Motorsport-Königsklasse

Formel 1: Warten auf Signale aus Nord- und Südamerika

Chase Carey ist der Chef der Formel 1. Foto: Michael Dodge/AAP/dpa
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Chase Carey ist der Chef der Formel 1. Foto: Michael Dodge/AAP/dpa

Spielberg (dpa) - Die Formel 1 hält sich Gastspiele in Nord- und Südamerika in diesem Jahr trotz der hohen Zahl an Corona-Infektionen weiter offen.

"Wir bemühen uns um Einschätzungen aus diesen Orten, was möglich sein könnte, was wir tun können", sagte Geschäftsführer Chase Carey vor dem Saisonauftakt in Österreich. Die Rennserie wolle die Entscheidung über die zweite Hälfte ihres WM-Kalenders noch nicht treffen, weil bei den Gesprächen mit einigen Rennstrecken wegen der Corona-Lage in diesen Ländern noch vieles unklar sei.

Für Oktober und November waren eigentlich Grand Prix in den USA, Mexiko und Brasilien geplant. Bislang sind im Notkalender der Formel 1 für diese Saison erst acht Rennen in Europa bestätigt. Den Auftakt machen zwei WM-Läufe in Spielberg an diesem und dem nächsten Wochenende. "Wir haben von 15 bis 18 Rennen gesprochen, mit diesem Ziel fühlen wir uns weiter wohl", sagte Carey.

Angeblich bereits sicher sind weitere Rennen im italienischen Mugello und in Portimao in Portugal. Auch über Reisen nach Sotschi und Shanghai wird spekuliert, als Ersatzkandidat gilt weiter Hockenheim. Beendet werden soll die Saison mit Rennen in Bahrain und Abu Dhabi.

Mit einigen Strecken seien die Verhandlungen bereits abgeschlossen, sagte Carey. Offen seien nur noch die konkreten Daten. "Um diese zu präzisieren, müssen wir wissen, welche anderen Rennen noch im Kalender sein werden", sagte der 66-Jährige. Es sei schwierig, schon jetzt die Corona-Situation im November abzuschätzen. "Am Ende müssen wir vorausplanen. Also wird es einen Zeitpunkt geben, an dem wir einen Pflock einschlagen und Entscheidungen auf der Basis treffen müssen, was wir wissen. Ich denke, das wird bald sein", sagte Carey.

© dpa-infocom, dpa:200703-99-656727/2

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