FIM MotoGP™ Weltmeisterschaft 2014

Enttäuschender Beginn in Texas

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Jonas Folger

Austin - Jonas Folger kam beim Trainingsauftakt in Texas nicht über die 21.-schnellste Rundenzeit hinaus, nachdem Reifenprobleme die Nachmittagssession ruinierten.

Dabei konnte Folger am Freitagvormittag nahtlos an die starken Leistungen der freien Trainings beim WM-Auftakt vor drei Wochen in Katar nahtlos anknüpfen. Nach einem mühsamen Start in FP1 auf dem enorm anspruchsvollen Circuit of the Americas kam er gegen Ende der Trainingszeit immer besser in Schwung und beendete die Session schließlich als Elftschnellster knapp außerhalb der Top-10. Leider ging das zweite Training am Nachmittag bei sommerlich heißen Temperaturen vollkommen daneben. Folger und seine erfahrene Crew des spanischen Rennstalls Argiñano & Gines Racing mussten auf das Reifenkontingent Rücksicht nehmen und deshalb die Session mit der härteren Option des Hinterreifen in Angriff nehmen. Diese Mischung funktionierte zum Leidwesen des angriffslustigen Racer bei den vorherrschenden Bedingungen überhaupt nicht, obwohl diese empfohlen wurde. Folger’s Rundenzeiten waren um in etwa eine Sekunde langsamer als am Vormittag. Quasi auf Biegen und Brechen schaffte pfeilschnelle Oberbayer in seinem fünften Umlauf seine Bestmarke in 2´12.858 Minuten, bevor er die verbleibende Zeit der 45-minütigen Session überwiegend zum besseren Kennenlernen der kurvenreichen 5.513 Meter langen Rennstrecke im US-Bundesstaat Texas nutzte.

Jonas Folger: "Wie nicht anders zu erwarten ist diese Piste auch mit der Moto2 nicht einfach zu meistern. In den ersten Runden heute Vormittag habe ich mich enorm schwer getan in einen runden Rhythmus zu kommen und die Linienwahl auf die Reihe zu bringen. Zudem waren die Grip-Verhältnisse nicht sonderlich hilfreich dabei. Jedenfalls hat es einige Zeit in Anspruch genommen, bis ich mich auf die Strecke und Situation eingeschossen habe. Am Ende hat die Rundenzeit dann doch noch halbwegs gepasst. Das zweite Training war dann im Grunde genommen für die Katz. Aufgrund des Reifenkontingents waren wir gezwungen am Nachmittag nur die härtere Mischung für hinten zu verwenden. Und diese funktioniert offenbar überhaupt nicht hier, obwohl wir die Auskunft erhielten, dass diese die geeignetere Option wäre. In jeden Fall war ich damit eine knappe Sekunde langsamer als am Vormittag und im Prinzip bin ich nur wild herumgerutscht. Es war unmöglich ein Vertrauen in diesen Reifen aufzubauen. Die positive Seite dieses Trainings ist, dass es gelungen ist, das Handling des Motorrades erheblich zu verbessern, sowie auch das Bremsverhalten. Darüber hinaus waren die wenigen Runden, die ich dennoch gefahren bin, ein gutes Training, um diesen schwierigen Streckenverlauf mehr zu vertiefen. Aber mit diesem Reifen war es in Schräglage ziemlich schwierig einigermaßen durch die Kurven zu kommen. Von dem her waren die Aussichten auf vernünftige Rundenzeiten nicht gegeben. Der Freitag ist somit abgehackt und für morgen wissen wir, dass wir besser aufgestellt sein werden und für das restliche Wochenende die weiche Mischung ausreichend zur Verfügung haben."

Pressemitteilung Jonas Folger

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