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Starkes Match gegen die Nummer eins

Kerbers Medaillentraum geplatzt

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Angelique Kerber ieferte eine couragierte Vorstellung ab.

Wimbledon - Sie rannte, sie kämpfte, sie wehrte drei Matchbälle ab, doch am Ende war Angelique Kerbers Traum von einer Olympiamedaille bereits im Viertelfinale geplatzt.

Unter dem geschlossenen Dach des Centre Courts von Wimbledon erwies sich die Weltranglistenerste Wiktoria Asarenka (Weißrussland) als zu hohe Hürde. Kerber kämpfte gewohnt verbissen, musste sich am Ende jedoch 4:6, 5:7 geschlagen geben. Damit verpasste es die 24-jährige Linkshänderin, als erste Deutsche seit Steffi Graf 1992 in Barcelona eine Medaille bei Olympischen Spielen zu holen.

 Erst zum zweiten Mal in ihrer Karriere spielte Kerber auf dem größten Platz im All England Club - und wie vor vier Wochen im Wimbledon-Halbfinale gegen Agnieszka Radwanska (Polen) verlor die Kielerin. Einen Vorwurf musste sich Kerber dabei allerdings nicht machen. In einem streckenweise hochklassigen Match setzte sich das druckvollere Spiel der Australian-Open-Siegerin Asarenka durch. Die 23-Jährige, die im Halbfinale von Wimbledon gegen die spätere Siegerin Serena Williams verloren hatte, knüpfte im olympischen Viertelfinale an die Dominanz des Frühjahrs an. 26 Spiele in Serie gewann Asarenka zu Beginn der Saison und schaffte damit den Sprung an die Weltspitze. Unter anderem gewann sie auch das erste Duell mit Kerber in Indian Wells.

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Und hoch! © dpa
Und weil sie so schön waren: Noch ein paar Fotos der Holland-Hockey-Damen © Getty
Und weil sie so schön waren: Noch ein paar Fotos der Holland-Hockey-Damen © Getty
Und weil sie so schön waren: Noch ein paar Fotos der Holland-Hockey-Damen © AP
Und weil sie so schön waren: Noch ein paar Fotos der Holland-Hockey-Damen © AP
Und weil sie so schön waren: Noch ein paar Fotos der Holland-Hockey-Damen © AP
Und weil sie so schön waren: Noch ein paar Fotos der Holland-Hockey-Damen © dpa
Und weil sie so schön waren: Noch ein paar Fotos der Holland-Hockey-Damen © dpa
Bis 2016 dann! © dpa

Auf dem heiligen, nach fünf Turniertagen allerdings ziemlich ramponierten Rasen, geriet die deutsche Nummer eins von Beginn an unter Druck. Im Eiltempo schien Asarenka Kerbers variables Spiel unterbinden zu wollen. Von den ersten neun Punkten gingen acht an die Topgesetzte, die Kerber bereits am Vorabend im Mixed eine deutliche Niederlage zugefügt hatte. Dabei unterliefen Asarenka kaum einfache Fehler. Doch Kerber hat sich im Laufe des vergangenen Jahres, in dem sie bei den US Open erstmals in ein Halbfinale eines Grand Slams eingezogen war, den Ruf einer zähen Kämpferin erarbeitet. Sie holte das frühe Break auf und glich aus.

Das deutsche Team mit den Bundestrainern Barbara Rittner und Patrik Kühnen sowie Anna-Lena Grönefeld schöpfte Hoffnung in der Box. Ein Vorhandfehler besiegelte aber den Satzverlust. Auch im zweiten Durchgang lief Kerber einem Rückstand hinterher, ließ sich aber nicht abschütteln. Drei Matchbälle wehrte sie beim Stand von 3:5 ab und glich noch einmal aus. Ihre vierte Chance zum Sieg nutzte Asarenka dann jedoch und hat damit nun zwei Möglichkeiten, bei ihrer zweiten Olympiateilnahme nach Peking 2008 ihre erste Medaille zu gewinnen. Im Halbfinale wartet Topfavoritin Serena Williams (USA) oder Caroline Wozniacki (Dänemark).

sid

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