Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bundestrainer Hansi Flick nominiert 26 Spieler

Einige Überraschungen, zwei Neulinge: Das ist unser Team für die WM in Katar

Bundestrainer Hansi Flick WM Kader Deutschland
+
Bundestrainer Hansi Flick hat sein Aufgebot für die WM in Katar bekannt gegeben.

Frankfurt/Main – Ob Jürgen Klinsmann, Joachim Löw oder nun erstmals Hansi Flick: Überraschungen haben Tradition im deutschen Fußball, wenn ein Bundestrainer den Kader für eine Weltmeisterschaft nominiert. Am Donnerstagmittag (10. November) war es wieder so weit. Jetzt steht das 26-köpfige deutsche Aufgebot fest:

Das deutsche Aufgebot im Überblick:

Position:Name:Verein:
TorwartManuel NeuerFC Bayern München
TorwartMarc-Andre ter StegenFC Barcelona
TorwartKevin TrappEintracht Frankfurt
AbwehrArmel Bella-KotchapFC Southampton
AbwehrMatthias GinterSC Freiburg
AbwehrChristian GünterSC Freiburg
AbwehrThilo KehrerWest Ham United
AbwehrLukas KlostermannRB Leipzig
AbwehrDavid RaumRB Leipzig
AbwehrAntonio RüdigerReal Madrid
AbwehrNico SchlotterbeckBorussia Dortmund
AbwehrNiklas SüleBorussia Dortmund
Mittelfeld / AngriffKarim AdeyemiBorussia Dortmund
Mittelfeld / AngriffJulian BrandtBorussia Dortmund
Mittelfeld / AngriffNiclas FüllkrugWerder Bremen
Mittelfeld / AngriffSerge GnabryFC Bayern München
Mittelfeld / AngriffLeon GoretzkaFC Bayern München
Mittelfeld / AngriffMario GötzeEintracht Frankfurt
Mittelfeld / AngriffIlkay GündoganManchester City
Mittelfeld / AngriffKai HavertzFC Chelsea
Mittelfeld / AngriffJonas HofmannBorussia Mönchengladbach
Mittelfeld / AngriffJoshua KimmichFC Bayern München
Mittelfeld / AngriffYoussofa MoukokoBorussia Dortmund
Mittelfeld / AngriffThomas MüllerFC Bayern München
Mittelfeld / AngriffJamal MusialaFC Bayern München
Mittelfeld / AngriffLeroy SaneFC Bayern München

Live-Ticker zum Nachlesen:

Update, 12.40 Uhr - So läuft die Vorbereitung ab Montag

Zum Thema Vorbereitung sagte Flick, dass man am kommenden Montag in den Oman fliege. Dort steht zwei Tage später (Mittwoch, 16. November) ein Testspiel gegen den Oman an. Dort werde man spontan sehen/entscheiden, welche Spieler zum Einsatz kommen. Man werde genau darauf schauen, welche Spieler eine Belastung und welche möglicherweise eine Pause/Regeneration brauchen, so Flick. Im Anschluss soll es für die weitere Akklimatisation zügig nach Katar weitergehen. Ab vier Tage vor dem Auftaktspiel gegen Japan soll es dann in die konkrete Gegner-Vorbereitung gehen.

Update, 12.36 Uhr - „Toni ist unser Abwehrchef“

„Toni ist unser Abwehrchef”, stellte Hansi Flick in Bezug auf Antonio Rüdiger von Real Madrid klar. Bei dem nominierten Kader gebe es derzeit keine Fragezeichen. Alle Spieler sollten voll einsatzfähig sein laut Flick.

Update, 12.29 Uhr - Was passiert, wenn sich noch jemand verletzt?

Nochmal auf Füllkrug angesprochen, sagt Flick: „Er hat einen guten Abschluss. Auch sein Kopfballspiel ist ein wertvolles Element, welches uns gut tut.” Falls sich noch jemand verletzten sollte, könnte Flick bis 24 Stunden vor dem ersten deutschen Spiel noch jemanden nachnominieren. Eine „Liste“ von Spielern hierzu werde er jedoch nicht nennen, betonte der Coach. Das komme dann auf die Situation an.

Update, 12.25 Uhr - „Es tut uns nicht nur bei Mats sehr leid“

Zur Nichtberücksichtigung von Mats Hummels erklärt Flick: „Es tut uns nicht nur bei Mats natürlich sehr leid.“ Flick und seine Co-Trainer hätten viele Spiele von Dortmund gesehen. Hummels habe eine extrem gute Form, aber man habe sich in diesem Fall letztlich „für einen jüngeren Spieler, für die Zukunft entschieden.“ „Das ist keine Entscheidung gegen Mats, sondern für einen anderen Spieler“, betonte der Bundestrainer.

Update, 12.22 Uhr - „Niclas kann sich mit jeder Rolle identifizieren“

„Wir wissen, dass Mario ein genialer Fußballspieler ist”, erklärt Flick in Bezug auf die Nominierung von Götze. Auch Niklas Füllkrug habe einen extrem guten Weg eingeschlagen. „Er kann sich mit jeder Rolle - egal wie diese am Ende auch aussieht - komplett identifizieren“, betonte Flick, der sich in der Causa Füllkrug auch eng mit dessen Vereinstrainer Ole Werner bei Werder Bremen ausgetauscht hatte.

Update, 12.16 Uhr - Brandt und Bella-Kotchap sind die Überraschungen

Für viele dürften auch die Personalien Julian Brandt und Armel Bella-Kotchap durchaus überraschend sein. Tatsächlich nicht dabei ist Mats Hummels. Auch für den Ostermünchener Julian Weigl, der jetzt für Borussia Mönchengladbach spielt, ist kein Platz im Kader von Hansi Flick.

Update, 12.11 Uhr - Zwei Neulinge im Kader

„Wir haben zwei Spieler neu dabei”, erklärt Hansi Flick mit Blick auf das Mittelfeld und den Sturm. Er freue sich speziell auf Youssoufa Moukoko und Niclas Füllkrug. Auch der WM-Torschütze von 2014 Mario Götze wird mit nach Katar fahren.

Update, 12.05 Uhr - Neuer, ter Stegen und Trapp

“Wir haben uns das ganze nicht einfach gemacht”, erläutert Hansi Flick seine Situation in den vergangenen Tagen und Wochen. Man habe viele verschiedene Optionen durchgespielt und für die bestmögliche Kaderauswahl entschieden. Mit Blick auf die Misstände in Katar sagt Hansi Flick: “Wir werden uns nicht wegducken und auch Zeichen setzen. Und die Torhüter stehen nun fest: Manuel Neuer, Marc Andre ter Stegen und Kevin Trapp.

Update, 12 Uhr - Los geht es mit der Pressekonferenz

Jetzt geht es los mit der Pressekonferenz: Bundestrainer Hansi Flick tritt vor die Presse und wird nun den Kader für die 22. Fußballweltmeisterschaft bekannt geben. Am 23. November steigt die deutsche Elf gegen Japan in das Turnier in Katar ein. Flick und sein Trainerteam hätten sich „die Entscheidung nicht einfach gemacht“, betonte der Bundestrainer gleich Beginn und berichtet über den Austausch mit seinem Trainerteam und Manager Oliver Bierhoff.

Update, 11.55 Uhr - Deutschland startet gegen Japan

Das Turnier in Katar beginnt am Sonntag (20. November), 17 Uhr (MEZ), mit dem Eröffnungsspiel von Gastgeber Katar gegen Ecuador. Deutschland spielt mit Japan, Spanien und Coata Rica in der Gruppe E. Zuerst trifft das Team von Hansi Flick am Mittwoch (23. November) um 14 Uhr auf Japan. Nur vier Tage später geht es gegen Spanien (27. November/20 Uhr). Die dritte und letzte Partie bestreitet die DFB-Elf am 1. Dezember (20 Uhr) gegen Costa Rica. Das Finale findet am Sonntag vor Weihnachten (18. Dezember) im Lusail-Stadion statt.

Update, 11.30 Uhr - Mats Hummels nicht dabei

Nach Bild-Informationen verzichtet Hansi Flick auf Mats Hummels von Borussia Dortmund. Trotz starker Leistungen in der Bundesliga-Hinrunde und in der Champions League reicht es für den 76-fachen Nationalspieler nicht.

Update, 11.11 Uhr - Diese drei Spieler erhalten kein WM-Ticket

Für drei andere Spieler reicht es nach Bild-Informationen nicht für ein WM-Ticket. Leverkusen-Star Florian Wirtz (19) kann nach seinem Kreuzbandriss bei Bayer zwar wieder trainieren, spielt in den Überlegungen von Hansi Flick aber offenbar keine Rolle. Auch für Rani Khedira von Union Berlin und für Benjamin Henrichs von RB Leipzig reicht es demnach nicht. 

Update, 11.05 Uhr - Klostermann und Adeyemi wohl im Aufgebot

Unbestätigten Informationen zufolge soll Hansi Flick auch Karim Adeyemi und Lukas Klostermann mit zur Weltmeisterschaft nach Katar nehmen. Der Leipziger, der sich zum Saisonstart gegen den VfB Stuttgart verletzte und seit der anschließenden Syndesmose-Operation kein Spiel mehr machen konnte, befindet sich wieder voll im Teamtraining.

Update, 10.37 Uhr - Moukoko dabei - Gosens raus

Knapp eineinhalb Stunden vor der offiziellen Kaderbekanntgabe sickern immer mehr Details durch. Wie kicker.de berichtet, hat es EM-Star Robin Gosens nicht in das WM-Aufgebot von Hansi Flick geschafft. Ersetzt werden soll er von Christian Günter vom SC Freiburg.

Weiter berichtet bild.de, dass BVB-Youngster Youssoufa Moukoko (17) vom Ausfall von Timon Werner und Marco Reus profitieren soll. Der 17-Jährige ist demnach in Katar dabei.

Update, 10 Uhr - Entscheidung auf Torwartposition gefallen

Eine weitere Entscheidung scheint festzustehen – und Details dazu sind nun ebenfalls durchgesickert. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung hat sich Hansi Flick darauf festgelegt, „nur“ drei Torhüter nach Katar mitzunehmen – und zwar Manuel Neuer (FC Bayern), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) und Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt).

Für Bernd Leno (FC Fulham) und Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) dürfte dies das WM-Aus bedeuten. Beide sahen sich bis zuletzt im Kampf um die „Nummer vier“ im deutschen Tor. Und die beiden hofften anscheinend, dass sich Flick auch für vier Schlussmänner im 26-köpfigen WM-Kader entscheiden würde, wie unter anderem zum Beispiel bei der Schweiz (Sommer, Kobel, Köhn, Omlin) geschehen.

Update, 9.25 Uhr - BVB-Star fällt wieder aus

Inzwischen sind erste Details zur Nominierung durchgesickert. Und ein Star wird dabei wohl (erneut) ein großes Turnier verpassen: Marco Reus. Der BVB-Star kann wegen einer Verletzung am rechten Sprunggelenk wohl nicht mit zum Turnier nach Katar reisen. Das berichtet der TV-Sender Sky.

Mitte September hatte sich Reus verletzt. Vier Wochen später gab er zwar sein Comeback, seitdem hatte der Offensivspieler aber immer wieder Probleme. Wie weiter berichtet wird, erlitt Reus am Sonntag einen erneuten Rückschlag, als er das Training der Schwarz-Gelben wegen großer Schmerzen vorzeitig beenden musste. Reus kann in den nächsten Wochen wohl nicht eingesetzt werden.

Der Vorbericht:

Zehn Tage vor dem Start der WM-Endrunde in Katar wird der 57 Jahre alte Flick um 12 Uhr auf dem DFB-Campus das Rätselraten um seine maximal 26 Spieler beenden. Es werde „die eine oder andere Überraschung geben“, hatte Flick im Vorfeld seiner Kader-Bekanntgabe noch recht geheimnisvoll angekündigt.

Im Vorfeld hat die Deutsche Presseagentur (dpa) auf die Nominierungen der letzten Weltmeisterschaften zurückgeblickt – dabei gab es immer wieder unerwartete Personalentscheidungen und erstaunliche Entwicklungen.

WM 2006 (Deutschland):

Bundestrainer Klinsmann und Assistent Löw verblüffen Fans und Experten mit der Nominierung des Dortmunders David Odonkor, dem Flügelflitzer ohne Länderspiel. Der 22-Jährige liefert im Gruppenspiel gegen Polen. Als Joker bedient er nach einem rasanten Flügellauf den ebenfalls eingewechselten Oliver Neuville, der in der Nachspielzeit das 1:0 erzielt. Das Dortmunder Stadion bebt. Angreifer Kevin Kuranyi ist bei der Kaderverkündung der Promi unter den Gestrichenen. Er kann es kaum glauben, als Klinsmann ihn anruft und für die Heim-WM ausbootet: „Ich habe gelacht und gesagt: Das ist jetzt nur ein Spaß, oder?“ Nein, nein, Klinsmann scherzte keineswegs, es war sein voller Ernst.

WM 2010 (Südafrika):

Löw überrascht vor seiner ersten WM als Bundestrainer mit den Neulingen Holger Badstuber und Dennis Aogo. Torwart-Veteran Jörg Butt vom FC Bayern ersetzt den verletzten René Adler. Dessen Status als Nummer 1 erhält der damals 24 Jahre alte Schalke-Schlussmann Manuel Neuer. Kapitän Michael Ballack verletzt sich kurz vor Turnierbeginn. Die Nation ist geschockt. Aber auf Ballacks Position im Mittelfeld trumpft der junge Sami Khedira in Südafrika auf. Das Resultat: Nach der WM wechselt der damals 23-Jährige vom VfB Stuttgart zu Real Madrid.

WM 2014 (Brasilien):

Torjäger Mario Gomez und Torwart René Adler fehlen im anfangs noch 30-köpfigen DFB-Aufgebot. „Das ärgert mich unendlich“, klagt Gomez. „Mario hat seit September nur 280 Minuten gespielt“, begründet Löw. Der weithin unbekannte Abwehrspieler Shkodran Mustafi wird nach dem Trainingslager ausgemustert und dann doch Weltmeister, weil sich Pechvogel Marco Reus im letzten Testspiel vor dem Abflug nach Brasilien verletzt. Löw nominiert Mustafi nach. Der sitzt im Flieger nach Südamerika und darf am Ende mit dem WM-Pokal jubeln. 

WM 2018 (Russland):

Löw überrascht mit Länderspiel-Neuling Nils Petersen. Im reifen Alter von 29 darf der Freiburger sich im Trainingscamp um einen WM-Platz bewerben - nach 15 Toren in der Bundesligasaison. In Südtirol gibt es dann ein großes Raunen, als Löw neben Torwart Bernd Leno, Jonathan Tah und Petersen auch Jungstar Leroy Sané (Manchester City) nach Hause schickt. „Leroy hat ein riesiges Talent, absolut“, sagt Löw damals. Bei Flick muss der nun 26 Jahre alte Sané kein Déjà-vu fürchten: Der Bayern-Star ist gesetzt für die WM in Katar.

WM 2022 (Katar):

Bis zuletzt wird spekuliert, wen Flick bei seinem Premieren-Turnier als Bundestrainer mitnimmt nach Katar. Die verletzten Angreifer Timo Werner und Lukas Nmecha fallen aus. Die Länderspielneulinge Youssoufa Moukoko (17/Borussia Dortmund) und Niclas Füllkrug (29/Werder Bremen) werden darum als Mittelstürmer noch heißer gehandelt. Macht‘s Flick etwa wie Löw bei der verpatzten EM 2021 und holt Abwehr-Routinier Mats Hummels noch mal für ein Turnier zurück? Und wie verfährt er mit länger verletzten Akteuren wie Marco Reus und Lukas Klostermann oder auch das seit Monaten pausierende Leverkusen-Talent Florian Wirtz?

mw (mit Material von dpa)

Kommentare