Wasserburg mit Pech im Spitzenspiel

Wasserburg - Beim Spitzenspiel der Bezirksoberliga lieferten sich die TSV-Basketballer einen harten Kampf mit den Bad Aiblingern. Noch bis kurz vor Schluss stand es unentschieden.

Das Spitzenspiel der Bezirksoberliga hielt, was es versprochen hatte: Eine gut besuchte Halle am Luitpoldgymnasium in Wasserburg mit 150 Zuschauern, die einen 45-minütigen Krimi, sehr viel Intensität in der Verteidigung und packende Szenen über die gesamte Spielzeit beobachten durften.

Kein Team konnte sich deutlich absetzen, und so war eine Verlängerung die fast logische Folge. Am Ende hatte der Tabellenführer aus Bad Aibling das bessere Ende für sich und siegte mit 91:86 (78:78, 36:38). Lorenzo Griffin mit 29 Punkten sowie Kenan Biberovic und Salu Tadi mit jeweils 17 Zählern waren die erfolgreichsten Wasserburger Akteure.

Die Innstädter wollten besonders die Kreise von Liga-Topscorer David Bergfeld einschränken. Dies gelang einigermaßen, denn man hielt den Aiblinger mit 30 Punkten deutlich unter seinem Durchschnitt von 36. Allerdings taten sich auch die Wasserburger schwer gegen die aggressive Bad Aiblinger Deckung. Körbe waren rar am Anfang, dafür die Intensität sehr hoch. Bisweilen fast etwas übermotiviert agierte dabei die Guyton-Truppe, die somit rasch in Foulprobleme kam, da es aufgrund einiger Verletzungen nicht die gewohnten Wechselmöglichkeiten fehlten. Nichtsdestotrotz führte der Tabellenzweite meistens knapp, allerdings blieben ihnen die Gäste immer dicht auf den Fersen. Kurz vor dem Ende hatten beide Teams bei Gleichstand (78:78) ihre Siegchance: Zunächst wurde der Wasserburger Versuch geblockt, ehe die Hausherren ihrerseits mit starker Verteidigung eine Verlängerung herbeiführten.

Hier mussten allerdings bald Lorenzo Griffin und auch Salu Tadi nach ihrem fünften Foul vom Parkett, und nach einem weiteren Foul waren die Wasserburger nur zu viert! Kenan Biberovic traf dann einen Dreier gegen zwei Verteidiger und machte die Partie noch spannend, nur noch zwei Punkte fehlten. Bad Aibling blieb jedoch an der Freiwurflinie nervenstark und sicherte sich den Sieg im Spitzenspiel.

„Eine sehr gute Leistung von uns“, attestierte Trainerin Wanda Guyton ihrem Team, „allerdings waren die Aiblinger in den entscheidenden Situationen etwas cleverer und haben sich deshalb den Sieg geholt“. Foulprobleme und einige vergebene Freiwürfe machen dann in einem so umkämpften Spiel oft die Nuancen aus, die über Sieg oder Niederlage entscheiden.“

Zwei Partien bleiben den Wasserburgern in dieser Saison noch, beide in fremden Hallen. „Wir wollen uns jetzt Platz zwei sichern“, fordert die Trainerin zwei Erfolge.

Am Sonntag geht’s nach Milbertshofen, einem Team, das in der Rückrunde etwas abgerutscht ist, aber dennoch nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf.

Pressemitteilung TSV 1880 Wasserburg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser