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Nach Unfall in Bahrain

Haas-Teamchef Steiner besucht Grosjean im Krankenhaus

Günther Steiner
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Haas-Teamchef Günther Steiner. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Sakhir (dpa) - Nach dem Feuer-Unfall von Romain Grosjean will Haas-Teamchef Günther Steiner erst nach einem persönlichen Gespräch mit seinem Piloten über einen weiteren Formel-1-Einsatz beraten.

Steiner möchte den Franzosen im Krankenhaus persönlich besuchen. Dann sollen Grosjean auch die Verbände abgenommen werden. Er hat keine Brüche erlitten, aber Verbrennungen an beiden Handrücken. «Er weiß noch nicht, wie sie aussehen», sagte Steiner über den an den Händen dick bandagierten Piloten.

Grosjean war auf der ersten Runde in Sakhir mit rund 220 km/h in die Leitplanke eingeschlagen. Er konnte selbst aus dem brennenden Wrack aussteigen, sein Wagen brach in zwei Teile. Die Hintergründe des Unfalls sind noch unklar. Grosjean verbrachte die Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus. Er schickte noch vom Krankenbett eine Nachricht, dass es ihm gut gehe.

«Ich werde unterstützen, was auch immer er tun will», kündigte Steiner an. Über einen möglichen Ersatzfahrer für das kommende Wochenende wollte der Italiener nicht spekulieren. «Ich will erst mit Romain reden.»

Einen zweiten fahrtüchtigen Wagen wird das klamme Team rechtzeitig fertig bekommen. «Wir haben genug Ersatzteile», sagte Steiner. «Wir werden auf jeden Fall einen Wagen für nächstes Wochenende haben.» Das zweite Auto fährt der Däne Kevin Magnussen.

© dpa-infocom, dpa:201129-99-510429/2

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