Olympia 2014

Sotschi: Interna aus dem Kufenstüberl

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Alfons Hörmann unterschreibt im Kufenstüberl Glückwunsch-Karten

Sotschi - Im "Kufenstüberl" in Sotschi kommen die heimischen Sportler gerne zusammen. Neben den sportlichen Ereignissen kommen die Athleten dort auch mal gemütlich ins Plaudern.

Langläufer Tim Tscharnke (24) vermieste Alfons Hörmann (53) die Brotzeit im Kufenstüberl. Als der Weißenfelser in der Zielkurve des Team-Sprints dem Finnen Sami Jauhojärvi auf die Ski-Enden auffuhr und stürzte fiel dem DOSB-Präsidenten beinahe das Messer aus der Hand. Eine sichere Medaille war weg. „Gestern die Stürze im Biathlon und heute im Langlauf – das darf doch nicht wahr sein“, sagte der ehemalige Ski-Boss. „Jetzt muss ich gehen. Heute ist nicht unser Tag.“ Tscharnke, mit Hannes Dotzler im Team, kam nur als Siebter ins Ziel. Kurz zuvor waren die Damen im Team-Sprint nur Vierte geworden. Da war der Boss bedient…

Maria Höfl-Riesch…

… geht heute (Freitag) beim Slalom zum letzten Mal bei Olympischen Winterspielen an den Start. Ist es auch die letzte Ski-Saison der Wahl-Kitzbühlerin? Darüber wird allgemein gerätselt. Franz Beckenbauer (67), ein guter Freund der 29-Jährigen, weiß es auch nicht, aber es sagt: „Solche Entscheidungen sollte man nie von Titeln, Medaillen, Misserfolgen oder dem Alter abhängig machen. Im Fall Maria kann ihr auch niemand einen Rat geben. Auch ihr Mann Marcus nicht. Maria muss sich am Saisonende hinsetzen, vielleicht auf einer einsamen Bank am Berg und in Ruhe abwägen ob sie sich nicht weiter durchs Training quälen will oder ob sie doch noch Freunde am Ski fahren hat. Danach wird sie ihre Entscheidung bekannt geben.“ Ehemann Marcus Höfl will sich nicht einmischen. Er gibt nur zu bedenken, dass die Entscheidung spätestens einen Monat nach Saisonende (16. 3.) fallen muss. „Es hängt so vieles davon ab“, sagt der erfolgreiche Manager. „Die Ski- und Schuhfirmen, die Trainer, die Betreuer und die Sponsoren müssen für ihre Saison- Planung frühzeitig Bescheid wissen. Aber das weiß Maria.“ So Ende April werden wir das dann auch wissen.

Magdalena Neuner…

Magdalena Neuner mit der deutschen Ski-Jugend im Deutschen Haus

… hat ein Herz für Kinder. Über eine Stunde stand die Biathletin im Ruhestand der deutschen Ski-Jugend im Deutschen Haus Rede und Antwort. Ein Auszug: „Ich habe keine Ambitionen als Trainerin bei Olympischen Spielen zu sein. Ich werde aber ehrenamtlich dem Nachwuchs Hilfe geben.“ xxx „Ich wollte früh Mutter werden. Die beiden Jahre nach meinem Rücktritt waren voll. Die nächsten werden es auch werden.“ xxx „So lange ich noch nicht dick war (Magdalena wird am 26. Mai Mutter/d. Red.) hat es mich schon gejuckt, mit den ehemaligen Kolleginnen den Berg hoch zu radeln. Mit dem Mountainbike habe ich sie aber schon abgezockt.“ xxx „Ich genieße hier in Sotschi die Abwechslung. Es kommt die Zeit, in der wieder alles geregelt ist.“

König der Einfädler…

… ist nicht etwa Stefan Luitz (21), der beim Riesenslalom in Sotschi im letzten Tor hängen blieb. Der Titel gebührt Markus Wasmeier (50). Der Doppel-Olympiasieger hat schon in allen vier Disziplinen eingefädelt – sogar in der Abfahrt. Legendär sein Aus im ersten Tor beim olympischen Super G 1988 in Calgary.

Pressemitteilung Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V.

Zurück zur Übersicht: Sport-Mix

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser