Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Entscheid der Rennkommissare

Der aberkannte Vettel-Sieg

Sebastian Vettel geht mit gesenktem Kopf zur Siegerehrung. Foto: Paul Chiasson/The Canadian Press/AP
+
Sebastian Vettel geht mit gesenktem Kopf zur Siegerehrung. Foto: Paul Chiasson/The Canadian Press/AP

Montréal (dpa) - Sebastian Vettel fuhr als Erster über die Ziellinie, den Sieg beim Formel-1-Rennen in Montréal feierte aber trotzdem Lewis Hamilton.

DAS WAR PASSIERT:

Die Rennkommissare belegten Vettel mit einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe. Er hatte in der 48. Runde mit seinem Ferrari nach einem Fahrfehler Hamilton im Mercedes nahe an eine Mauer gedrängt. Vettel gab an, keine Kontrolle mehr über sein Auto gehabt zu haben, nachdem er mit seinem Wagen über Gras gefahren war. Er habe nicht absichtlich so gehandelt. Der Brite «musste ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden», hieß es in dem Urteil. Vettels Manöver wurde als «gefährliche Rückkehr auf die Strecke» eingestuft.

DARAUF BERIEFEN SICH DIE RENNKOMMISSARE:

Paragraf 38.1. der sportlichen Regularien. Dieser behandelt alle Zwischenfälle während des Rennens. Er besagt, dass nach Ansicht des Videomaterials Strafen verhängt werden dürfen. Die Höhe der Strafen liege im Ermessen der Rennkommissare, eine Entscheidung muss bis spätestens 60 Minuten nach Rennende getroffen werden.

WIE FERRARI GEGEN DAS URTEIL VORGEHEN KANN:

Vettels Rennstall hat die Möglichkeit, Einspruch gegen bestimmte Entscheidungen einzulegen. Ferrari will davon Gebrauch machen. Die Scuderia hinterlegte beim Motorsport-Weltverband FIA eine Absichtserklärung für einen offiziellen Einspruch, gab Teamchef Mattia Binotto an. Dafür bleiben 96 Stunden Zeit nach Rennende.

WIE SIND DIE ERFOLGSAUSSICHTEN:

Offen. Laut Regel 17.2 a sind solche Tatsachenentscheidungen nicht mehr nachträglich anfechtbar. Entscheidet sich Ferrari für einen Einspruch, müsste das FIA-Schiedsgericht diesen zunächst formal zulassen. Entscheidend dabei wäre, dass Ferrari neue Beweise für Vettels Unschuld vorlegen kann, die beim ersten Urteil noch nicht zur Verfügung standen. Das könnten laut des Fachmagazins «auto, motor und sport» zum Beispiel neue Telemetrie-Daten von Vettels Wagen sein.

Konstrukteurs-Wertung

Fahrer-Wertung

Infos zum Circuit Gilles Villeneuve

Zeitplan in Montréal

News zum Kanada-Rennen

Offizielle FIA-Dokumente zum Großen Preis von Kanada

Kommentare