Motorsport-Königsklasse

Neue Formel-1-Verfassung: Ferrari bereit für Unterschrift

Die Sonne spiegelt sich iin einem Fenster des Motorhomes der Scuderia Ferrari. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
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Die Sonne spiegelt sich iin einem Fenster des Motorhomes der Scuderia Ferrari. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Budapest (dpa) - Die neue Formel-1-Verfassung naht wohl - es wird aber auch Zeit. Das derzeit noch gültige sogenannte Concorde Agreement läuft nach dieser Saison aus. Darin wird unter anderen die Verteilung der Gelder geregelt, aber auch die Verpflichtung der Teams zur Teilnahme an der Formel 1.

"Das Ergebnis, bei dem wir jetzt stehen, ist der Ausgang langer Diskussionen, die wir zwischen den Teams und der Formel 1 hatten", betonte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto am Rande des Großen Preises von Ungarn auf dem Hungaroring. "Was Ferrari betritt: Wir sind bereit zu unterschreiben."

Es sei wichtig für die Zukunft, dass es bald unterzeichnet werde. Binotto betonte auch, dass die Formel 1 verstanden habe, welch wichtige Rolle Ferrari in der Motorsport-Königsklasse spiele. "Für uns war das Knackpunkt."

Details nannte er nicht. Ferrari genoss bislang bei den Ausschüttungen und Bonuszahlungen aufgrund seiner Tradition - die Scuderia ist als einziges Team seit WM-Beginn dabei und wird in diesem Jahr ihren 1000. Grand Prix absolvieren - einen Sonderstatus. In der neuen Vereinbarung dürfte aber auch Ferrari wohl Einbußen hinnehmen müssen. Die Formel-1-Besitzer hoffen so auch auf mehr Chancengleichheit für alle Rennställe.

© dpa-infocom, dpa:200718-99-836815/2

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