immer schwer aufzuhören, wenn du bis zum letzten Rennen um die Meisterschaft kämpfst“, meinte Massa. 2010 will Schumacher auch wieder voll angreifen. Vielleicht klappe es nicht gleich im ersten Jahr mit dem achten WM-Triumph, aber auf drei Jahre gesehen sei das realistisch, verkündete der Kerpener.

Die Formel-1-Weltmeister der vergangenen 40 Jahre

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre. © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

Um das zu erreichen und als ältester Pilot die 19 Grand Prix' durchzustehen, arbeitet Schumacher weiter an seiner Fitness. Einen leichten Muskelkater habe er schon verspürt, räumte er nach den Fahrten im GP2-Renner, der um die 150 PS weniger hat als ein Formel- 1-Bolide, ein. Das Fazit fiel aber positiv aus, nachdem er im vergangenen Sommer noch durch seine Schädelbasisverletzung nach einem Motorradunfall ausgebremst worden war. “Ich fühle mich fit, ich habe mich im Auto sofort wieder wohl gefühlt - hey, es kann wieder losgehen!“

dpa