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Formel 1

Vettel verdient weniger als Alonso und Hamilton

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Was das Gehalt angeht, fährt Sebastian Vettel seinem Konkurrenten Fernando Alonso (l.) hinterher.

Melbourne - Sebastian Vettel gehört auch als dreimaliger Weltmeister nicht zu den absoluten Top-Verdienern der Formel 1. Ferrari und Mercedes greifen für Alonso und Hamilton deutlich tiefer in die Tasche.

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Langsam wandert der Blick von Sebastian Vettel Richtung Fahrersitz, die Mundwinkel ziehen sich bereits nach oben. „Hier Vettel, merkste was?“ Filmpartner Uke Bosse will was vom Weltmeister: Billige Reifen. „Jetzt kommt“s„, weiß Vettel und sein `Kumpel“ legt los: „Jetzt, wo du Weltmeister bist, du hast ja jetzt die Connections, kannst du mir da nicht irgendwas drehen?“ Vettel kann.

So launig der neuste Werbesport des Formel-1-Champions auch ist - er ist ein seltenes Ereignis. Vettel verzichtet größtenteils auf große Werbedeals und macht sich rar. Ein Grund, warum er als dreimaliger Weltmeister immer noch nicht der Topverdiener der Branche ist.

Der Heppenheimer muss sich hinter seinem Dauerrivalen Fernando Alonso sowie Lewis Hamilton ausnahmsweise mal mit Platz drei begnügen. Für die Ex-Weltmeister müssen Ferrari und Mercedes deutlich tiefer in die Tasche greifen als Red Bull für Vettel, zudem sind beide gefragte Werbeträger. Während Sebastian Vettel Schätzungen zufolge rund 22 Millionen Euro pro Jahr einnimmt, spielen Alonso mit 33 Millionen und Hamilton mit 28 Millionen immer noch in einer anderen Liga.

„Geld ist nur Mittel zum Zweck, mehr nicht. Mir ist meine persönliche Freizeit wichtiger und dass ich Zeit habe für die wirklich wichtigen Dinge im Leben“, sagte Vettel zuletzt und stellte damit nicht zum ersten Mal klar, warum er auf Werbe-Millionen verzichtet. Außerdem müsse der Sponsor wie in dem Reifen-Spot „einfach zu mir passen“.

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

So bleibt Vettel für viele potenzielle Partner nur der Traum vom idealen Werbeträger: Jung, dynamisch und erfolgreich, spitzbübisch und sympathisch, erfolgsorientiert. Seine knappe Freizeit verbringt der 25-Jährige lieber „beim Sport. Fußball mit meinen Kumpels, Badminton, Radfahren.“ Außerdem genieße er es, „im eigenen Bett zu schlafen und einmal selbst in der Küche am Herd zu stehen“.

Allerdings würde es Vettel auch ohne zusätzliche Werbe-Millionen schwer fallen, Platz eins der „Geldrangliste“ zu erobern. Alonso werden von Ferrari Jahr für Jahr schätzungsweise zwischen 25 und 30 Millionen Euro überwiesen, auf 20 bis 25 Millionen soll Hamilton nach seinem Wechsel zu Mercedes kommen.

Wie Alonso, der als spanischer Sportheld und Gesicht der Scuderia gleich zwei Werbemärkte abschöpft, ist auch Hamilton ein Liebling der Werbe-Industrie. Beide füllen sich hier noch einmal kräftig die Taschen. Aber auch Ex-Weltmeister Jenson Button, nach Hamiltons Abgang die Nummer eins bei McLaren, und Hamilton-Kumpel Nico Rosberg sind Stars der TV-Spots.

Das in Euro geschätzte Jahreseinkommen der Formel-1-Fahrer für die Saison 2013, Gehalt inklusive Werbung:

1. Fernando Alonso (Spanien), Ferrari: 33,0 Millionen Euro

2. Lewis Hamilton (England), Mercedes: 28,0

3. Sebastian Vettel (Heppenheim), Red Bull: 22,0

4. Jenson Button (England), McLaren: 20,0

5. Nico Rosberg (Wiesbaden), Mercedes: 16,0

sid

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