Biathlon-Weltcup

Pfeiffer siegt in Kontiolahti - und hadert mit sich selbst

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Mit einem Ausfallschritt sicherte sich Pfeiffer den knappen Sieg.

Kontiolahti - Arnd Peiffer hat wieder einmal ein Weltcuprennen gewonnen. Dabei erlebte der Biathlet aus dem Harz auf der Strecke die eine oder andere Panne und hatte noch weitere Probleme.

Dank einer tadellosen Leistung am Schießstand und eines tollen Schlussspurts hat Arnd Peiffer erstmals seit zwei Jahren wieder ein Rennen im Biathlon-Weltcup gewonnen. Der Ex-Weltmeister setzte sich am Samstag in der Verfolgung im finnischen Kontiolahti vor Simon Eder durch. Der 29-Jährige hatte nach fehlerfreiem Schießen einen knappen Vorsprung von 0,3 Sekunden vor dem Österreicher, der gleich zweimal in die Strafrunde musste. Dritter wurde Emil Hegle Svendsen. Der Norweger lag nach den 12,5 Kilometern 2,3 Sekunden hinter Peiffer. Für den Harzer war es der achte Weltcupsieg der Karriere.

Die Verfolgungswertung sicherte sich Martin Fourcade. Dem Gesamtweltcupsieger reichte Platz fünf. „Vier Fehler sind zu viel“, sagte der Franzose.

Über seinen Sieg wunderte sich Peiffer selbst am meisten, denn er hatte mit widrigen Umständen zu kämpfen. „Man hat gesehen, dass es mir auf der Strecke nicht gut ging“, sagte der Mixed-Weltmeister und wunderte sich: „Eigentlich lief es überhaupt nicht nach Plan, aber am Schießstand dann doch.“

Während des Rennens musste sich Peiffer sogar übergeben. „Ich hatte so sehr mit meinem Körper zu tun“, sagte er im ZDF. „In der vierten Runde wollte ich trinken und bin gestürzt. Danach ging es auf einmal.“ Und wie: Mit einem Ausfallschritt ins Ziel rettete Peiffer, der als Einziger neben dem Amerikaner Sean Doherty fehlerfrei geblieben war, den Sieg. Dabei wollte er nur mit Eder mitlaufen, um sich auf das Podest zu retten. „Es war ein total kurioses Rennen.“

Zweitbester deutscher Skijäger war Roman Rees auf Rang 14, Sprint-Weltmeister Benedikt Doll kam auf Platz 20. Florian Graf beendete das Jagdrennen auf Rang 25, Debütant Philipp Nawrath aus dem Allgäu belegte Platz 42.

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