MotoGP-Pilot Bradl hat nach Bericht Vertrag aufgelöst

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Stefan Bradls bisheriger Rennstall kämpft um die Existenz. Foto: Hendrik Schmidt

Berlin (dpa) - Stefan Bradl hat einem Medienbericht zufolge den Vertrag mit dem existenziell bedrohten MotoGP-Rennstall Forward Racing aufgelöst.

Wie das Fachportal Speedweek.com schrieb, hofft der zuletzt verletzte 25-Jährige dennoch auf einen Start beim nächsten Rennen am 9. August in Indianapolis. "Ich will so bald wie möglich wieder auf einem MotoGP-Bike sitzen", zitierte das Portal Bradl. Bis zum Lauf in den USA werde er "zu 95 oder 100 Prozent fit sein".

Bradl hatte sich bei einem Sturz im niederländischen Assen einen Kahnbeinbruch zugezogen. Nach einer Operation hatte der Motorrad-Weltmeister von 2011 auf das Heimrennen auf dem Sachsenring verzichten müssen.

Sein bisheriger Rennstall kämpft um die Existenz. Besitzer Giovanni Cuzari wurde jüngst verhaftet. Gegen ihn laufen Medienberichten zufolge Ermittlungen wegen des Verdachts auf Bestechung, Steuerhinterziehung und Betrugs. Sponsoren des Teams erklärten daraufhin ihren Rückzug und stellten sämtliche Zahlungen ein. Die Teilnahme am US-Rennen musste das Team absagen.

"Es wäre gut für Stefan und gut für die Meisterschaft, wenn er bald wieder auf einer MotoGP-Maschine sitzen würde", wurde Carmelo Ezpeleta, Chef von WM-Vermarkter Dorna, von Speedweek.com zitiert.

Dorna

Bericht speedweek.com

Erklärung zur Startabsage von Forward Racing

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