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"Altenberg nicht im Thema"

Stich: Schlammschlacht mit DTB-Boss

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Michael Stich möchte nicht der Sündenbock sein.

Hamburg  - Der frühere Wimbledonsieger Michael Stich hat den Deutschen Tennis Bund (DTB) erneut scharf kritisiert. Vor allem DTB-Boss Altenburg bekommt sein Fett weg.

In der Diskussion um die zurückgezogene Bewerbung für ein Hamburger Rasenturnier will der 44-Jährige nicht als Sündenbock dastehen. „Es gab nie den Versuch, einen Konsens zu finden. Mir nun persönlich vorzuwerfen, ich würde dem deutschen Tennis schaden, ist deshalb eine Frechheit, die ich mir nicht bieten lassen kann“, sagte Stich dem Hamburger Abendblatt.

Die Replik des DTB folgte prompt. „Von unserer Seite gibt es keinen Vorwurf dieser Art“, ließ Altenburg per Pressemitteilung ausrichten. „Wir haben unsere Bewerbung für ein Rasenturnier zurückgezogen, weil wir uns mit unserem Vertragspartner nicht auf ein gemeinsames Konzept verständigen konnten.“ Das Präsidium sei auch weiterhin zu „konstruktiven Gesprächen“ bereit, was allerdings „angesichts der rufschädigenden Vorwürfe durch Michael Stich nicht einfacher geworden ist.“

Schon zuvor hatte Altenburg, dem Stich vorwarf, „nicht im Thema zu sein“, den Rückzug seiner Bewerbung um ein Rasenturnier in Hamburg ab 2015 damit begründet, dass mit Stich kein Konsens gefunden werden konnte. Dies hatte Stich im SID-Interview zurückgewiesen: „Wir haben keine Antwort auf die wirtschaftlichen Fragen bekommen. Ich gehe fest davon aus, dass der DTB die fraglichen Informationen hatte. Warum er diese Zahlen nicht preisgegeben hat, kann ich nicht sagen.“

Stich betonte zudem, dass die Vorgehensweise des Verbandes dem Sandplatz-Turnier am Rothenbaum geschadet habe. „Der DTB als unser wichtigster Vertragspartner signalisiert mit seiner Bewerbung, dass er das Turnier schlecht findet. Das tut uns weh, nicht nur in der Außendarstellung, sondern auch bei der Sponsorensuche.“ Das Turnier am Rothenbaum ist das älteste deutsche Tennisturnier. Es wird seit 1892 in Hamburg ausgetragen. 

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