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Kantersieg in Prag

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Tiffany Porter-Talbert war mit 31 Punkten beste Wasserburger Werferin.

Prag - Das Ausscheiden aus der Central European Woman League (CEWL) ist so sicher leichter zu verschmerzen: der TSV Wasserburg hat am Mittwochabend bei VS Prag mit 103:65 (48:33) triumphiert.

Die stark dezimierte Basketball-Mannschaft von Wanda Guyton und Hans Brei war den tschechischen Kontrahentinnen über die gesamte Spielzeit in allen Belangen überlegen und schaltete erst im letzten Viertel einen Gang zurück.

"Es war ein wunderbares Trainingsspiel, in dem wir vieles probieren und auch verbessern konnten", resümierte ein zufriedener Coach Brei. "Prag war bemüht, wollte sich vor eigenem Publikum keinesfalls blamieren aber sie hatten einfach keine Chance." Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (20:18) zog der deutsche Vizemeister im zweiten Abschnitt das Tempo an und verschärfte die Verteidigung. Prag war zunehmend überfordert, hatte erhebliche Probleme im Spielaufbau und beging insgesamt 26 Ballverluste. Zudem ließ Wasserburg kaum einen offenen Dreier zu, die beste Waffe von Prag (6/16). Unter den Körben dominierten eindeutig die Gäste - Wasserburg gewann die Rebounds 47:34 und erzielte außergewöhnliche 62 Punkte aus der Zone unter dem Korb (Prag 16). Dazu kamen noch 26 Freiwürfe, insgesamt also 88 Punkte, die durch Aktionen zum oder am Korb entstanden. Je länger die Partie dauerte, desto mehr Freiheiten hatten die Gäste, weil Prag auch mit dem Tempo der Gäste nicht mehr mit kam. Vor allem Tiffany Porter-Talbert beeindruckte mit ihrer Athletik und ihrem Drang zum Korb, sie war aus dem Feld (12/15) treffsicherer als von der Freiwurflinie (7/11). Dazu sammelte sie acht Rebounds und gab sieben Assists.

Wasserburg beendet die CEWL-Gruppe A als Vierter mit vier Siegen und vier Niederlagen, eine weniger und das Final Four wäre erreicht worden. "Ich bin nicht enttäuscht, dass wir nicht dabei sind. Natürlich wären wir scharf auf den Titel gewesen, aber die Bundesliga ist definitiv wichtiger für uns", bilanzierte Brei. "Die CEWL war für uns sehr positiv. Die Gegner und damit die Spiele hatten ein gutes Niveau, das finanzielle Risiko war wie erhofft gering und unsere Fans haben den Wettbewerb gut angenommen." Wasserburg wird vermutlich auch nächstes Jahr dabei sein.

Für das Final Four um die CEWL-Krone haben sich folgende Mannschaften qualifiziert: Bemaco Presov (Slowakei), ICIM Arad (Rumänien), Valosun Brünn und Titelverteidiger Kara Trutnov (beide Tschechische Republik).

Es spielten: Tiffany Porter-Talbert (31 Punkte), Sequoia Holmes (25), Jessica Höötmann (14), Rebecca Thoresen (12), Jezabel Ohanian (10), Jana Furková (6) und Katharina Kühn (5).

fd/Oberbayerisches Volksblatt

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