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Wasserburg bekommt Wunschspielerin

Wasserburg - Der TSV Wasserburg hat seine Wunschspielerin bekommen: Die US-Amerikanerin Ashley Hayes kommt nach vier Jahren an der Murray State Universität (NCAA1) zum deutschen Damenbasketball-Vizemeister.

Ashley Hayes kommt nach vier Jahren an der Murray State Universität (NCAA1) zum deutschen Damenbasketball-Vizemeister und ersetzt Carlene Hightower. Die 1,75 Meter große Flügelspielerin wurde in den beiden vergangenen Jahren zur Spielerin des Jahres ihrer Conference gewählt. Murray State dominierte vergangene Saison die Ohio Valley Conference (OVC) mit 16 Siegen und nur zwei Niederlagen. Auf nationaler Ebene reichte es immerhin zu einer ausgeglichenen Bilanz (7-7).

Im „Womans National Invitations Tournament“ der 48 besten Teams der NCAA1 erreichte Murray State die zweite Runde. Für die Universität aus aus dem 15 000-Einwohner-Nest in Kentucky war es in vielerlei Hinsicht eine historische Saison: erstmals gewann Murray State die OVC, siegte in jedem Heimspiel und zum ersten mal bekam eine Spielerin einen Vertrag in der WNBA: Ashley Hayes unterschrieb beim Profiteam Conneticut Sun, wurde aber nach drei Vorbereitungsspielen wieder entlassen. Einen anderen Proficlub in den USA fand die 22-Jährige nicht, und so nahm sie das Vertragsangebot des deutschen Vizemeisters an.

Wasserburg darf sich auf eine ausgesprochene Allrounderin freuen, die sich in den vier Jahren an der Universität kontinuierlich verbessert hat. Mit ihren 22,6 Punkten pro Partie gehörte sie zu den zehn besten Scorerinnen der gesamten NCAA1. Dazu griff sie sich noch 9,5 Rebounds, außergewöhnlich für nur 1,75 Meter Körpergröße. „Wir haben nach einer sehr guten Scorerin mit einer sehr guten Wurfquote gesucht“, beschreibt Trainer Hans Brei das gewünschte Profil. „Hayes erfüllt diese Kriterien absolut. Dazu ist sie schnell, reboundstark und verteidigt ordentlich. Und sie gilt als bessere Mannschaftsspielerin als Vorgängerin Carlene Hightower.“

Hayes lieferte im letzten Jahr so manche Galavorstellung, unter anderem beim Auswärtsspiel bei Tennessee State. Hier stellte die Flügelspielerin mit 46 Punkten einen neuen Unirekord auf und zeigte dabei ihre gesamte Vielseitigkeit: 14 Feldkörbe, davon sieben Dreier, 11 von 11 an der Freiwurflinie, dazu zehn Rebounds. Die Personalplanungen beim TSV Wasserburg sind damit abgeschlossen: Im Erstligakader stehen Katharina Kühn (C), Svenja Brunckhorst, Jana Furková (SVK), Ashley Hayes (USA), Nadja Prötzig, Verena Stürmlinger, Tamara Tatham (USA), Rebecca Thoresen (MLT) und Mirijam Unger.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © OVB

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