Nach dem Ungarn-Rennen

Wieder Renault-Protest gegen Racing Point

Das Team Racing Point soll Bauteile von Mercedes kopiert haben. Foto: Mark Thompson/Pool Getty/AP/dpa
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Das Team Racing Point soll Bauteile von Mercedes kopiert haben. Foto: Mark Thompson/Pool Getty/AP/dpa

Budapest (dpa) - Das französische Formel-1-Team Renault hat wie erwartet auch nach dem Großen Preis von Ungarn Protest gegen die beiden Rennwagen von Konkurrent Racing Point eingelegt.

Die Rennkommissare baten am Sonntagabend Vertreter des Teams zu sich. Der Internationale Automobilverband Fia hatte bereits mit weiteren Protesten gerechnet.

Renault hält die Wagen der beiden Piloten Lance Stroll und Sergio Perez für nicht rechtens. Konkret geht es um die Bremsbelüftung. Diese soll nichts anderes als eine Kopie des Bauteils von Partner Mercedes aus dem Vorjahr sein, was nicht erlaubt wäre.

Renault will mit seinem Protest auch Klarheit für die Zukunft. "Ist es zulässig, Teile oder geometrische Daten von einem anderen Team zu bekommen oder nicht. Wir denken nämlich nicht, dass das das richtige Modell für die künftige Formel 1 ist", hatte Renault-Direktor Marcin Budkowski am Rande des Ungarn-Rennens gesagt. Schon nach dem zweiten Rennen in Spielberg hatte das Team Einspruch eingelegt.

Mit einer Klärung wird vorerst noch nicht gerechnet. Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer sagte auf dem Hungaroring, dass sein Rennstall drei Wochen Zeit habe, um Beweise für die Legalität der Autos zusammenzutragen.

© dpa-infocom, dpa:200718-99-838382/3

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