Olympia-Stadt Vancouver: Hilfe, wir haben keinen Schnee!

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Schnee? Nicht zu sehen auf diesem Foto vom Dienstag

Vancouver - 16 Tage vor der Eröffnungsfeier sorgt akuter Schneemangel bei den Organisatoren der Olympischen Winterspiele in Vancouver für Krisenstimmung.

Nach dem ungewöhnlich warmen, regnerischen Januar versinkt Cypress Mountain, Austragungsort der Snowboard- und Freestyle-Entscheidungen, derzeit im Matsch. Nach dem Dauerregen der vergangenen Woche seien die Olympia-Macher “mit ihren Nerven am Ende“, verriet Meteorologe Matt MacDonald von der kanadischen Umweltbehörde. “Sie sind in Krisenstimmung“, erklärte Peter Judge, Präsident des kanadischen Freestyle-Verbandes, am Dienstagabend (Ortszeit).


Ein Kälteeinbruch am Wochenende soll Besserung bringen. Zahlreiche Crews arbeiten rund um die Uhr an der Präparierung der Pisten. Von überall her wird Schnee nach Cypress Mountain transportiert. Die Wettkämpfe dort seien jedoch nicht gefährdet, betonte Mary Fraser, Sprecherin des lokalen Organisationskomitees VANOC. “Wir haben die nötige Technologie, Ausrüstung, Manpower und Expertise, um die Spiele zu veranstalten“, sagte Fraser. Es werde 24 Stunden gearbeitet, um den Athleten ausgezeichnete Bedingungen anzubieten. Cypress Mountain liegt knapp 30 Kilometer von Vancouver entfernt.


Olympia skurril

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Die olympischen Spiele sind nicht nur ein Wettkampf der Athleten, sondern auch der Fotografen. Wenn sie nicht gerade ein Nickerchen machen, warten sie allzeit bereit auf den richtigen Augenblick, um ein Stück olympische Zeitgeschichte festzuhalten - seien es Höchstleistungen oder komische Momente. Sehen Sie hier eine Auswahl der skurrilsten Schnappschüsse aus Peking. © dpa
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Es sieht nicht aus wie Ringen, was Zoltan Fodor (unten) und Ma Sanyi aus China (oben) hier machen. Aber es ist Ringen! Wirklich! © dpa
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Die russischen Handballer haben da offenbar was verwechselt: Der Ball muss bei dieser Sportart ins Netz - und nicht etwa der Vasilly Filipov. © dpa
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Da schau her: Die brasilianische Fußballerin Formiga bejubelt ihr Tor im Halbfinale gegen Deutschland. © dpa
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"Das kann ich besser", denkt sich Teamkollegin Cristiane - und zaubert einen Salto aus der Hüfte. © dpa
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Olena Antonova aus der Ukraine stellt beim Diskuswerfen insgeheim Klinsis Tonnentritt nach (Tonne nicht im Bild). © dpa
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Ballverliebt: Victorine Agum Fomum küsst die Kugel. © dpa
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Da wollte sie eigentlich nicht hin: Roisin McGettigan landet im Wassergraben. © dpa
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Jeremy Wariner wirft vor dem 400-Meter-Lauf noch schnell Ballast ab. © dpa
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Was will uns die Künstlerin damit sagen? Beach-Volleyballerin Chen Xue gibt Anweisungen. © dpa
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Männerballett? Turmspringen! Alexandre Despatie geht auf Zehenspitzen. © dpa
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Leire Olaberria: So glücklich schaut eine Bronze-Medaillengewinnerin. © dpa
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Fragende Blicke: Tamsin Barnett und Natalie Cook beim Beach-Volleyball © dpa
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Matthew Mitcham macht die Schraube. © dpa
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Viel Wasser, wenig Kanuten: Felix Michel und Sebastian Piersig im Kampf gegen die Natur. © dpa
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Die griechische Beach-Volleyballerin Hrysopiyi Devetzi hat zwar keinen besonders aussprechlichen Namen, aber dafür besonders hübsche Fingernägel. © dpa
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Wer hypnotisiert hier wen? Wang Hao den Ball oder umgekehrt? © dpa
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Ricardo Blas Jr kämpft im Judo gegen Lasha Gujejiani - und mit seiner Garderobe. © dpa
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Turn-Floh Fabian Hambüchen greift knapp daneben - und das ist leider auch vorbei. © dpa
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Ein echtes Multitasking-Genie: Rene Enders kann gleichzeitig Radfahren, weinen und sich über Bronze freuen. © dpa
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Und alle! Ein Köpper in fröhlicher Geselligkeit beim Damen-Triathlon-Finale © dpa
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Gewichtheber Dmitriy Klokov beweist eine große Klappe. © dpa
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Backe, backe Kuchen! Gewichtheber Nikolaos Kourtidis lässt es stauben. © dpa
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"Ich bin dann mal weg": Cheng Fei macht die Flatter. © dpa
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Ein Tänzchen nach links ... © dpa
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... und eines nach rechts .. © dpa
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... und vor ... © dpa
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... und zurück: Synchronschwimmen ist die heimliche Lieblingssportart der Olympia-Fotografen. © 
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Auch an Land können's die Synchronschwimmerinnen: Saho Harada und Emiko Suzuki üben den Knoten. © dpa
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Die anderen Sportler nehmen sich ein Beispiel: Konstantin Schneider (rot) und Manuchar Kvirkelia (blau) üben das Synchron-Ringen. © dpa

Die Westküsten-Metropole ist die erste auf Meereshöhe gelegene Stadt, die Winterspiele ausrichtet. Das Klima ist weiter Thema Nummer 1 in der Olympia-Stadt, in der das Eishockey-Turnier, die Eisschnelllauf-, Shorttrack-, Eiskunstlauf-Wettbewerbe und Curling stattfinden. Für die olympischen “Hallendisziplinen“ stellen die milden Temperaturen allerdings kein Problem dar.

Das 125 Kilometer nördlich gelegene Whistler hatte schon im November mit 4,18 Meter einen Schneefall-Rekord verzeichnet. Gegenwärtig beträgt die Schneehöhe in Whistler mehr als zwei Meter. Zudem wurde bereits im November und Dezember vorsorglich Naturschnee gebunkert. Pisten, Loipen, Schanzen und die Bob- und Rodelbahn präsentieren sich zweieinhalb Wochen vor dem Olympia-Beginn am 12. Februar in exzellenter Verfassung.

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