Im Super-G

“Wahnsinn“: Oberbayer Ferstl gewinnt auf der Streif - und macht es dem Vater nach

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Josef Ferstl hat den Super-G auf der Streif gewonnen.

Mit der Startnummer 1 ist Josef Ferstl eine große Überraschung auf der Streif gelungen. Im Super-G von Kitzbühel feierte der 30-Jährige seinen zweiten Weltcupsieg.

Josef Ferstl hat beim Super-G in Kitzbühel für eine riesengroße Überraschung gesorgt und in Österreichs Ski-Mekka seinen zweiten Weltcup-Sieg gefeiert. 40 Jahre nach dem zweiten Abfahrtstriumph seines Vaters Sepp an gleicher Stelle setzte sich der 30-Jährige vom SC Hammer auf der berühmt-berüchtigten Streif hauchdünn vor dem Franzosen Johan Clarey (0,08 Sekunden zurück) durch. Dritter in einem spannenden Rennen wurde Abfahrtssieger Dominik Paris (Italien/0,10).

Josef Ferstl nach dem Streif-Sieg: „Ich habe mich voll reingehauen“

"Wahnsinn, es ist brutal eng! Ich habe mich voll reingehauen und wusste, ich muss kämpfen, das ist die Streif! Ich bin happy", sagte Ferstl im ORF. Weil er mit der im Super-G ungeliebten Startnummer 1 als "Testpilot" unterwegs war, ist sein Sieg umso höher einzuschätzen. Dominik Schaiger (Königssee) belegte den guten zwölften Platz.

Ferstls Vater gewann 1978 und 1979 in Kitzbühel

Sein Ferstls Vater hatte die legendäre Abfahrt von Kitzbühel 1978 und 1979 gewonnen, im vergangenen Jahr siegte sensationell Thomas Dreßen aus Mittenwald. Im Super-G, der in "Kitz" erstmals 1995 auf dem Programm stand, war nie ein Deutscher besser als Achter. Seinen ersten Erfolg hatte Josef "Pepi" Ferstl im Dezember 2017 in Gröden ebenfalls im Super-G geholt.

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sid

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