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1860 verteidigt Tabellenführung

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Dominik Haas erzielte den einzigen Treffer.

Rosenheim - Mit einem 1:0 (1:0)-Zittersieg im oberbayerischen Derby gegen den FC Ismaning hat der TSV 1860 Rosenheim die Tabellenspitze in der Bayernliga verteidigt.

Das Spiel begann rasant: Nach einem Einwurf von Kapitän Michael Kokocinski und anschließender Kopfballverlängerung setzte Ozan Tuncali – erstmals nach rund einem Jahr wieder in der Startelf – die Kugel nur knapp vorbei (3.). Wenig später behauptete sich Andi Voglsammer im Strafraum klasse, zielte dann aber etwas überhastet ans Außennetz (10.). Die Gäste versteckten sich jedoch nicht und hatten durch Ex-Profi Andreas Fischer (mit der Pieke vorbei/13.) und einen Weitschuss von Kapitän Thomas Bachinger (42.) eine gute und eine halbe Möglichkeit. Das Tor fiel kurz vor der Pause aber für die Sechziger und beendete damit die Misere auf heimischen Boden: Nach einem vollkommen überflüssigen Foul von Sebastian Ruhl (sah zurecht Gelb) segelte ein Freistoß von der rechten Eckfahne zur Mitte, wo der FCI nicht klären konnte. Dominik Haas war der Nutznießer und stocherte das Leder aus acht Metern – abgefälscht – ins linke Eck zur 1:0-Pausenführung (44.).

Die zweite Hälfte verlief etwas paradox: Ismaning hatte nun klarste Feldvorteile, die Torchancen waren aber fast alle auf Rosenheimer Seite: Erst war es Haas, der frei vor Gästekeeper Christian Horn keinen konzentrierten Abschluss zu Werke brachte (46.). Horn und Haas waren es dann auch, die in der nächsten Szene im Mittelpunkt standen: Nach einem Foul an Haas außerhalb des Strafraums (Notbremse) sah der Keeper nur Gelb, den fälligen Freistoß von Tuncali fischte er dann aber klasse aus dem Kreuzeck (67.). In der Schlussphase ließen die Gastgeber durch den eingewechselten Danijel Majdancevic (2x), Dominik Haas und Valentin Hauswirth noch gute Konterchancen ungenützt. Daher musste bis zum Abpfiff gezittert werden, obwohl die Schmöller-Elf bis auf eine Ecke, bei der Verteidiger Franz Hübl einen Tick zu spät kam (77.), keine eindeutige Gelegenheit vorweisen konnte.

Alles in allem war der Sechziger-Sieg angesichts des Chancenplus verdient, über ein Unentschieden hätte man sich aber auch nicht beschweren können. Gästetrainer Frank Schmöller hatte hingegen ein völlig anderes Spiel gesehen: „Wir waren hier die gesamten 90 Minuten klar die bessere Mannschaft“, so der Coach, der anschließend bei der Pressekonferenz ausgebuht wurde , ehe er diese wutentbrannt verließ. Kollege Marco Schmidt konnte zufrieden feststellen: „Es weiß jeder in der Liga: Wenn wir 1:0 führen, dann ist es verdammt schwer gegen uns zu gewinnen.“ Damit haben die Rosenheimer ihre Serie von zuletzt vier Spielen ohne Sieg durchbrochen.

Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – FC Ismaning 1:0 (1:0)

1860 Rosenheim: Mayer – Wallner, C. Hofmann, Pflügler, Herberth – Kokocinski, Hauswirth – Einsiedler (71. Majdancevic), Haas, Tuncali (76. Martin) – Voglsammer (83. F. Hofmann) – Trainer: Schmidt.

FC Ismaning: Horn – Negele, Weiser, Ruhl, Hübl – Fries, Häfele, Bachinger, Lopez (67. Bukowski) – Stijepic, Fischer – Trainer: Schmöller.

Schiedsrichter: Friedrich (München).

Zuschauer: 400.

Gelb: Kokocinski / Ruhl, Horn, Bachinger.

Tore: 1:0 (44.) Haas.

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