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Drei Zentimeter fehlen Storl zu Gold

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Der deutsche Kugelstoßer David Storl hat die Goldmedaille knapp verfehlt.

London - Es fehlten nur drei Zentimeter: Der Goldtraum des deutschen Kugelstoßers David Storl endete mit Silber.

Selbst die 21,86 m aus dem zweiten Versuch reichten dem Chemnitzer Kugelstoßer beim Leichtathletik-Auftakt am Freitag in London nicht, um als erster Welt- und Europameister der Geschichte auch Olympiasieger zu werden. Der Pole Tomasz Majewski stieß im dritten Versuch drei Zentimeter weiter und entriss dem 22-Jährigen vor 80.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena das Gold.

Storl, der vor elf Monaten bei der WM in Daegu/Südkorea die Weltelite mit 21,78 m düpiert hatte, demonstrierte erneut seine außergewöhnliche Nervenstärke, doch Majewski, Olympiasieger von Peking, wiederholte seinen Triumph von 2008. Dritter wurde Reese Hoffa (USA) mit 21,23.

Gold, Silber, Bronze - die deutschen Medaillengewinner bei Olympia 2012

Gold, Silber, Bronze - die deutschen Medaillengewinner bei Olympia 2012

Britta Heidemann hat den deutschen Medaillenbann gebrochen - die Degenfechterin holte mit Silber das erste deutsche Edelmetall. © dpa
Für das erste Gold sorgte dann die deutsche Equipe im Vielseitigkeitsreiten. Michael Jung, Ingrid Klimke, Sandra Auffarth, Dirk Schrade, Peter Thomsen ritten der Konkurrenz einfach auf und davon. © dpa
Michael jung bescherte sich an seinem 30. Geburtstag gleich ein zweites Mal mit Gold: Nach dem Erfolg mit der Mannschaft holte er sich auch den Sieg in der Einzelkonkurrenz. © dpa
Teamkollegin Sandra Auffarth kam im gleichen Wettbewerb auf den dritten Platz - die erste Bronzemedaille für das deutsche Olympiateam! © dapd
Eine echte Überraschung gelang Sideris Tasiadis: Im Kanuslalom im Canadier-Einer holte der Augsburger Silber. © dpa
Nach Gold in Peking vor vier Jahren bestätigte Judoka Ole Bischof seine Leistung auch in London. Der Reutlinger musste sich erst im Finale geschlagen geben - Silber! © dpa
Julia Richter, Carina Bär, Annekatrin Thiele und Britta Oppelt holen das erste Edelmetall auf dem Dorney Lake - die Deutschen rudern im Doppelvierer zur Silbermedaille. © dapd
Gold für das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes: Filip Adamski, Andreas Kuffner, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Richard Schmidt, Lukas Müller, Florian Mennigen, Kristof Wilke und Martin Sauer werden ihrer Favoritenrolle gerecht. © dapd
Judith Arndt hat in ihrem letzten olympischen Radrennen auf der Straße die Silbermedaille im Zeitfahren gewonnen. © dapd
Noch ein Augsburger Medaillengewinner! Nach Sideris Tasiadis am Tag zuvor hat Slalomkanute Hannes Aigner im Kajak Bronze geholt. © dpa
Tony Martin sicherte den Radfahrern das zweite Edelmetall auf den Straßen Londons: Im Zeitfahren wurde er Zweiter. © dpa
Kerstin Thiele hat im Judo in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm völlig überraschend Silber erkämpft. © dpa
Marcel Nguyen aus Unterhaching, der in München geboren ist, hat beim Mehrkampf-Finale der Kunstturner überraschend die Silbermedaille gewonnen. © dpa
Dimitrij Ovtcharov sicherte sich überraschend Bronze im Tischtennis-Einzel. © dpa
Judoka Dimitri Peters legte einen bärenstarken Auftritt hin und sichert sich ebenfalls Bronze. © dpa
Kristina Vogel und Miriam Welte haben sich im Bahnrad-Teamsprint Gold geholt, obwohl sie das Finale gegen China verloren haben. Doch die Asiatinnen wurden nachträglich wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert. © dpa
Die Teamsprinter Rene Enders, Maximilian Levy und Robert Förstemann haben im Teamsprint der Männer wenig später ganz ohne Jury-Entscheid die Bronzemedaille gewonnen. © dpa
Das nächste Ruder-Gold im Doppel-Vierer der Männer: Karl Schulze (Dresden), Philipp Wende (Wurzen), Lauritz Schoof (Rendsburg) und Tim Grohmann (Dresden) siegten nach einer eindrucksvollen Leistung bei der olympischen Ruder-Regatta auf dem Dorney Lake. © getty
Judoka Andreas Tölzer (r.) sicherte sich im Schwergewicht das bronzene Edelmetall. © dpa
David Storl hat im Kugelstoßen die erste Leichtathletikmedaille für die Deutschen geholt - Silber! © dpa
Erst Silber, dann disqualifiziert, dann Silber: Siebenkämpferin Lilli Schwarzkopf macht es spannend - und holt am Ende doch eine Medaille! © dpa
Auch sie fielen einer Jury-Entscheidung zum Opfer und verpassten so das Finale. Die Herren freuten sich dann aber dennoch über Edelmetall: Das Florett-Team Benjamin Kleibrink (L-R), Peter Joppich und André Wessels holten Bronze. Nicht im Bild ist Sebastian Bachmann, der nach einem Sturz in seinem Gefecht verletzt aufgeben musste. © dpa
Marcel Nguyen sorgte nach seinem zweiten Platz im Mehrkampf für die erste Olympia-Medaille seit 24 Jahren für deutsche Turner am Barren. Er holte Silber. © dpa
Fabian Hambüchen hat sich mit Silber am Reck seinen Traum von einer erneuten Olympia-Medaille erfüllt. © dpa
Nach achtmal Gold bei acht Starts hintereinander gewann das deutsche Dressur-Team diesmal "nur" die Silbermedaille. © dpa
Maximilian Levy hat im Keirin-Wettbewerb der Bahnradfahrer Silber geholt. © dpa
Robert Harting hat im Diskus Gold geholt © dpa
Sebastian Brendel holte sich Gold im Einer-Canadier. © dpa
Martin Hollstein und Andreas Ihle paddelten im Zweier-Kajak dank eines tollen Endspurts zu Bronze. © dpa
Max Hoff schnappte sich im Einer-Kajak Bronze. © AP
Der deutsche Vierer mit Carolin Leonhardt (Lampertheim), Franziska Weber (Potsdam), Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) schaufelte sich zu Silber. © dpa
Timo Boll gewinnt mit der deutschen Tischtennis-Mannschaft durch einen Sieg über Hongkong Bronze © dpa
Doppel-Gold in 60 Minuten: Erst holten Peter Kretschmer und Kurt Kuschela mit einem sensationellen Schlussspurt im Zweier-Canadier Gold, ... © dpa
... eine Stunde später fuhren Franziska Weber und Tina Dietze im Zweier-Kajak souverän zum Olympiasieg. © Getty
Für eine Sensation im Beachvolleyball sorgten Julius Brink und Jonas Reckermann: Die Kölner sichern sich Gold! © dpa
Christina Obergföll wirft den Speer zu Silber. © dpa
Linda Stahl holt sich im selben Wettbewerb überraschend Bronze. © dpa
Thomas Lurz bleibt zwar über die Langstrecke von 10km das erhoffte Gold verwehrt aber mit Silber darf sich der Schwimmer immerhin schmücken. © dpa
Raphael Holzdeppe steigerte seine Bestleistung im Stabhochsprung und holte Bronze. © dpa
Noch besser lief es für Björn Otto: Der Dormagener sicherte sich die Silbermedaille. © dapd
Betty Heilder musste lange zittern, doch als die Kampfrichter nochmal mit dem altmodischen Maßband rausholten, war klar: Bronze für die Weltrekordhalterin im Hammerwerfen. © dpa
Taekwondoka Helena Fromm musste zwar durch die Trostrunde, doch am Ende klappte es mit der Bronzemedaille! © dpa
Sabine Spitz gewinnt im Mountainbike-Wettbewerb Silber und komplettiert damit nach Bronze in Athen und Gold in Peking ihren olymischen Medaillensatz. © dpa
Mit seinen beiden Treffern im Finale sichert Jan Philipp Rabente Deutschland Gold im Herren-Hockey. © dpa

Bei der Hallen-WM im März in Istanbul hatte Storl trotz der Steigerung auf 21,88 m gegen den Amerikaner Ryan Whiting verloren, der am Freitagabend Neunter wurde (20,64).

Immerhin hat Storl mit seinem zweiten Platz gleich in der ersten der 47 Entscheidungen dafür gesorgt, dass die Bilanz der deutschen Leichtathleten von Peking bereits übertroffen ist. Damals hatte das gesamte deutsche Team nur einmal Bronze zustande gebracht. Storl ließ allerdings die Chance ungenutzt, 24 Jahre nach Ulf Timmermanns Triumph von Seoul 1988 wieder die Kugelstoß-Goldmedaille nach Deutschland zu holen. Ex-Europameister Ralf Bartels reichten nach Verletzungsproblemen im Vorfeld 20,00 m nicht für den Einzug ins Finale.

„Ich will einen 22-m-Stoß raushauen und sehen, was passiert“, hatte Storl, der 126 Kilo auf 1,98 m verteilt, angekündigt. Und in der Tat schockierte er die Konkurrenten, nur Majewski schlug zurück. Dem Weltmeister von 2009 gelang der goldene Stoß.

Hoffnungen auf eine Medaille für Deutschland am Samstag schürten drei Athleten. Im Diskuswerfen erzielte die WM- und EM-Zweite Nadine Müller (Halle/Saale) in der Qualifikation auf Anhieb gute 65, 89 m. Im Weitsprung kam Europameister Sebastian Bayer (Hamburg/7,92 m) weiter, doch mit gleicher Weite scheiterte der mit hochgesteckten Erwartungen angetretene Christian Reif (Ludwigshafen) als 13.

Olympia skurril: Die ungewöhnlichsten Fotos aus London

Olympia skurril: Die ungewöhnlichsten Fotos aus London

Olympia ist doch immer wieder für skurrile Anblicke gut - wir zeigen eine Auswahl © AP
Jong Sim Rim aus Nordkorea hat die Haare schön © dpa
Unsere Mode-Redaktion fällt ein vernichtendes Urteil über die Pullover von Ilya Zakharov und Evgeny Kuznetsov © dpa
Man beachte den Gesichtsausdruck der beiden © dpa
Sehr aerodynamisch © dapd
Einen Mann hochzuheben ist für einen Gewichtheber ein Leichtes © AP
Was sucht die denn dort? Keine Sorge, nur eine optische Täuschung © dpa
Fieses Foto © AP
Högschde Konzentration © dpa
Für musikalische Untermalung ist gesorgt © AP
Handlich verpackt: Danell Leyva aus den USA © dpa
Hier sehen Sie weitere ungewöhnliche Anblicke, die keinen weiteren Kommentar brauchen © dpa
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Im Siebenkampf ist eine Bestleistung von 6600 Punkten, aber eher keine Medaille in Sicht für Lilli Schwarzkopf (LG Rhein-Wied). Nach dreimal Edelmetall bei EM und WM in Serie sieht es für Jennifer Oeser (Leverkusen) nach Achillessehnenproblemen im Vorfeld diesmal nach einer Top-Ten-Platzierung aus.

Das Halbfinale erreichten Ex-Europameisterin Verena Sailer (Mannheim) in 11,12 Sekunden über 100 m und Carsten Schlangen (Berlin) über 1500 m, im Diskus-Endkampf steht neben Müller auch Junioren-Weltmeisterin Anna Rüh (Neubrandenburg). Doch das deutsche Team verzeichnete unter den 13 in Runde eins gestarteten Athleten auch sieben Ausfälle. Neben Bartels, Reif und Camara scheiterten über 400 m Hürden Silvio Schirrmeister (Chemnitz/50,21), über 3000 m Hindernis Steffen Uliczka (Kronshagen/Kiel) als Vorlauf-Letzter, über 100 m Tatjana Pinto (Münster) und im Diskuswurf Julia Fischer (Berlin).

Die Stimmung in der 634 Millionen Euro teuren Arena war sensationell - auch wenn die Sprintstars um Usain Bolt erst am Samstag auf die offenbar pfeilschnelle Bahn treten. Orkanartiger Beifall brandete schon am Morgen auf, als die britische Gold-Favoritin Jessica Ennis in 12,54 Sekunden über 100 m Hürden die beste Zeit in einem Siebenkampf erzielte und bei Halbzeit klar führte. Ohrenbetäubender Jubel auch, als 400-m-Hürden-Weltmeister David Greene und 400-m-Olympiasiegerin Christine Ohuruogo in den Vorläufen britische Goldhoffnungen weckten.

Von Gerd Holzbach und Kristof Stühm

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