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Nachwuchspilot von Ferrari soll kommen

Wehrlein plant für 2018 nicht mehr mit Sauber

Pascal Wehrlein wird 2018 nicht mehr für Sauber fahren.
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Pascal Wehrlein wird 2018 nicht mehr für Sauber fahren.

Die Wege von Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein und dem Team Sauber werden sich am Ende der Saison 2017 trennen. Kommt der 22-Jährige woanders unter?

Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein geht nicht von einer weiteren Saison beim Schweizer Traditionsrennstall Sauber aus. Das sagte der 22-Jährige aus Worndorf im Rahmen des Großen Preises von Belgien im Gespräch mit Sky. "Ich denke nicht, dass ich nächstes Jahr in einem Sauber sitzen werde", sagte Wehrlein.

Hintergrund ist die hohe Wahrscheinlichkeit, dass Sauber angesichts der neu aufgelegten Partnerschaft mit Ferrari auf Nachwuchspiloten der Scuderia setzen wird. "Es ist sicher sinnvoll für Ferrari, wenn sie ihre jungen Fahrer einsetzen. Und so sieht es zur Zeit aus", sagte Wehrlein.

Der Italiener Antonio Giovinazzi hatte Wehrlein wegen dessen Wirbelverletzung bereits bei den ersten beiden Rennen der laufenden Saison ersetzt. Als noch heißerer Kandidat gilt aber der Monegasse Charles Leclerc, Meisterschaftsführender in der Formel 2. Was all das für seine eigene Zukunft in der Königsklasse bedeute, wisse er noch nicht, sagte Wehrlein. Der Deutsche ist Mercedes-Vertragsfahrer.

Vor wenigen Tagen hatte Wehrlein noch angegeben, dass er derzeit keinen Alternativplan zu Sauber habe. "Ich mache nicht Ende August einen Plan B für nächstes Jahr", sagte er: "Für 2016 habe ich erst im Februar unterschrieben, für diese Saison im Januar."

Wehrlein hat in dieser Saison für das Schweizer Team fünf Punkte geholt, beim Rennen in Belgien schied er früh mit einem Schaden am Auto aus. Sein Stallkollege Marcus Ericsson ist noch ohne Zähler, allerdings sind Landsleute des Schweden die Mehrheitseigner des Rennstalls.

SID

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