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Sieg in Milwaukee

Kampf um NBA-Play-offs: Nowitzki erfolgreich

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Dirk Nowitzki hat mit seinen Dallas Mavericks bei den Milwaukee Bucks gewonnen.

Milwaukee - Sieg in Milwaukee: Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks geben im Kampf um den Einzug in die Play-offs der NBA nicht auf.

Bei den Milwaukee Bucks gewann das Team um den deutschen Superstar mit 115:108 und feierte in der Basketball-Profiliga den vierten Sieg nacheinander. Nowitzki gelang mit 19 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double.

Trotz des Erfolgs konnte der Tabellenzehnte keinen Boden gutmachen. Mit 30 Siegen und 33 Niederlagen blieb der Abstand zu den Los Angeles Lakers (34:31) im Westen gleich, da der 16-malige Champion bei Orlando Magic 106:97 gewann. L.A. festigte Rang acht, der zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigt.

Vor dem Spiel gaben die Mavericks bekannt, dass sie Spielmacher Chris Wright verpflichten werden. Der 23-Jährige kommt vom D-League-Klub Iowa Energy als Ersatz für Dominique Jones und erhält zunächst einen Zehn-Tages-Vertrag. Wright leidet unter Multipler Sklerose und wäre der erste Spieler, der mit dieser Krankheit in der NBA aufläuft.

Was unser NBA-Star beim Freiwurf singt: So tickt Dirk Nowitzki

Was er beim Freiwurf singt: So tickt Dirk Nowitzki

Dirk Nowitzki ist weltweit einer der bekanntesten deutschen Sportler. Wir präsentieren Wissenswertes über den NBA-Superstar, das Sie überraschen könnten... © picture alliance / dpa
Sein ganzer Name lautet Dirk Werner Nowitzki. © picture alliance / dpa
Nowitzki ist eine absolute Identifikationsfigur in Dallas, seiner zweiten Heimat nach Würzburg. Er hatte im Laufe der Jahre verschiedene Spitznamen, unter anderem German Wunderkind, Dirkules, Dirk Diggler oder Dunking Deutschman. © picture alliance / dpa
Nowitzkis Schwester Silke arbeitete fürs Liga-Fernsehen NBA TV. © picture alliance / dpa
Als Dirk Nowitzki zu den Dallas Mavericks kam, war seine Abwehrarbeit alles andere als meisterlich. Deswegen strichen spitzfindige Fans kurzerhand das D für Defense aus seinem Vornamen und nannten ihn frech "Irk". © picture-alliance / dpa/dpaweb
Im Urlaub legt sich Nowitzki nicht auf die faule Haut, sondern rackert mit seinem Mentor Holger Geschwindner in einer Turnhalle in Rattelsdorf nahe Bamberg. © picture alliance / dpa
Nowitzki wurde in den USA 1997 ein Begriff. Beim Nike Hoop Summit, bei dem eine NBA-Auswahl gegen eine Horde europäischer Talente antrat, dunkte der junge Deutsche über NBA-Legende Charles Barkley. Dieser fragte in der anschließenden Pressekonferenz nach Nowitzkis Namen und empfahl ihm, in die USA zu kommen. © picture alliance / dpa
Individuell am Höhepunkt: 2007 bekam Nowitzki den MVP-Award und wurde praktisch zum besten Spieler der Welt ernannt. © picture-alliance/ dpa
In den ersten Jahren seiner NBA-Karriere war der kanadische Aufbauspieler Steve Nash Nowitzkis bester Kumpel. Beide wurden später unabhängig voneinander zum MVP ernannt, dem wertvollsten Spieler. © picture alliance / dpa
Dirk Nowitzki hätte möglicherweise auch als Tennisspieler Karriere machen können. In seiner Jugend zählte er zu den größten deutschen Talenten. Dann legte er den Schläger zur Seite und konzentrierte sich voll auf Basketball. © picture alliance / dpa
Beim US-Volkssport Baseball macht Nowitzki eher eine mittelprächtige Figur, aber Basketball liegt ihm in den Genen: Nowitzkis Mutter Helga spielte einst für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft, sein Vater Jörg war Handballer. © picture alliance / dpa
Der einzige gebürtige Deutsche, der außer Nowitzki jemals den großen Durchbruch in der NBA schaffte, war Detlef Schrempf (l.). Im Vergleich zu Schrempf war es Nowitzki stets ein Anliegen, die deutsche Nationalmannschaft selbst nach der antrengenden NBA-Saison bei wichtigen Turnieren zu vertreten. © AFP
Logische Konsequenz: Nowitzki durfte bei Olympia 2008 in Peking die deutsche Flagge tragen. © picture-alliance/ dpa
Nowitzki und die Haarpracht: Im Laufe der Jahre trug er so ziemlich alles vom Stoppellook über die Boygroup-Gelfrisur bis hin... © picture-alliance/ dpa
... zur Langhaar-Matte. Als er mal besonders lange nicht beim Friseur war, verkleideten sich einige Fans mit Wischmob auf dem Kopf als Nowitzki. © picture alliance / dpa
Nowitzki wurde beim NBA-Draft von den Milwaukee Bucks ausgewählt, für die er aber nie spielen sollte, weil er sofort zu den Dallas Mavericks weitertransferiert wurde. Dort trägt er bis heute die Nummer 41. © picture alliance / dpa
Nowitzki spielt in seiner Freizeit Saxophon und Gitarre. Entsprechende Videos kursieren im Internet. © picture alliance / dpa
2009 erlitt Nowitzki emotional Schiffbruch, als die Beziehung zu seiner Verlobten Crystal Taylor platzte. Sie führte ein kriminelles Doppelleben und musste ins Gefängnis. © picture-alliance/ dpa
Mittlerweile hat Nowitzki eine neue Liebe gefunden. Im Sommer 2012 gaben sich der Basketballer und die Schwedin Jessica Olsson in der Karibik das Ja-Wort. © picture alliance / dpa
Nowitzki ist bekannt für seine Bescheidenheit. In den ersten Jahren seiner NBA-Karriere leistete er sich als Multimillionär nicht mehr als eine Wohnung und einen geräumigen Gebrauchtwagen, in dem seine Körpergröße keine Probleme darstellte. © picture alliance / dpa
Dirk Nowitzki singt beim Freiwurf "Looking for Freedom" von David Hasselhoff. Natürlich nicht voller Inbrunst, sonder nur ganz leise, um sich besser konzentrieren zu können. © picture alliance / dpa

In Milwaukee war der Neue noch nicht dabei, für den Sieg sorgte das Stammpersonal. Entscheidender Mann war erneut Vince Carter. Der Routinier erzielte als Topscorer der Mavs 13 seiner 23 Punkte im letzten Viertel und traf dabei drei wichtige Dreier. „Ich war einfach im Rhythmus, und der Korb kam mir heute extrem groß vor“, sagte der achtmalige Allstar.

In Orlando setzte Lakers-Superstar Dwight Howard seinem früheren Team zu und wurde von den Fans der Magic dafür kräftig ausgebuht. Der Center erzielte mit 39 Punkten seine Saisonbestleistung und egalisierte den eigenen Freiwurfrekord. 39-mal, so häufig wie kein anderer NBA-Profi, durfte der 27-Jährige an die Linie. 25 Versuche waren erfolgreich. Howard, der im vergangenen Sommer von Florida nach Kalifornien gewechselt war, lobte trotz der feindseligen Stimmung die „großartige Atmosphäre“.

Derweil hat Meister Miami Heat seinen Klubrekord weiter ausgebaut. Das 98:81 gegen die Atlanta Hawks war der 19. Sieg in Serie. Nur drei Klubs waren in der NBA-Geschichte besser. Die Los Angeles Lakers (33-1971/72), die Houston Rockets (22-2007/08) und die Milwaukee Bucks (20-1970/71).

sid

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