Formel-1-Chef

Carey: Keine Rennabsage bei Corona-Infektion eines Fahrers

Chase Carey, Vorsitzender der Formula One Group. Foto: Michael Dodge/AAP/dpa
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Chase Carey, Vorsitzender der Formula One Group. Foto: Michael Dodge/AAP/dpa

Berlin (dpa) - Die Formel 1 will sich beim Neustart ihrer Saison auch im Fall einer Corona-Infektion eines Fahrers nicht bremsen lassen.

"Wir werden Abläufe so gestalten, dass die Diagnose einer Infektion nicht zu einer Absage führt. Wenn ein Fahrer eine Infektion hat, sind Reservefahrer verfügbar", sagte Geschäftsführer Chase Carey in einem Beitrag auf der Internetseite der Formel 1. Die Rennserie will am 5. Juli mit einem Grand Prix im österreichischen Spielberg ihre Saison beginnen.

Der eigentlich geplante Auftakt Mitte März in Australien war wegen der Covid-19-Erkrankung eines Mitarbeiters des McLaren-Teams kurzfristig abgesagt worden. Seither steckt die Formel 1 in der Zwangspause. Inzwischen sei die Motorsport-Königsklasse sehr sicher, "die notwendigen Abläufe und den Sachverstand und die Fähigkeiten zu haben, um eine sichere Umgebung bereitstellen zu können und alle Dinge zu bewältigen, die auf uns zukommen", sagte Carey.

Ein infiziertes Teammitglied müsse in einem Hotel in eine Quarantäne gehen und durch jemand anderes ersetzt werden können. Selbst für den Fall, dass ein Rennstall nicht an einem WM-Lauf teilnehmen könne, würde dies nicht automatisch zur Absage des Rennens führen, versicherte der Formel-1-Chef.

Aussagen von Chase Carey

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