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Ferrari-Chef: "... dann würde Schumacher jetzt für uns fahren"

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Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo

Maranello - Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat den Abschied von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher noch immer nicht überwunden.

“Ich habe mit meinem Angebot an Schumacher, den verletzten Felipe Massa zu ersetzen, sein Feuer wieder entfacht“, sagte di Montezemolo am Donnerstag bei der Präsentation des F10 für die neue Saison in Maranello. “Hätte man uns den Einsatz eines dritten Autos erlaubt, dann würde Schumacher jetzt für uns fahren“, fügte der Italiener hinzu. Der siebenmalige Champion hatte die Scuderia nach 14 Jahren verlassen und will sein Renn-Comeback im Mercedes geben.

Ferraris neuer Stolz: Der Formel-1-Bolide F10

Ferraris neuer Stolz: Der Formel-1-Bolide F10

Mit diesem Auto will Ferrari die Konkurrenz jagen und Michael Schumachers Comeback-Titel vermeiden: der neue F10 in Bildern. © Ferrari
Der neue Formel-1-Ferrari F10 wirkt wie eine verlängerte Version seines wenig erfolgreichen Vorgängers F60. Auffällig beim Design des am Donnerstag vorgestellten Rennwagens ist die hohe Frontpartie. © Ferrari
Zudem wurden vom Rivalen Red Bull die Höcker im Bereich der Vorderachse kopiert. © Ferrari
Wegen des neuen Reglements ist das Auto länger. © Ferrari
Da in der kommenden Saison während der Rennen nicht mehr getankt werden darf, wird ein fast doppelt so großer Tank benötigt. Er fasst nun rund 230 Liter. © Ferrari
Das Getriebe haben die Ferrari-Ingenieure schmaler gebaut. © Ferrari
So soll der für die Aerodynamik wichtige Doppel-Diffusor am Unterboden optimal arbeiten können. © Ferrari
Seinen Namen erhielt der F10 in Anspielung auf die Saison 2010. © Ferrari
Seinen Namen erhielt der F10 in Anspielung auf die Saison 2010. © Ferrari
Seinen Namen erhielt der F10 in Anspielung auf die Saison 2010. © Ferrari

Mit Ferrari gewann Schumacher fünf Titel, zuletzt war er als hochdotierter Berater tätig. Ein erster Comeback-Versuch als Nothelfer nach dem schweren Unfall von Massa im Juli 2009 scheiterte, weil der Kerpener noch an den Folgen eines Motorrad-Sturzes laborierte. Weil Ferrari für die neue Saison mit Neuzugang Fernando Alonso und Massa plant, nahm Schumacher das Angebot des neuen Mercedes-Werksteams an und will in den kommenden drei Jahren den Silberpfeil steuern.

“Er fährt jetzt bei einem anderen Team und ist unser Konkurrent. Lasst uns deshalb nicht über ihn reden, sondern in die Zukunft blicken“, forderte di Montezemolo.

dpa

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